Almonty Aktie: Marktführer bestätigt!
Almonty Industries meldet hohen Jahresverlust, der größtenteils auf eine buchhalterische Bewertungskorrektur zurückgeht. Das operative Geschäft wächst dank steigender Wolframpreise, während die Sangdong-Mine als zukünftiger Wachstumsmotor gilt.

Kurz zusammengefasst
- Nettoverlust durch nicht zahlungswirksame Bewertungskorrektur
- Umsatzwachstum durch stark gestiegene Wolframpreise
- Kapitalerhöhung finanziert Ausbau der Sangdong-Mine
- Geopolitische Lage bietet strukturellen Rückenwind
Der Jahresabschluss 2025 von Almonty Industries weist einen Nettoverlust von 161,9 Millionen Kanadischen Dollar aus — fast zehnmal so viel wie im Vorjahr. Wer jedoch hinter diese Zahl schaut, findet ein operatives Bild, das sich deutlich anders liest.
Der Löwenanteil des Verlusts geht auf eine nicht zahlungswirksame Bewertungskorrektur zurück. Die starke Kursentwicklung der Almonty-Aktie im Jahr 2025 — von 1,36 auf 12,07 CAD — löste eine buchhalterische Neubewertung von Wandelschuldverschreibungen aus, die allein 87,3 Millionen CAD zum Verlust beitrug. Cashflow und Liquidität des Unternehmens blieben davon unberührt.
Wolfram-Preise treiben Umsatz
Das operative Geschäft entwickelte sich freundlicher. Der Jahresumsatz stieg um 13 Prozent auf 32,5 Millionen CAD, im vierten Quartal sogar um 39 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Treiber war der massive Preisanstieg beim Wolfram-APT-Spotpreis, dessen rollierender Zwölfmonatsdurchschnitt bis Mitte März 2026 auf 2.250 US-Dollar je MTU kletterte — ein Plus von 534 Prozent.
Dem gegenüber stehen deutlich gestiegene Verwaltungskosten. Die allgemeinen und administrativen Aufwendungen sprangen im Gesamtjahr von 6,2 auf 20,5 Millionen CAD, hauptsächlich durch Rechts- und Regulierungskosten rund um das öffentliche Aktienangebot im Dezember sowie eine außerordentliche Hauptversammlung im September.
Sangdong als Wachstumsmotor
Die im Dezember abgeschlossene Kapitalerhöhung — 20,7 Millionen Aktien für Bruttoerlöse von 129,4 Millionen US-Dollar — brachte die Kassenbestände zum Jahresende auf 268,4 Millionen CAD. Diese Liquidität soll die nächste Wachstumsphase finanzieren: die Phase-II-Erweiterung der Sangdong-Wolframmine in Südkorea, die 2027 in Betrieb gehen soll und die Verarbeitungskapazität von rund 640.000 auf 1,2 Millionen Tonnen Erz jährlich verdoppeln würde.
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Zusammen mit einer geplanten Wolframoxid-Anlage und dem benachbarten Molybdän-Vorkommen soll Sangdong eine vollständig integrierte Wertschöpfungskette bilden — intern als „Korean Trinity“ bezeichnet. Bei voller Kapazität könnte die Mine rund 40 Prozent der weltweiten Wolfram-Nachfrage außerhalb Chinas decken.
Analysten und geopolitischer Rückenwind
Diamond Equity Research aktualisierte am 25. März sein Modell: Der Diskontierungssatz wurde um 100 Basispunkte auf 7,0 Prozent gesenkt, die APT-Preisprognose für 2026 auf 2.275 US-Dollar angehoben. Die daraus abgeleitete illustrative Bewertung liegt bei 27,00 US-Dollar je Aktie — unter dem Vorbehalt erfolgreicher Umsetzung. Alliance Global Partners erwartet für 2026 einen Umsatz von 297 Millionen CAD, für 2027 sogar 593 Millionen CAD.
Das geopolitische Umfeld spielt Almonty in die Karten: China, das über 80 Prozent der globalen Wolframproduktion kontrolliert, hat Exportbeschränkungen verhängt. Die USA wiederum verbieten ab 2027 chinesische Wolframimporte für Rüstungszwecke. Für Almonty bedeutet das strukturellen Rückenwind — sofern Phase 1 den Übergang vom Hochfahren zum stabilen Regelbetrieb schafft und die Kostenstruktur mit den gestiegenen Wolframpreisen Schritt hält.
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