Almonty: Morgan Stanley nennt fünf Schlüsselminer
Morgan Stanley stuft Almonty als systemrelevant für die Raumfahrt ein. Die neue Sangdong-Mine startet inmitten einer globalen Wolfram-Knappheit, die durch chinesische Exportbeschränkungen und Halbleiterbedarf verschärft wird.

Kurz zusammengefasst
- Morgan Stanley hebt Almonty als Raumfahrt-Rohstofflieferant hervor
- Sangdong-Mine startet Produktion mit hoher Erzqualität
- Wolfram-Knappheit bedroht Halbleiterindustrie ab 2026
- Unternehmen verlegt Hauptsitz in die USA für Rüstungsmarkt
Morgan Stanley hat Almonty Industries in einen exklusiven Kreis gehoben. In einem am 21. April veröffentlichten Report zur Raumfahrtwirtschaft nennt die Bank das Unternehmen als einen von fünf nordamerikanischen Rohstoffproduzenten, die für den Aufbau globaler Weltrauminfrastruktur unverzichtbar sind.
Die anderen vier auf der Liste: MP Materials, Freeport-McMoRan, Alcoa und Teck Resources. Almonty ist der einzige Wolfram-Spezialist darunter.
Sangdong kurz vor der Marktreife
Das Timing der Einschätzung ist kein Zufall. Almontys Flaggschiff-Mine Sangdong in Südkorea wurde im März offiziell in Betrieb genommen. Sie verarbeitet rund 640.000 Tonnen Erz pro Jahr — mit einem Wolfram-Trioxid-Gehalt von 0,51 Prozent. Das ist etwa dreimal so hoch wie der globale Durchschnitt.
Das Produktionsziel für Phase 1 liegt bei 2.300 Tonnen Wolframkonzentrat jährlich. Den kommerziellen Start plant Almonty für das zweite Quartal 2026. Eine Phase-2-Erweiterung soll die Kapazität bis 2027 auf 1,2 Millionen Tonnen verdoppeln — genug, um potenziell 40 Prozent der weltweiten Wolfram-Nachfrage außerhalb Chinas zu decken.
Chipkrise verschärft den Druck
Wolfram ist längst mehr als ein Raumfahrtthema. Japanische Hersteller von Wolframhexafluorid — einem Gas, das bei der Chipproduktion eingesetzt wird — warnen vor Lieferengpässen ab Juli 2026. Ihre Lagerbestände reichen voraussichtlich nur bis Ende Juni.
Der Grund: Chinas Exportbeschränkungen für Roh-Wolfram. China kontrolliert über 80 Prozent des globalen Angebots. Japan liefert rund ein Viertel des weltweiten Wolframhexafluorids — und informierte südkoreanische Halbleiterkunden, darunter Samsung, bereits über mögliche Engpässe in der zweiten Jahreshälfte.
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Die Preisreaktion war heftig. Der Spotpreis für Ammoniumparawolframat sprang bis Mitte März auf 2.250 Dollar pro Tonne — ein Anstieg von 534 Prozent. Wolframmetall in Rotterdam verteuerte sich von rund 900 Dollar zu Jahresbeginn auf 3.190 Dollar.
Strategische Neuausrichtung auf die USA
Almonty positioniert sich aktiv als US-Lieferant. Das Unternehmen verlegt seinen Hauptsitz von Toronto nach Dillon, Montana — näher an Regierungsbehörden, Rüstungsunternehmen und Industriepartnern.
Ab Januar 2027 dürfen US-Rüstungsunternehmen kein Wolfram mehr aus China beziehen. Almonty hat sich bereits eine Ausnahme von Gegenzöllen für seine Erze und Konzentrate gesichert. Ein Liefervertrag mit dem US-Verarbeiter Global Tungsten & Powders in Pennsylvania ist ebenfalls unterzeichnet.
Das Gentung-Projekt in den USA — mit 7,53 Millionen Tonnen Mineralressourcen bei 0,315 Prozent Wolfram-Trioxid — soll noch in der zweiten Jahreshälfte 2026 in Produktion gehen.
Der Quartalsbericht im Mai liefert die ersten konkreten Produktionsdaten aus Sangdong. Am 8. Juni folgt die Hauptversammlung, auf der das Management voraussichtlich Details zur Phase-2-Erweiterung und zur US-Integration vorstellt.
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