Almonty Industries hat in den vergangenen Monaten eine bemerkenswerte Transformation vollzogen. Angetrieben von einer globalen Verknappung bei Wolfram und dem Produktionsstart der wichtigsten eigenen Mine, hat sich das Unternehmen vom Entwickler zum gefragten Produzenten gewandelt. Diese strategische Neuausrichtung zieht nun massiv institutionelles Kapital an und treibt den Börsenwert in ungeahnte Höhen.
Der globale Wolfram-Engpass
Der Haupttreiber für den rasanten Aufstieg der Aktie ist eine fundamentale Verschiebung auf dem Rohstoffmarkt. China, das traditionell rund 75 bis 80 Prozent des weltweiten Wolfram-Angebots kontrolliert, hat seine Exportbeschränkungen Ende 2025 drastisch verschärft. Zeitweise kamen die chinesischen Exporte laut BMO Capital Markets sogar komplett zum Erliegen. Als Reaktion darauf kletterte der Wolframpreis im Jahr 2025 um mehr als 160 Prozent und setzt diesen Aufwärtstrend auch in den ersten Wochen des Jahres 2026 fort.
Gleichzeitig hat das US-Verteidigungsministerium Wolfram als kritischen Rohstoff eingestuft. Ab 2027 müssen Käufe für den Verteidigungssektor zwingend aus nicht-chinesischen Quellen stammen. Die Nachfrage beschleunigt sich zusätzlich durch die essenzielle Rolle des Metalls in Hochleistungshalbleitern und moderner Militärtechnik.
Produktionsstart lockt Großinvestoren an
Genau in diese Angebotslücke stößt Almonty. Im Dezember 2025 startete der aktive Abbau in der Sangdong-Mine in Südkorea, einer der weltweit größten Wolframlagerstätten. Dieser Übergang vom reinen Minenentwickler zum aktiven Produzenten hat das Interesse großer Adressen geweckt. Im vergangenen Quartal stieg die Zahl der investierten Fonds um über 55 Prozent auf 107. Besonders Van Eck Associates baute seine Position massiv aus und hält nun Aktien im Wert von rund 99 Millionen US-Dollar. Auch Encompass Capital Advisors und Next Century Growth Investors stiegen mit zweistelligen Millionenbeträgen neu ein.
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Die veränderten Rahmenbedingungen führen zu einer breiten Neubewertung durch Analysten. Mehrere Investmentbanken haben ihre Prognosen für die Aktie, die gestern bei 21,06 US-Dollar schloss, deutlich nach oben korrigiert:
- DA Davidson: Kurszielerhöhung von 18,00 auf 25,00 US-Dollar (Kaufempfehlung bestätigt)
- Couloir Capital: Anhebung des fairen Wertes auf 19,30 Kanadische Dollar
- B. Riley: Kurszielerhöhung von 10,00 auf 17,00 US-Dollar
- Oppenheimer: Erstbewertung mit „Kaufen“
Neben der südkoreanischen Mine treibt das Unternehmen auch Erweiterungen in Portugal sowie Projekte in den USA voran. Das erklärte Ziel ist der Aufbau einer westlich orientierten Plattform, die mindestens 40 Prozent des nicht-chinesischen Weltmarktes versorgen kann.
Quartalszahlen als nächster Katalysator
Am 19. März 2026 legt Almonty Industries die nächsten Quartalszahlen vor. Dieser Bericht liefert die ersten konkreten Finanzdaten, die den doppelten Effekt aus historisch hohen Wolframpreisen und dem Produktionshochlauf in der Sangdong-Mine abbilden. Die vorgelegten Bilanzen müssen dann belegen, dass die geplanten Fördermengen erreicht wurden und die aktuelle Marktkapitalisierung von rund 5 Milliarden US-Dollar fundamental untermauert ist.
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