Almonty Aktie: Jorge Beristain neuer CFO ab 1. Juni
Jorge Beristain wird neuer Finanzchef bei Almonty. Das Unternehmen treibt parallel Wolfram- und Molybdän-Projekte in Südkorea voran.

Kurz zusammengefasst
- Jorge Beristain übernimmt CFO-Posten
- Molybdän-Mine in Sangdong genehmigt
- Wolfram-Produktion läuft bereits an
- Starke Kapitaldecke für Expansion
Almonty Industries ordnet seine Führungsspitze neu. Der Wechsel im Finanzressort fällt in eine entscheidende Phase für den Rohstoffkonzern. Während das Wolfram-Projekt in Südkorea hochfährt, rückt ein zweites Vorhaben in den Fokus.
Jorge Beristain übernimmt zum 1. Juni 2026 den Posten des Chief Financial Officer. Er folgt auf Brian Fox. Dieser hat das Unternehmen mit sofortiger Wirkung verlassen. Bis zum Amtsantritt des neuen Finanzchefs leitet Guillaume de Lamaziere das Ressort kommissarisch.
Beristain bringt reichlich Kapitalmarkterfahrung mit. Zuletzt arbeitete er als Finanzvize beim US-Metallhändler Ryerson Holding. Davor leitete er die Rohstoffanalyse bei Deutsche Bank Securities. Er soll das Wachstum in einer Phase steuern, in der westliche Staaten händeringend nach sicheren Rohstoffquellen suchen.
Zweites Standbein in Südkorea
Abseits des bekannten Wolfram-Geschäfts besitzt Almonty ein weiteres Projekt. Die Behörden haben die Molybdän-Lagerstätte in Sangdong bereits vollständig genehmigt. Almonty will den Abbau Ende 2026 starten. Die geplante Lebensdauer der Mine liegt bei rund 60 Jahren.
Almonty hat den Absatz bereits vertraglich gesichert. Der südkoreanische Verarbeiter SeAH kauft die gesamte Fördermenge auf. Bei voller Auslastung liefert die Anlage jährlich etwa 5.600 Tonnen Molybdän.
Die Nähe zur bestehenden Wolfram-Mine bringt handfeste Vorteile. Beide Standorte liegen nur 150 Meter voneinander entfernt. Das senkt die Logistikkosten massiv. Almonty nutzt die bestehende Infrastruktur für beide Projekte.
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Wolfram-Produktion läuft an
Parallel dazu treibt Almonty sein Hauptgeschäft voran. Mitte März feierte der Konzern die offizielle Inbetriebnahme der Wolfram-Mine in Sangdong. Die Anlage verfügt über eine erwartete Lebensdauer von mehreren Jahrzehnten. Der Erzgehalt liegt dabei weit über dem weltweiten Durchschnitt.
Die erste Ausbaustufe liefert jährlich 2.300 Tonnen Konzentrat. Ab dem kommenden Jahr soll sich diese Kapazität verdoppeln. Ein regulatorischer Rückenwind treibt das Geschäft an. Ab Januar 2027 darf das US-Militär kein chinesisches Wolfram mehr verwenden. Die Folge: Alternative Lieferanten wie Almonty werden für westliche Abnehmer strategisch unverzichtbar.
Solides Polster für Expansion
Analysten bewerten die Aussichten positiv. D.A. Davidson sieht das Kursziel bei 25 US-Dollar. Alliance Global ruft 26,25 Dollar auf. Die Bank of America taxiert den fairen Wert auf 23 Dollar.
Diese Kaufempfehlungen spiegeln die strategische Neuausrichtung wider. Investoren honorieren zunehmend die Unabhängigkeit von chinesischen Lieferketten. Die Aktie legte im laufenden Jahr bereits kräftig zu. Zuletzt konsolidierte der Kurs auf einem Niveau von rund 24 Kanadischen Dollar.
Finanzielle Sorgen plagen den Konzern aktuell nicht. Im Frühjahr lagen rund 260 Millionen Kanadische Dollar in der Kasse. Mit diesem Kapitalpolster kann das Management die anstehenden Erweiterungen aus eigener Kraft stemmen. Der neue Finanzchef übernimmt ein gut finanziertes Haus mit zwei startklaren Rohstoffprojekten. Das Unternehmen geht bestens gerüstet in die zweite Jahreshälfte.
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