Almonty Aktie: Oppenheimer hebt Ziel auf 25 Dollar
Analysten sehen Almonty vor operativem Durchbruch in Südkorea. Erstmaliger Gewinn und steigende Wolframpreise stützen die positive Prognose.

Kurz zusammengefasst
- Kursziel von 22 auf 25 Dollar angehoben
- Erste Betriebsdaten aus Sangdong im Juni
- Erwarteter Gewinn je Aktie von 0,30 Dollar
- Aufnahme in Russell-Indizes Ende Juni
Oppenheimer hat das Kursziel für Almonty Industries von 22 auf 25 US-Dollar erhöht und die Einstufung „Outperform“ bestätigt. Der Zeitpunkt ist kein Zufall: Das Unternehmen steht kurz vor dem operativen Durchbruch an seiner Flaggschiff-Mine im südkoreanischen Sangdong.
Sangdong-Hochlauf steht unmittelbar bevor
Im Juni 2026 soll die Wolframanlage in Sangdong erste belastbare Betriebsdaten liefern. Im Juli folgt dann der geplante Hochlauf auf Phase-1-Kapazität. Kurz danach will das Management die Planung für Phase 2 anstoßen — eine Erweiterung, die den Durchsatz der Mine in etwa verdoppeln würde.
Das strategische Gewicht dahinter ist beträchtlich. Bei Vollauslastung soll Sangdong rund 40 Prozent der weltweiten Wolframnachfrage außerhalb Chinas decken. Angesichts verschärfter US-Beschaffungsvorschriften für Verteidigungsgüter und Exportbeschränkungen anderer Produzenten wächst die Bedeutung westlicher Wolfram-Quellen spürbar.
Profitabilität und Marktdynamik
Für das laufende Geschäftsjahr rechnen Analysten mit einem Gewinn je Aktie von 0,30 US-Dollar — der erste Schritt in die Gewinnzone nach einer langen Investitionsphase. Rückenwind liefern die Wolframpreise: Ammoniumparawolframat notierte Ende Mai bei 3.040 US-Dollar je Metriktonneneinheit. Das Management verweist auf anhaltende Angebotsengpässe sowie robuste Nachfrage aus der Halbleiter- und Rüstungsindustrie. Bei steigendem freiem Cashflow stellt das Unternehmen auch Aktienrückkäufe in Aussicht.
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Die Aktie notiert aktuell bei 28,53 CAD — rund 7,7 Prozent über dem 50-Tage-Durchschnitt. Seit Jahresbeginn hat der Kurs um mehr als 137 Prozent zugelegt.
Governance-Termine und neuer CFO
Mehrere Ereignisse rücken in den nächsten Wochen in den Vordergrund. Aktionäre konnten bis zum 5. Juni ihre Stimmen für die Hauptversammlung am 9. Juni einreichen, auf der unter anderem die Wiederwahl des Vorstands auf der Tagesordnung steht. Ab dem 29. Juni wird Almonty in den Russell 1000 und Russell 3000 aufgenommen — ein Schritt, der institutionelle Aufmerksamkeit erfahrungsgemäß deutlich erhöht.
Bereits am 1. Juni übernahm Jorge Beristain das Amt des Finanzvorstands. Der Wechsel markiert den Übergang vom Projektentwickler zum institutionellen Produzenten — und gibt dem Kursziel von Oppenheimer einen konkreten operativen Rahmen.
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