Almonty Industries Aktie: Institutioneller Rückenwind
Nach der Inbetriebnahme der Sangdong-Mine zieht Almonty Industries verstärkt institutionelles Kapital an. Analysten heben ihre Gewinnziele deutlich an, während das Unternehmen die Produktion ausweitet.

Kurz zusammengefasst
- Institutionelle Investoren erhöhen ihre Beteiligungen
- Analysten heben Kursziele und Gewinnprognosen an
- Sangdong-Mine nach Inbetriebnahme in Phase II
- Aktie zeigt hohe Volatilität trotz Fortschritten
Der Startschuss am Sangdong-Wolframbergwerk in Südkorea hat Wirkung gezeigt — nicht nur operativ, sondern auch bei institutionellen Investoren. Seit der offiziellen Inbetriebnahme am 17. März 2026 häufen sich Meldungen über neue und aufgestockte Beteiligungen großer Finanzfirmen. Almonty wandelt sich vom Entwicklungsunternehmen zum aktiven Produzenten — und das Kapital folgt.
Institutionen positionieren sich neu
Rockefeller Capital Management erhöhte seine Beteiligung im vierten Quartal 2025 um 30 Prozent auf 4.333 Aktien. Neu eingestiegen sind FNY Investment Advisers und Global Retirement Partners mit Positionen im Wert von 30.000 beziehungsweise 35.000 US-Dollar.
Parallel dazu haben Analysten ihre Gewinnschätzungen deutlich angehoben. Diamond Equity Research erwartet für das Geschäftsjahr 2027 einen Gewinn je Aktie von 1,03 US-Dollar. Der Analystenkonsens lautet derzeit „Moderate Buy“ mit einem durchschnittlichen Kursziel von 18,38 US-Dollar. DA Davidson sieht sogar ein Potenzial bis 25,00 US-Dollar, B. Riley Financial nennt 23,00 US-Dollar.
Sangdong und die nächste Ausbaustufe
Die Inbetriebnahme von Sangdong markiert das Ende einer knapp dreijährigen Entwicklungsphase. Die Mine gilt als eine der größten und hochgradigsten Wolfram-Lagerstätten weltweit — und war mehr als 30 Jahre lang außer Betrieb. Die erste Erzlieferung Ende 2025 bestätigte, dass Logistik und Betriebsabläufe funktionieren.
Für Phase II plant Almonty, die Durchsatzkapazität bis 2027 auf rund 1,2 Millionen Tonnen pro Jahr zu steigern. Das würde den jährlichen Wolframausstoß auf über 460.000 Tonneneinheiten treiben. Finanziert wird die Expansion unter anderem durch ein öffentliches Angebot über 129,4 Millionen US-Dollar, das die Kassenposition zum Ende des letzten Geschäftsjahres auf 268,4 Millionen US-Dollar hob.
Breiter aufgestellt als nur Korea
Neben Sangdong treibt Almonty Projekte in Nordamerika und Europa voran. Das Gentung-Browns-Lake-Projekt im US-Bundesstaat Montana soll in der zweiten Hälfte 2026 produktionsbereit sein. In Portugal zielt ein umfangreiches Bohrprogramm an der Panasqueira-Mine auf höhergradiges Erz ab, um die Jahresproduktion auf rund 124.000 Tonneneinheiten zu steigern.
Für die operative Führung dieses Multi-Asset-Hochlaufs hat das Unternehmen sein Managementteam verstärkt: Brigadier General (Ret.) Steven L. Allen übernahm das Amt des Chief Operating Officer, Guillaume Wiesenbach de Lamaziere wurde zum Chief Development Officer ernannt.
Hohe Volatilität trotz operativer Fortschritte
Der Markt bewertet den Übergang nicht ohne Schwankungen. Am 24. März 2026 brach die Aktie an einem einzigen Handelstag um knapp 13 Prozent ein und fiel auf rund 14,73 US-Dollar — nachdem sie zu Monatsbeginn noch nahe der 20-Dollar-Marke gehandelt worden war. Analysten sehen darin die typische Unsicherheit, die mit dem Wechsel vom Entwicklungs- zum Produktionsstadium einhergeht.
Strukturell bleibt das Umfeld günstig: Ammoniumparawolframat notierte zuletzt bei 2.250 US-Dollar je Tonneneinheit, getrieben von chinesischen Exportbeschränkungen und wachsender Nachfrage aus der Rüstungs- und Halbleiterindustrie. Almonty ist damit einer der wenigen westlichen Produzenten, die diesen Bedarf außerhalb Chinas decken können — eine Position, die mit dem Hochlauf von Sangdong zunehmend an Gewicht gewinnt.
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