Almonty Aktie: Großartiger Markttriumph!
Almonty Industries profitiert von steigenden Wolframpreisen und dem Produktionsstart der Sangdong-Mine. Analysten haben ihre Kursziele deutlich angehoben, während institutionelle Investoren verstärkt einsteigen.

Kurz zusammengefasst
- Aktie erreicht neues 52-Wochen-Hoch
- Analysten erhöhen Kursziele deutlich
- Sangdong-Mine nimmt Betrieb auf
- Starker institutioneller Zufluss zu Aktie
Der Kurs von Almonty Industries wird derzeit von zwei Kräften zugleich angeschoben: einem enger werdenden Wolfram-Angebot und dem operativen Hochlauf der Sangdong-Mine. Dazu kommt Rückenwind von mehreren Analystenhäusern, die ihre Kursziele deutlich angehoben haben. Wie viel davon steckt schon im Kurs – und was könnten die Zahlen im März erstmals belegen?
Rally und neue Kursziele
Die Aktie markierte ein neues 52‑Wochen-Hoch bei 17,31 US-Dollar und beendete die Woche mit einem Plus von 22,36%. Am Donnerstag notierte das Papier bei 17,84 US-Dollar, was einer Marktkapitalisierung von rund 4,01 Mrd. US-Dollar entspricht.
Auf Sicht von drei Monaten legte die Aktie laut Artikel um rund 150% zu. Auch der kurzfristige Trend war stark: plus 44,02% in einem Monat.
Ein zentraler Treiber in dieser Woche kam aus der Analysten-Ecke. Couloir Capital hob sein Fair-Value-Ziel um mehr als 150% von 7,69 auf 19,30 Kanadische Dollar an. Als Gründe nannte das Haus Wolframpreise von über 1.000 US-Dollar je „metric ton unit“ (MTU) sowie den Produktionshochlauf in Sangdong. Trotz der starken Zielanhebung blieb Couloir bei „Hold“.
Auch andere Häuser zogen nach: DA Davidson erhöhte das Kursziel auf 18,00 US-Dollar, B. Riley Financial auf 17,00 US-Dollar. Oppenheimer hob das Ziel im Februar auf 16 von zuvor 12 US-Dollar an.
Sangdong als operativer Wendepunkt
Im Dezember 2025 nahm die Sangdong-Mine in Südkorea den Betrieb auf. Die erste Erzlieferung wurde laut Artikel bereits ausgeliefert, nun läuft der systematische Produktionsaufbau. Sangdong gilt als eines der größten Wolfram-Vorkommen weltweit.
Eine Phase‑II‑Erweiterung bis 2027 soll die jährliche Kapazität auf bis zu 1,2 Mio. Tonnen steigern. Zusätzlich sieht Couloir Capital weitere operative Hebel: eine geplante Kapazitätserweiterung in der Panasqueira-Mine (Portugal), Arbeiten zur Ressourcendefinition beim Sangdong-Molybdänprojekt sowie Fortschritte beim Gentung‑Browns‑Lake‑Projekt in den USA, das in der zweiten Jahreshälfte 2026 produktionsbereit werden könnte.
Angebotsengpass, Exportregeln und neue Investoren
Der Wolfram-Markt steht unter Angebotsdruck. China, das laut Artikel 75–80% des weltweiten Angebots kontrolliert, hat die Exporte zuletzt stark eingeschränkt. BMO Capital Markets berichtete demnach, dass bestimmte chinesische Wolfram-Exporte Ende 2025 zeitweise vollständig zum Stillstand kamen.
Hinzu kommt ein geopolitischer Faktor: Ab dem 1. Januar 2027 soll ein Verbot des US-Verteidigungsministeriums gelten, Wolfram aus China, Russland oder Nordkorea zu beziehen. Almonty meldete verbindliche „Hard-Floor“-Abnahmeverträge für Anwendungen im US-Verteidigungsbereich und verfolgt nach eigener Darstellung das strategische Ziel, mindestens 40% des Wolframs außerhalb Chinas zu liefern.
Parallel nahm der institutionelle Zufluss zu. Die Zahl der Fonds mit Positionen stieg im letzten Quartal um mehr als 55% auf 107. Van Eck Associates baute seine Beteiligung um 13.294,7% aus und hielt zuletzt 11,24 Mio. Aktien im Wert von rund 99 Mio. US-Dollar. Neue größere Positionen kamen laut Artikel von Encompass Capital Advisors (ca. 25,6 Mio. US-Dollar) und Next Century Growth Investors (ca. 16,3 Mio. US-Dollar).
Zur Finanzierung schloss das Unternehmen 2025 zwei Kapitalerhöhungen in den USA ab und nahm brutto mehr als 219 Mio. US-Dollar ein. Außerdem wurde Guillaume Wiesenbach de Lamaziere (CFA) zum Chief Development Officer ernannt, Amtsantritt war der 6. Januar 2026.
Im Fokus steht nun der nächste konkrete Termin: Die Quartalszahlen sollen am 19. März kommen – und erstmals greifbar machen, wie sich die höheren Wolframpreise und der Sangdong-Hochlauf finanziell niederschlagen.
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