Almonty Aktie: Sangdong-Mine im März in Betrieb
Almonty Industries erzielt im ersten Quartal 2026 einen Umsatzsprung von 221 Prozent und einen positiven operativen Cashflow, trotz eines buchhalterischen Nettoverlusts.

Kurz zusammengefasst
- Umsatz steigt auf 25,4 Millionen Dollar
- Operativer Cashflow wird positiv
- Sangdong-Mine in Südkorea startet
- Hauptsitz wird nach Montana verlegt
Starke operative Zahlen, schwächelnde Kurse – bei Almonty Industries klaffen fundamentale Entwicklung und aktuelle Marktstimmung auseinander. Der Wolframproduzent verzeichnete im ersten Quartal 2026 einen massiven Umsatzsprung. Parallel dazu gelang der Sprung in die schwarzen Zahlen beim operativen Cashflow.
Sprung in die Profitabilität
Zwischen Januar und März kletterten die Erlöse auf 25,4 Millionen US-Dollar. Das entspricht einem Plus von 221 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Höhere Spotpreise für Wolfram-APT und eine robuste Produktion in der portugiesischen Panasqueira-Mine trieben das Geschäft an.
Besonders wichtig für Investoren ist die Cashflow-Entwicklung. Das Unternehmen erwirtschaftete einen operativen Mittelzufluss von 9,7 Millionen US-Dollar, nach einem deutlichen Minus im Vorjahr. Im März feierte Almonty die offizielle Inbetriebnahme der Sangdong-Mine in Südkorea. Eines der weltweit größten Wolframvorkommen geht damit in den kommerziellen Betrieb über.
Buchverluste und strategischer Umzug
Unter dem Strich steht für das Quartal weiterhin ein Nettoverlust von 5,3 Millionen US-Dollar. Dieser Fehlbetrag resultiert allerdings primär aus nicht liquiditätswirksamen Bewertungskosten. Weil der Aktienkurs im Berichtsquartal stark anstieg, mussten Verbindlichkeiten aus Derivaten und Optionsscheinen buchhalterisch neu bewertet werden. Die Liquidität bleibt mit einem Kassenbestand von rund 260 Millionen US-Dollar komfortabel.
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Abseits der Zahlen ordnet das Management die Unternehmensstruktur neu. Almonty plant die Verlegung des Hauptsitzes vom kanadischen Toronto nach Dillon im US-Bundesstaat Montana. Dieser Schritt soll die Nähe zu US-Rüstungs- und Industriepartnern sowie zum eigenen Gentung-Projekt stärken.
Aktie im Konsolidierungsmodus
An der Börse nahmen Anleger zuletzt Gewinne mit. Am Freitag schloss das Papier in Toronto bei 24,14 Kanadischen Dollar und verlor damit auf Wochensicht gut zehn Prozent an Wert. Der Kurs rutschte dabei unter die 50-Tage-Linie.
Diese Korrektur relativiert sich beim Blick auf das große Bild. Seit Jahresbeginn hat sich der Börsenwert der Kanadier verdoppelt, auf Zwölf-Monats-Sicht steht ein Plus von fast 550 Prozent. Analysten sehen das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht. Sie bestätigen ihre Kaufempfehlungen und rufen ein Kursziel von 37,40 Kanadischen Dollar aus, da das Unternehmen nun einen operativen Wendepunkt erreicht habe.
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