Almonty Aktie: Sangdong startet im März 2026
Almonty verzeichnet Umsatzsprung um 221 Prozent, operativer Cashflow steigt auf 9,7 Millionen CAD. Wolframknappheit treibt Nachfrage.

Kurz zusammengefasst
- Umsatzwachstum von 221 Prozent
- Operativer Cashflow bei 9,7 Mio. CAD
- Sangdong-Mine in Produktion gegangen
- Wandelanleihe über 800 Mio. USD platziert
Wer vor einem Jahr in Almonty Industries investiert hat, schaut heute auf fast das Fünffache seines Einsatzes. Die Aktie des Wolframproduzenten legte in Frankfurt am Donnerstag um mehr als elf Prozent zu. An der australischen Börse sprang sie sogar um fast 50 Prozent. Hinter dieser Dynamik steckt mehr als kurzfristige Spekulation.
Starke Operativzahlen, aber ein Sonderfaktor drückt aufs Ergebnis
Im ersten Quartal 2026 erzielte Almonty einen Umsatz von 25,4 Millionen CAD — ein Anstieg von 221 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Operativ läuft das Geschäft: Das bereinigte EBITDA lag bei 6,1 Millionen CAD, der operative Cashflow bei 9,7 Millionen CAD.
Unter dem Strich steht dennoch ein Verlust von 5,3 Millionen CAD. Der Grund: 8,4 Millionen CAD an nicht zahlungswirksamen Neubewertungskosten auf Derivate und Optionsscheine — ausgelöst durch den starken Kursanstieg der eigenen Aktie im Quartal. Die Liquidität ist mit Barmitteln von rund 260 Millionen CAD komfortabel.
Sangdong läuft, Montana wird Heimat
Im März 2026 nahm Almonty seine Sangdong-Wolframmine in Südkorea offiziell in Betrieb. Das Projekt wechselte damit vom Entwicklungs- in den Produktionsstatus. Ein strategisch wichtiger Schritt.
Parallel dazu verlegte das Unternehmen seinen Hauptsitz nach Dillon, Montana. Das Ziel: Nähe zu US-Verteidigungs- und Industriepartnern sowie zum Gentung-Wolframprojekt. Zur Finanzierung schloss Almonty eine überzeichnete Wandelanleihe über 800 Millionen US-Dollar ab — mit einem Kupon von 2,25 Prozent und Laufzeit bis 2031.
Wolfram bleibt knapp — und gefragt
Der globale Wolframmarkt ist angespannt. Halbleiter- und Rüstungsindustrie fragen den Rohstoff stark nach. Ammoniumparawolframat, ein zentrales Vorprodukt, dürfte laut Marktbeobachtern bis 2030 teuer bleiben. China ist inzwischen selbst Nettoimporteur, neues Angebot kommt kaum auf den Markt.
Almonty profitiert von dieser Konstellation direkt. Analysten von Oppenheimer sehen steigende Wolframpreise als wesentlichen Kurstreiber. Seit Jahresbeginn hat die Aktie in Kanada knapp 94 Prozent zugelegt — trotz eines Rücksetzers von gut 13 Prozent im vergangenen Monat. Vom 52-Wochen-Hoch bei 33,35 CAD, erreicht Mitte April, trennen den Kurs noch rund 30 Prozent. Der RSI von 43 signalisiert weder Überhitzung noch Ausverkauf.
Almonty-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Almonty-Analyse vom 12. Juni liefert die Antwort:
Die neusten Almonty-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Almonty-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 12. Juni erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Almonty: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...