Almonty Aktie: Sangdong nach 30 Jahren zurück
Nach über 600 Prozent Kursplus im Jahr erwartet der Markt gespannt den ersten vollständigen Produktionsbericht der Sangdong-Mine.

Kurz zusammengefasst
- Aktie korrigiert nach Rekordrallye
- Erster voller Quartalsbericht der Mine
- Geopolitische Lage stützt Wolframgeschäft
- Charttechnische Unterstützung bei 25 CAD
Die historische Sangdong-Mine in Südkorea fördert wieder Wolfram. Für Almonty Industries markiert das den Abschluss eines jahrelangen Aufbaus – und bescherte der Aktie in den vergangenen zwölf Monaten ein Kursplus von über 600 Prozent. Nun legt der Wert eine Atempause ein, während Investoren auf den Beweis warten, dass die operativen Fortschritte auch die Kassen füllen.
Seit dem Hoch von 32,07 Kanadischen Dollar (CAD) Mitte April hat das Papier rund 18 Prozent an Wert eingebüßt. Am Freitag schloss die Aktie bei 26,22 CAD.
Diese Konsolidierung folgt auf eine massive Rallye. Allein seit Jahresbeginn hat sich der Börsenwert mehr als verdoppelt. Anleger preisen die strategische Neuausrichtung des Unternehmens ein.
Bewährungsprobe für die Sangdong-Mine
Im Fokus steht der anstehende Bericht zum ersten Quartal 2026. Es ist das erste volle Jahresviertel, in dem die erste Produktionsphase in Südkorea komplett lief. Die Erwartungen sind hoch, zumal das vierte Quartal 2025 enttäuschte.
Damals verfehlte der Umsatz mit 8,7 Millionen CAD die Analystenschätzungen um zwölf Prozent. Auch beim Gewinn je Aktie blieb das Unternehmen deutlich hinter den Prognosen zurück. Entsprechend genau werden Marktbeobachter prüfen, ob der Hochlauf der Mine nun die erhoffte Dynamik bringt.
Geopolitik stützt das Geschäftsmodell
Die fundamentalen Aussichten für den Wolfram-Spezialisten bleiben intakt. Almonty hat über 100 Millionen US-Dollar in die Reaktivierung der Mine investiert. Mit einem durchschnittlichen Erzgehalt von 0,51 Prozent Wolframtrioxid übertrifft die Anlage den weltweiten Durchschnitt um das Dreifache.
Ein geplanter zweiter Ausbauschritt soll die Fördermenge künftig verdoppeln. Das Projekt profitiert massiv von geopolitischen Spannungen. Angesichts von US-Sanktionen und chinesischen Exportbeschränkungen positioniert sich Almonty als westliche Alternative in der Lieferkette für kritische Rohstoffe. Die Verlegung des Hauptsitzes in die USA unterstreicht diese strategische Ausrichtung.
Auch das Preisumfeld spielt dem Management in die Karten. Aktuell notiert Wolfram bei rund 3.000 US-Dollar pro metrischer Tonnen-Einheit (MTU). Die südkoreanische Mine ist laut Unternehmensangaben so konzipiert, dass sie selbst bei einem Preisverfall auf 350 US-Dollar profitabel arbeiten würde.
Analysten bewerten die Aussichten weiterhin positiv und vergeben durchgehend Kaufempfehlungen. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 23,71 CAD – ein Niveau, das die Aktie im Zuge ihrer jüngsten Rallye bereits hinter sich gelassen hat.
Charttechnisch rückt nun die Unterstützungsmarke bei 25,13 CAD in den Blickpunkt. Ein Bruch dieses Levels könnte kurzfristig weiteren Verkaufsdruck auslösen. Neben den anstehenden Quartalszahlen liefert die Hauptversammlung am 9. Juni 2026 den nächsten konkreten Termin, an dem das Management die operative Entwicklung rechtfertigen muss.
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