Almonty Aktie: Operativer Cashflow springt auf 9,7 Mio. CAD
Almonty übertrifft Umsatzerwartungen deutlich und erzielt erstmals positiven operativen Cashflow. Die Sangdong-Mine in Südkorea nähert sich der kommerziellen Produktion.

Kurz zusammengefasst
- Umsatz steigt auf 25,4 Mio. CAD
- Operativer Cashflow wird positiv
- Nettoverlust schrumpft deutlich
- Sangdong-Mine vor kommerzieller Produktion
Almonty liefert genau das, worauf der Markt bei Rohstoffentwicklern lange wartet: aus Projekterzählung wird messbarer Cashflow. Der Wolframproduzent hat im ersten Quartal 2026 deutlich mehr umgesetzt und operativ Geld verdient. Der Auslöser liegt nicht nur im Marktpreis, sondern auch im laufenden Betrieb.
Umsatz springt über Erwartungen
Der Umsatz erreichte 25,4 Mio. CAD nach 7,9 Mio. CAD im Vorjahreszeitraum und lag damit klar über der Analystenschätzung von 15,44 Mio. CAD. Das ist ein starker Schritt für ein Unternehmen, dessen Bewertung stark an den Ausbau der Produktion gekoppelt ist.
Getragen wurde der Sprung vor allem vom höheren Spotpreis für Wolfram-APT. Dazu kam eine robuste Leistung der Panasqueira-Mine in Portugal. Genau diese Kombination zählt: Preisrückenwind allein reicht selten, wenn Minenbetrieb und Lieferfähigkeit nicht mitziehen.
Cashflow dreht ins Plus
Noch wichtiger als der Umsatz ist die Wende im operativen Cashflow. Almonty erzielte hier 9,7 Mio. CAD, nach einem Abfluss von 4,4 Mio. CAD im Vorjahresquartal. Damit verschiebt sich die Wahrnehmung vom Finanzierungsbedarf hin zur Fähigkeit, aus dem Kerngeschäft Mittel zu erwirtschaften.
Der Nettoverlust schrumpfte auf 5,26 Mio. CAD. Je Aktie lag das Minus aus fortgeführten Aktivitäten bei 0,02 CAD. Profitabel ist Almonty damit noch nicht, aber die Richtung hat sich deutlich verbessert.
Die Bilanz bietet Spielraum. Ende März verfügte das Unternehmen über 259,9 Mio. CAD an liquiden Mitteln und ein Working Capital von 169,5 Mio. CAD. Für den Hochlauf neuer Kapazitäten ist das ein wichtiger Puffer.
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Sangdong rückt näher an den Markt
Strategisch dreht sich vieles um die Sangdong-Wolframmine in Südkorea. Im März 2026 feierte Almonty dort die formale Inbetriebnahmezeremonie. Sie markierte den Abschluss der Entwicklungsphase und den Übergang in Richtung kommerzieller Produktion.
Sangdong ist auch geopolitisch relevant. Wolfram gilt als wichtiger Rohstoff für Verteidigung, Industrie und Hochtechnologie. Eine zusätzliche Nicht-China-Quelle kann daher in Lieferketten deutlich mehr Gewicht bekommen als eine normale Minenerweiterung.
Parallel dazu verlegt Almonty den Unternehmenssitz von Toronto nach Dillon im US-Bundesstaat Montana. Der Schritt soll die Nähe zu amerikanischen Verteidigungs- und Industriekunden stärken. Das passt zur Positionierung als strategischer Rohstofflieferant.
Am Markt ist viel davon bereits eingepreist. Die Aktie schloss am Freitag bei 24,02 CAD und verlor am Tag 4,68%, liegt seit Jahresanfang aber noch 99,67% im Plus. Der Rücksetzer vom April-Hoch zeigt: Nach dem starken Lauf reagieren Investoren empfindlicher auf jede Verzögerung beim Produktionshochlauf.
Der nächste Prüfstein ist Sangdong. Wenn Almonty die neue Mine sauber in den kommerziellen Betrieb bringt und Panasqueira stabil liefert, bekommt die Cashflow-Wende Substanz. Ohne sichtbaren Hochlauf bleibt die Aktie anfällig für weitere Gewinnmitnahmen.
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