Almonty Aktie: Molybdän-Explosion!
Almontys Aktie verzeichnet starken Kursanstieg nach umfangreichem Molybdän-Explorationsprogramm in Südkorea, trotz aktueller Quartalsverluste und exklusivem Abnahmevertrag mit SeAH M&S.

Kurz zusammengefasst
- Kurssprung um 12,3% auf 5,95 Dollar
- 26 Bohrlöcher für Molybdän-Exploration
- Exklusivvertrag mit südkoreanischem Partner
- Quartalsverlust von 58,2 Millionen Dollar
Die Almonty-Aktie erlebt derzeit einen spektakulären Höhenflug. Ausschlaggebend ist ein groß angelegtes Bohrprogramm für Molybdän in Südkorea, das die Anleger elektrisiert hat. Der Kurs schoss um beeindruckende 12,3% auf 5,95 Dollar nach oben – und das an nur einem einzigen Handelstag.
26 Bohrlöcher entfachen die Fantasie
Das Bohrabenteuer am Sangdong-Molybdän-Projekt umfasst 26 Bohrlöcher mit einer Gesamtlänge von 11.700 Metern. Ziel ist es, bedeutende Molybdän-Reserven zu bestätigen. Molybdän gilt als kritisches Metall für Luft- und Raumfahrt, Verteidigung sowie erneuerbare Energien – Bereiche mit enormem Wachstumspotenzial.
Die Marktreaktion zeigt deutlich: Investoren wittern hier eine große Chance. Das Unternehmen erweitert sein Geschäftsfeld strategisch über den bisherigen Fokus hinaus.
Exklusiver Deal mit südkoreanischem Giganten
Besonders brisant: Almonty hat bereits einen exklusiven Abnahmevertrag mit SeAH M&S in der Tasche. Der südkoreanische Molybdän-Verarbeiter sichert sich damit 100% der künftigen Produktionsmenge. Südkorea leidet unter einem kritischen Mangel an diesem strategischen Rohstoff.
Weitere positive Signale stärken das Vertrauen:
- Aufnahme in die TSX30 für 2025 – ein Ranking der 30 besten Aktien der Toronto Stock Exchange
- Grundlage: Dreijährige dividendenbereinigte Kursentwicklung
- 90 Millionen US-Dollar durch erfolgreiche Kapitalerhöhung eingesammelt
Verluste trüben das Bild
Doch nicht alles glänzt gold. Im zweiten Quartal 2025 verbuchte Almonty einen Nettoverlust von 58,2 Millionen Dollar. Haupttreiber waren nicht-zahlungswirksame Verluste aus Warrant-Bewertungen und gestiegene Betriebskosten.
Immerhin konnte das Unternehmen seine Liquidität auf 24,7 Millionen Dollar ausbauen. Das negative Kurs-Gewinn-Verhältnis spiegelt jedoch die anhaltenden Verluste wider. Für die kommenden Quartale werden deutlich höhere Umsätze im Jahresvergleich erwartet – die Frage bleibt, ob diese ausreichen, um die roten Zahlen zu tilgen.
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