Almonty Aktie: Perspektiven verbessert!

Almonty profitiert von stark gestiegenen Wolframpreisen und beginnt mit der Förderung in Südkorea. Zusätzliche Kapazitäten in den USA sollen ab 2026 die Angebotslücke im Westen schließen.

Kurz zusammengefasst:
  • Produktionsbeginn in südkoreanischer Sangdong-Mine
  • Wolframpreis 2025 um über 160 Prozent gestiegen
  • US-Projekt Montana startet Produktion 2026
  • Analysten sehen deutliches Aufwärtspotenzial

Almonty legt an den Börsen spürbar zu. In New York stieg die Aktie gestern um 8,88 % auf 9,44 US‑Dollar, in Toronto sogar um 11,44 % auf 13,05 Kanadische Dollar. Auslöser ist ein ausführlicher Aktionärsbrief vom 20. Januar 2026, in dem das Management den Produktionsstart in Südkorea und konkrete Expansionspläne in den USA erläutert.

Im Kern geht es um den Übergang von der Projekt- zur Produktionsphase – und um die Frage, wie stark Almonty vom angespannten Wolfram-Markt profitieren kann.

Almonty

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Produktionsstart in Sangdong und US-Projekt

Wichtigster Treiber der Kursbewegung ist der bestätigte Beginn des aktiven Abbaus in der Sangdong-Mine in Südkorea im Dezember 2025. CEO Lewis Black kündigt in dem Schreiben an, dass das Unternehmen nun in Richtung kommerziellen Betriebs übergeht. In der Phase‑II‑Ausbaustufe zielt das Projekt auf eine Jahreskapazität von 460.000 MTU (Metric Tonne Units).

Parallel dazu stärkt Almonty seine Präsenz in den USA durch die Übernahme des Gentung Browns Lake Projekts in Montana. Dort soll in der zweiten Jahreshälfte 2026 die Produktion anlaufen, mit einem geplanten Ausstoß von 140.000 MTU pro Jahr. Die zeitliche Planung ist auf kommende regulatorische Änderungen im US‑Verteidigungssektor ausgerichtet.

Stichpunkte zu den Projekten:

  • Sangdong (Südkorea): aktiver Abbau seit Dezember 2025, Ausbauziel 460.000 MTU/Jahr
  • Montana (USA): Produktionsstart H2 2026, Zielvolumen 140.000 MTU/Jahr

Geopolitik und Wolframpreis als Rückenwind

Im Hintergrund steht eine deutliche Verschiebung am globalen Wolfram-Markt. Der Wolframpreis ist 2025 um mehr als 160 % gestiegen – von rund 320 US‑Dollar auf 800 US‑Dollar. Hauptursache sind strikte Exportrestriktionen Chinas, das über 80 % der weltweiten Produktion kontrolliert.

Hinzu kommt ein ab 2027 wirksam werdendes US‑Verbot chinesischer Wolfram-Produkte für Verteidigungsanwendungen. Almonty positioniert sich ausdrücklich als Anbieter, der diese entstehende Angebotslücke schließen soll. Das Unternehmen strebt an, 40 % des nicht-chinesischen Wolfram-Marktes zu bedienen.

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Laut Aktionärsbrief stützen langfristige Abnahmeverträge, darunter Vereinbarungen mit Bezug zur US‑Verteidigungsindustrie, die Planung der zusätzlichen Produktionsmengen und sorgen für besser kalkulierbare Erlösströme.

Kapitalbasis und Analysteneinschätzungen

Die aktuelle Neubewertung an der Börse basiert auch auf einer gestärkten Finanzposition. 2025 hat Almonty rund 219 Mio. US‑Dollar frisches Kapital aufgenommen:

  • IPO: ca. 90 Mio. US‑Dollar
  • Kapitalerhöhung (Follow-on Offering): ca. 129,4 Mio. US‑Dollar

Die Marktkapitalisierung liegt derzeit bei etwa 2,63 Mrd. US‑Dollar (3,18 Mrd. Kanadische Dollar).

Analysten zeigen sich klar positiv: Die Konsensbewertungen enthalten „Strong Buy“-Einstufungen. Oppenheimer sieht das Kursziel bei 12,00 US‑Dollar, was einem theoretischen Aufwärtspotenzial von über 27 % gegenüber dem aktuellen Niveau entspricht. Cantor Fitzgerald liegt mit 10,00 US‑Dollar darunter, bleibt aber ebenfalls über dem aktuellen Kurs.

Managementaufstellung für Verteidigungsfokus

Parallel zu den Projekt-Updates meldet Almonty personelle Verstärkungen im operativen Führungsteam. Guillaume Wiesenbach de Lamaziere übernimmt die Rolle des Chief Development Officer. Brigadier General (a.D.) Steven L. Allen wird Chief Operating Officer.

Nach Darstellung des Unternehmens sollen diese Besetzungen helfen, komplexe Logistikprozesse umzusetzen und Verträge auf Regierungsebene im Verteidigungsbereich zu sichern.

Mit dem Anlauf der Sangdong-Mine und dem geplanten Produktionsstart in Montana 2026 vollzieht Almonty den Übergang vom Entwicklungsstadium zu einer großskaligen Produktion in einem Umfeld hoher Wolframpreise. Die Kombination aus Kapazitätsaufbau, geopolitischem Rückenwind und gefüllter Finanzierungslinie prägt damit die aktuelle Wahrnehmung der Aktie am Markt.

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