Almonty Aktie: Sangdong startet kommerzielle Produktion
Almonty treibt Molybdän-Bohrungen voran und meldet operative Wende in der Wolfram-Produktion. Analysten sehen weiteres Kurspotenzial.

Kurz zusammengefasst
- Bohrprogramm für Molybdän gestartet
- Umsatzsprung um 221 Prozent
- Operatives Ergebnis dreht ins Plus
- Aktie mit 98 Prozent Jahresplus
Südkorea kämpft mit einer akuten Versorgungskrise bei Molybdän. Genau diese Lücke will Almonty Industries nun schließen. Der kanadische Bergbaukonzern treibt ein groß angelegtes Bohrprogramm neben seiner Vorzeige-Wolframmine voran. Das Ziel: ein zweites strategisches Standbein.
Bisher hat das Unternehmen rund 37 Prozent der geplanten 26 Bohrlöcher abgeschlossen. Die ersten Ergebnisse bestätigen die historischen Gesteinsgehalte. Das Management sieht sich in der Qualität des Erzkörpers bestätigt. Sobald die endgültigen Ressourcen feststehen, plant Almonty den direkten Abbau.
Molybdän ist für die Industrie unverzichtbar. Das Metall macht Stahl hitze- und korrosionsbeständig. Die Nachfrage aus der Halbleiter- und Rüstungsindustrie treibt den Spotpreis. Binnen eines Jahres stieg dieser um rund 23,5 Prozent. Die südkoreanische Regierung drängt private Firmen bereits, eigene Bestände zu sichern.
Wolfram-Produktion liefert erste Gewinne
Parallel dazu liefert das Kerngeschäft messbare Erfolge. Die Sangdong-Wolframmine startete im März 2026 die kommerzielle Produktion. Im ersten Quartal sprang der Umsatz um 221 Prozent auf 25,4 Millionen Kanadische Dollar (CAD).
Das bereinigte operative Ergebnis (EBITDA) drehte auf 6,1 Millionen CAD ins Plus. Auch der operative Cashflow erreichte starke 9,7 Millionen CAD. Im Vorjahr standen hier noch deutliche Verluste in den Büchern. Das markiert einen klaren Wendepunkt für den Konzern.
Die Kapazität der Mine liegt aktuell bei 640.000 Tonnen Erz pro Jahr. Eine Verdopplung ist bereits in Arbeit. Das nötige Kapital stammt aus einer überzeichneten Wandelanleihe über 800 Millionen US-Dollar. Almonty will Sangdong zur größten Wolframquelle außerhalb Chinas ausbauen.
China hat Anfang 2025 Exportbeschränkungen für kritische Mineralien verhängt. US-Rüstungskonzerne dürfen ab 2027 kein Wolfram mehr aus China oder Russland beziehen. Das verschafft Almonty eine strategische Schlüsselposition.
Analysten bullish, Aktie konsolidiert
An der Börse spiegelt sich dieser Fortschritt wider. Seit Jahresbeginn verzeichnet die Aktie ein Plus von fast 98 Prozent. Binnen eines Jahres steht sogar ein Gewinn von 335 Prozent auf der Kurstafel. Aktuell notiert das Papier bei 23,77 CAD.
Nach dem rasanten Anstieg auf das Jahreshoch im April nehmen Anleger Gewinne mit. In den vergangenen sieben Tagen gab der Kurs um gut zehn Prozent nach. Dennoch hält sich der Wert komfortabel über der 200-Tage-Linie.
Analysten bleiben optimistisch. Ian Zaffino von Oppenheimer hob sein Kursziel kürzlich auf 25 US-Dollar an. Insgesamt raten sieben Experten zum starken Kauf der Aktie.
Die kommenden Wochen bringen weitere Klarheit. Almonty muss noch 63 Prozent des Bohrprogramms abschließen. Bestätigen diese restlichen Bohrungen die bisherigen Gesteinsgehalte, steht dem Molybdän-Abbau nichts mehr im Weg. Das würde die Abhängigkeit vom reinen Wolfram-Geschäft deutlich reduzieren.
Almonty-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Almonty-Analyse vom 25. Juni liefert die Antwort:
Die neusten Almonty-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Almonty-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 25. Juni erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Almonty: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...