Almonty: Molybdän-Deal mit US$234 Millionen Garantie
Almonty Industries verzeichnet Kursgewinne von 150 Prozent seit Jahresbeginn. Die Sangdong-Mine in Südkorea und der Umzug in die USA treiben die Expansion an.

Kurz zusammengefasst
- Aktienkurs steigt um 150 Prozent
- Firmensitz nach Montana verlegt
- Sangdong-Mine in Südkorea startet
- Langfristiger Molybdän-Vertrag gesichert
Die Abhängigkeit von chinesischen Rohstoffen treibt westliche Regierungen um. Almonty Industries positioniert sich genau in dieser Lücke als alternativer Lieferant für kritische Mineralien. Das schlägt sich massiv im Kurs nieder. Seit Jahresbeginn schoss die Aktie um fast 150 Prozent nach oben und notiert aktuell bei knapp 30 Kanadischen Dollar. Auf Sicht von zwölf Monaten steht sogar ein Plus von über 720 Prozent auf der Anzeigetafel.
Strategischer Umzug in die USA
Mitte April vollzog das Management einen entscheidenden Schritt. Der Konzernsitz wurde vom kanadischen Toronto nach Dillon im US-Bundesstaat Montana verlegt. Dort befindet sich das kürzlich erworbene Gentung-Wolframprojekt. Die räumliche Nähe soll die Zusammenarbeit mit US-Behörden und Rüstungskonzernen erleichtern.
Marktbeobachter reagieren auf diese Neuausrichtung. Ende vergangener Woche verzeichnete der Optionsmarkt einen ungewöhnlich hohen Andrang auf Almonty-Papiere. Händler kauften über 5.200 Call-Optionen, was das durchschnittliche Tagesvolumen deutlich übertraf. Die hohe annualisierte Volatilität von über 100 Prozent unterstreicht die aktuelle Dynamik der Aktie.
Südkorea als Produktions-Anker
Der eigentliche Werttreiber liegt indes in Südkorea. Im März feierte Almonty die offizielle Inbetriebnahme der ersten Phase der Sangdong-Wolframmine. Die Anlage ist darauf ausgelegt, jährlich 640.000 Tonnen Erz zu verarbeiten. Daraus sollen rund 2.300 Tonnen Wolframkonzentrat entstehen.
Für 2027 ist bereits die zweite Ausbaustufe geplant. Diese soll die Verarbeitungskapazität verdoppeln. Bei voller Auslastung könnte die Mine künftig etwa 40 Prozent der weltweiten Wolframnachfrage außerhalb Chinas decken.
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Explodierende Preise und neue Verträge
Rückenwind liefert der globale Rohstoffmarkt. Der Preis für Ammoniumparatungstat (APT) kletterte bis Mitte März auf 2.250 US-Dollar pro metrischer Tonnen-Einheit. Das entspricht einem drastischen Anstieg gegenüber dem Vorjahr. Diese Rally spiegelt sich in den Büchern wider. Im Geschäftsjahr 2025 stieg der Umsatz auf 32,5 Millionen Kanadische Dollar.
Parallel dazu wies das Unternehmen einen hohen Nettoverlust von knapp 162 Millionen Dollar aus. Das Management relativiert diesen Fehlbetrag. Ein Großteil resultiert aus nicht-zahlungswirksamen Bewertungsanpassungen von Derivaten, die direkt an den starken Kursanstieg der eigenen Aktie gekoppelt sind.
Der Fokus richtet sich nun auf den späten Herbst 2026. Dann soll die Produktion im Gentung-Projekt in Montana anlaufen. Ferner greift ab diesem Jahr ein langfristiger Liefervertrag für Molybdän. Ein garantierter Mindestpreis sichert Almonty dabei feste Jahreseinnahmen von mindestens 234 Millionen US-Dollar, völlig unabhängig von künftigen Schwankungen am Wolframmarkt.
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