Alphabet Aktie: Bedächtige Schritte?

Alphabets Tochter Waymo nutzt externe Kuriere, um blockierte Robotaxis zu entsperren. Das Pilotprogramm wirft Fragen zur Zuverlässigkeit der Technologie auf, während Analysten das KI-Potenzial des Konzerns betonen.

Kurz zusammengefasst:
  • DoorDash-Kuriere schließen offene Robotaxi-Türen
  • Über 400.000 Fahrten wöchentlich in sechs US-Städten
  • Neue Fahrzeuggeneration soll elektrische Türen erhalten
  • Analysten sehen KI als Wachstumstreiber für Google

Die Alphabet-Tochter Waymo steht wegen einer kuriosen Betriebspanne unter Beobachtung. Ausgerechnet DoorDash-Kuriere müssen bei den fahrerlosen Taxis aushelfen – und das wirft Fragen zur Alltagstauglichkeit der milliardenschweren Robotaxi-Offensive auf.

Türen-Chaos bei über 400.000 Fahrten pro Woche

Waymo betreibt mittlerweile über 400.000 bezahlte Fahrten wöchentlich in sechs US-Städten plus Silicon Valley. Doch ein banales Problem sorgt für Kopfschütteln: Passagiere lassen regelmäßig die Türen der umgebauten Jaguar I-Pace-Fahrzeuge offen stehen. Da kein Fahrer an Bord ist, bleiben die Wagen blockiert.

Alphabet

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Die Lösung? Waymo beauftragt über ein Pilotprogramm DoorDash-Kuriere, die für rund 9,50 Dollar pro Einsatz anrücken und die Türen schließen. Ein Screenshot eines Kuriers machte in den sozialen Medien die Runde und löste Spott aus. Waymo bestätigte den Vorgang, sprach aber von „seltenen“ Fällen.

Übergangslösung bis zur nächsten Generation

Das Problem ist hausgemacht: Die aktuelle Flotte nutzt klassische Türen ohne elektrische Steuerung. Waymo experimentierte sogar damit, offene Türen durch ruckartiges Anfahren zu schließen – offenbar ohne durchschlagenden Erfolg. Die nächste Robotaxi-Generation soll wieder elektrisch steuerbare Schiebetüren erhalten, wie schon das Vorgängermodell auf Basis des Chrysler Pacifica.

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Parallel gerät Alphabet unter politischen Druck: Weltweit diskutieren Länder über Social-Media-Verbote für Jugendliche, die auch YouTube betreffen würden. Nach Australiens Vorstoß im Dezember 2025 ziehen Deutschland, Frankreich und Spanien nach. Die SPD schlägt vor, Altersbeschränkungen ab 2027 über die digitale Wallet technisch durchzusetzen.

Positiv stimmt eine Analysteneinschätzung von Citizens: Die Bank bekräftigte ihr „Market Outperform“-Rating mit Kursziel 385 Dollar. Die These: KI erweitert den Suchmarkt massiv, da sie mehr Fragetypen abdeckt und kommerzielle Absichten besser erkennt. Citizens traut Google zweistelliges Suchgeschäft-Wachstum zu, möglicherweise sogar über 20 Prozent.

Die Aktie verlor am Freitag 1,08 Prozent auf 306,02 Dollar. Vorbörslich rutschte sie am Dienstag weitere 0,84 Prozent auf 303,45 Dollar ab.

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