Almonty: Mark Trachuk wandelt 1,5 Millionen Aktien
Almonty-Manager wandelt Optionen in Aktien um, während Südkorea die Molybdän-Versorgung sichert und das Unternehmen sein Bohrprogramm ausweitet.

Kurz zusammengefasst
- Insider wandelt Millionen-Optionen in Aktien
- Südkorea warnt vor Molybdän-Versorgungskrise
- Almonty beschleunigt Bohrungen auf Sangdong
- Aufnahme in Russell-Indizes im Juni 2026
Südkorea warnt vor einer nationalen Versorgungskrise bei Molybdän. Almonty beschleunigt genau dort sein Bohrprogramm. Passend zu dieser operativen Offensive positioniert sich nun das Management. Ein Direktor wandelt ein massives Optionspaket in Aktien um.
Cashless-Exercise bringt neue Aktien
Mark Trachuk sitzt im Verwaltungsrat von Almonty. Er wandelte neun Tranchen nicht börsennotierter Optionen in gut 1,5 Millionen neue Stammaktien um. Der Manager nutzte dafür einen sogenannten Cashless-Exercise. Er zahlte den Basispreis also nicht bar. Stattdessen erhielt er die Nettodifferenz zwischen Ausübungspreis und Marktwert direkt in Aktien.
Die eingelösten Optionen hatten Laufzeiten bis Oktober 2030. Die Basispreise lagen zwischen 0,495 und 3,75 Kanadischen Dollar.
Südkorea sucht dringend Molybdän
Der Insider-Deal fällt in eine strategisch wichtige Phase. Südkoreas nationale Reserven an Molybdän schwinden rasant. Die Regierung drängt private Unternehmen zur Sicherung der heimischen Versorgung. Das Metall ist unverzichtbar für Hochtemperatur-Stahllegierungen in der Rüstung und der Halbleiterindustrie.
Die Spotpreise stiegen im vergangenen Jahr um fast 24 Prozent. Kein Wunder. Almonty reagiert auf diese Knappheit und treibt sein Bohrprogramm auf dem Sangdong-Projekt massiv voran. Die erste Bauphase ist bereits abgeschlossen.
Volle Kassen für die Expansion
Für diese Pläne hat sich Almonty finanziell gerüstet. Der Konzern platzierte erfolgreich Wandelanleihen mit Fälligkeit im Jahr 2031. Das brachte einen Nettoerlös von rund 773 Millionen US-Dollar.
Das Management steckt den Großteil der Mittel in das operative Geschäft. Etwa 543 Millionen US-Dollar fließen in das Betriebskapital und mögliche Zukäufe. Weitere 50 Millionen US-Dollar dienen der Umschuldung bestehender Verbindlichkeiten.
Ein wichtiges Datum rückt nun in den Fokus. Am 29. Juni 2026 steigt Almonty in die Indizes Russell 1000 und Russell 3000 auf. Dieser Schritt zwingt institutionelle Fonds zu obligatorischen Käufen. Die Aktie dürfte durch diese Index-Tracker spürbaren Rückenwind erhalten.
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