Almonty Industries Aktie: Meilenstein mit Millionenverlust
Almonty Industries schließt die Wiederinbetriebnahme der Sangdong-Mine ab, was zu einem hohen Jahresverlust führte. Die strategische Positionierung als Wolfram-Lieferant außerhalb Chinas stößt auf positive Analystenstimmen.

Kurz zusammengefasst
- Abschluss der ersten Betriebsphase in Südkorea
- Hoher Jahresverlust durch Inbetriebnahmekosten
- Deckung von 40% der globalen Nachfrage geplant
- Analysten passen Kursziele nach oben an
Nach über 30 Jahren Stillstand kehrt in der Sangdong-Mine in Südkorea wieder Leben ein. Almonty Industries hat die erste Phase der Wiederinbetriebnahme offiziell abgeschlossen und positioniert sich damit als zentraler Wolfram-Lieferant außerhalb Chinas. Der strategische Meilenstein hat jedoch seinen Preis, wie ein Blick auf die tiefroten Jahreszahlen des Unternehmens zeigt.
Hohe Kosten für den Neustart
Die Reaktivierung der historischen Mine in der Provinz Gangwon belastet die Bilanz erheblich. Für das abgelaufene Geschäftsjahr 2025 meldete das Unternehmen zwar Einnahmen in Höhe von 32,5 Millionen Kanadischen Dollar. Gleichzeitig rissen die Kosten für den Ausbau und die Inbetriebnahme ein massives Loch in die Kasse, was zu einem Nettoverlust von 161,9 Millionen Dollar führte. Das Management rechnet allerdings damit, dass sich das Umsatzprofil in den kommenden Quartalen deutlich verbessern wird, da die Ende 2025 gestarteten kommerziellen Bergbauaktivitäten nun hochfahren.
Parallel zum Produktionsstart kommt es zu spürbaren Bewegungen in der Aktionärsstruktur. Die Deutsche Rohstoff AG reduzierte ihre Position und verbuchte dabei laut einer Mitteilung vom heutigen Donnerstag einen Gewinn von knapp 100 Millionen Euro. Trotz dieses Teilverkaufs behält das deutsche Rohstoffunternehmen einen Anteil von 4,9 Prozent an Almonty. Damit wollen die Investoren weiterhin an den künftigen Erträgen der Sangdong-Mine partizipieren.
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Politischer Druck treibt die Nachfrage
Das Timing für den Produktionsstart erweist sich als vorteilhaft. Der globale Wolfram-Markt ist zunehmend von Angebotsengpässen geprägt, angetrieben durch Exportkontrollen des bisherigen Marktführers China. Zusätzlich zwingen regulatorische Vorgaben, wie das für 2027 geplante Importverbot des US-Verteidigungsministeriums für bestimmtes ausländisches Material, westliche Industrien zum Aufbau neuer Lieferketten. Nach dem vollständigen Ausbau soll die Sangdong-Mine rund 40 Prozent der weltweiten Wolfram-Nachfrage außerhalb Chinas decken.
Diese strategische Positionierung spiegelt sich in den aktuellen Einschätzungen der Analysten wider, die ihre Kursziele zuletzt nach oben anpassten:
- DA Davidson: 25,00 US-Dollar (Kaufempfehlung)
- B. Riley: 23,00 US-Dollar
- Alliance Global: 19,25 US-Dollar
Zusätzliche Aufmerksamkeit erhielt der Titel diese Woche durch den US-Börsenkommentator Jim Cramer, der auf die hohe Wolfram-Nachfrage und die abgeschlossene Entwicklungsphase verwies. An den nordamerikanischen Börsen hat sich der Kurs der Aktie zuletzt im Bereich der Marke von 14,50 US-Dollar stabilisiert. Mit dem nun erfolgten Start der kommerziellen Förderung verlagert sich der Fokus der Investoren vollständig auf die Skalierung der Produktion und den Abbau des operativen Defizits.
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