Alphabet Aktie: Stark auf Wachstumspfad!
Vor der Bilanzvorlage am Mittwoch überschlagen sich die Analysten mit Lob für Alphabet. Die KI-Integration treibt Cloud-Geschäft und Aktie auf Rekordhoch.

Kurz zusammengefasst
- Alphabet-Aktie erreicht neues Allzeithoch
- Analysten heben Kursziele deutlich an
- KI-Produkte treiben Cloud-Wachstum an
- Hohe Investitionen belasten kurzfristig die Margen
Die Google-Mutter Alphabet reitet auf einer Welle der Euphorie. Letzte Woche feierte der Konzern seine Cloud-Konferenz in Las Vegas. Am kommenden Mittwoch stehen nun die Zahlen für das erste Quartal an. Die Aktie markierte am Freitag bei 293,75 Euro ein neues Allzeithoch.
Kaufempfehlungen häufen sich
Im Vorfeld der Bilanzvorlage überschlagen sich die Analysten mit Lob. Die Investmentbank BMO Capital nennt Alphabet die beste Möglichkeit für KI-Investments. Analyst Brian Pitz hob das Kursziel auf 410 US-Dollar an. BMO stützt sich dabei auf eigene Daten. Diese zeigen ein beschleunigtes Wachstum beim Datenverkehr auf Google.com. Die KI-Integration scheint die klassische Suche zu stärken, statt sie zu ersetzen.
Auch andere Banken ziehen nach. Aktuelle Kursziele im Überblick:
– BMO Capital: 410 US-Dollar
– JPMorgan: 395 US-Dollar
– Cantor: 395 US-Dollar
– KeyCorp: 380 US-Dollar
– UBS: 375 US-Dollar
KI treibt das Cloud-Geschäft
Der Optimismus der Wall Street kommt nicht von ungefähr. Auf der Hausmesse erklärte Google-Cloud-Chef Thomas Kurian die KI-Testphase für beendet. Rund 75 Prozent der Cloud-Kunden nutzen bereits KI-Produkte produktiv. Die hauseigenen Modelle verarbeiten mittlerweile 16 Milliarden Token pro Minute. Das ist ein deutlicher Sprung gegenüber dem Vorquartal.
Um die Nachfrage zu bedienen, stellte Alphabet neue KI-Chips vor. Die Prozessoren TPU 8t und 8i sollen das Training von Modellen beschleunigen. PepsiCo unterzeichnete parallel dazu einen mehrjährigen Vertrag für die neue Gemini-Plattform. Analysten werten diese Schritte als klaren Beweis, dass Alphabet mit KI echtes Geld verdient.
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Hohe Investitionen bergen Risiken
Am 29. April muss der Konzern nun liefern. Der Markt erwartet für das Cloud-Segment ein Umsatzwachstum von über 50 Prozent. Die Aktie legte in den vergangenen 30 Tagen um gut 23 Prozent zu. Diese hohe Bewertung lässt kaum Raum für Enttäuschungen.
Ein kritischer Punkt bleiben die enormen Ausgaben. Der aktuelle Investitionszyklus umfasst 175 bis 185 Milliarden US-Dollar. Neue Rechenzentren treiben die Abschreibungen in die Höhe. Das drückt kurzfristig auf die Margen. Einige Experten prognostizieren für 2026 sogar einen negativen freien Cashflow. Kurz gesagt: ein Risiko.
Am Mittwoch blicken Investoren daher genau auf die Prognosen des Managements. Alphabet muss beweisen, dass die massiven Infrastruktur-Ausgaben das Ergebnis je Aktie nicht erdrücken. Die Aussagen zur künftigen Ausgabendisziplin dürften den Aktienkurs letztlich stärker bewegen als die reinen Umsatzzahlen.
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