Alphabet Aktie: So sieht’s aus!
Alphabet erreicht neues Allzeithoch, während der Konzern der EU-Kommission Zugeständnisse anbietet, um Milliardenstrafen zu vermeiden.

Kurz zusammengefasst
- Neues Rekordhoch bei 342,45 Euro
- EU-Kommission prüft DMA-Verstoß
- Cloud-Umsatz über 20 Milliarden Dollar
- Rekordanleihe von fast 17 Milliarden Dollar
Alphabet investiert hunderte Milliarden in Künstliche Intelligenz und feiert Rekordkurse an der Börse. Parallel dazu brodelt in Brüssel ein massiver regulatorischer Konflikt. Google bietet der Europäischen Kommission nun konkrete Zugeständnisse an. Der Konzern will weitere Milliardenstrafen abwenden.
Streit um die Suchergebnisse
Im Zentrum steht Googles Umgang mit Spam-Richtlinien. Verlage werfen dem Suchmaschinenriesen vor, ihre Nachrichteninhalte systematisch abzuwerten. Das passiert, wenn sie Material von kommerziellen Partnern einbinden. Die EU-Kommission prüft daher einen Verstoß gegen den Digital Markets Act.
Ein solcher Verstoß wäre teuer. Brüssel kann Strafen von bis zu zehn Prozent des weltweiten Jahresumsatzes verhängen. Google hat in Europa bereits Strafen von rund 9,5 Milliarden Euro kassiert. Um diese Summe nicht weiter in die Höhe zu treiben, schlägt das Management nun Änderungen vor. Interessengruppen haben bis nächste Woche Zeit für Feedback.
Glänzende Zahlen treiben den Kurs
Die Börse ignoriert die juristischen Risiken in Europa weitgehend. Die Alphabet-Aktie erreichte heute ein neues Allzeithoch bei 342,45 Euro. Auf Sicht von zwölf Monaten steht ein Kursplus von beeindruckenden 155 Prozent auf der Anzeigetafel.
Der jüngste Quartalsbericht liefert das Fundament für diese Rallye. Alphabet steigerte den Nettogewinn massiv auf fast 63 Milliarden Dollar. Besonders das Cloud-Geschäft wächst rasant. Hier übersprang der Umsatz erstmals die Marke von 20 Milliarden Dollar. Der Auftragsbestand in diesem Segment verdoppelte sich fast auf über 460 Milliarden Dollar.
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Frisches Kapital für Rechenzentren
Dieses Wachstum erfordert gigantische Investitionen. Alphabet plant in diesem Jahr Ausgaben von bis zu 190 Milliarden Dollar. Das ist mehr als in den vergangenen drei Jahren zusammen. Das Geld fließt größtenteils in neue Rechenzentren für KI-Anwendungen.
Zur Finanzierung zapft der Konzern den Anleihemarkt an. Alphabet sammelte gerade fast 17 Milliarden Dollar ein. Darunter befand sich die bisher größte Euro-Anleihe der Unternehmensgeschichte. Die Nachfrage der Investoren übertraf das Angebot deutlich. Die Ratingagentur S&P bewertete die Papiere mit der starken Note AA+.
Am 19. Mai steht mit der Google I/O das nächste wichtige Ereignis an. Dort wird das Management seine weitere KI-Strategie präsentieren. Bis dahin dürfte auch eine erste Tendenz aus Brüssel vorliegen. Scheitern die Verhandlungen über die Suchrichtlinien, droht ein hartes Durchgreifen der EU-Wettbewerbshüter.
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