Alstom Aktie: Operative Meilensteine

Alstom erreicht mit der Inbetriebnahme neuer Metro-Züge in Lille und dem Start der Flottenmodernisierung in Großbritannien wichtige Meilensteine. Der Auftragsbestand von über 100 Milliarden Euro sichert die langfristige Auslastung.

Kurz zusammengefasst:
  • Erste Metropolis-Züge in Lille in Betrieb genommen
  • Modernisierung von 70 britischen CrossCountry-Zügen gestartet
  • Auftragsbestand erreicht über 100 Milliarden Euro
  • Aktie notiert auf neuen Mehrjahreshochs

Alstom setzt seinen Erholungskurs mit konkreten Projekterfolgen fort. Mit der Inbetriebnahme neuer Metro-Züge in Lille und Fortschritten bei der Flottenmodernisierung in Großbritannien erreicht der Konzern wichtige Etappenziele. Während die Aktie auf Mehrjahreshochs klettert, stellt sich die Frage: Kann die operative Umsetzung mit dem massiven Auftragsplus dauerhaft mithalten?

  • Lille: Inbetriebnahme der „Metropolis BOA“-Züge am vergangenen Samstag erfolgt.
  • Großbritannien: Modernisierung von 70 „CrossCountry Voyager“-Zügen gestartet.
  • Auftragslage: Auftragsbestand klettert auf über 100 Milliarden Euro.

Projektfortschritte in Frankreich und England

Nach einer elfjährigen Projektphase starteten am vergangenen Samstag die ersten 52-Meter-Züge des Typs Metropolis BOA auf der Linie 1 in Lille. Trotz erheblicher Verzögerungen in der Vergangenheit, die Alstom Strafzahlungen in Höhe von 50 Millionen Euro einbrachten, markiert dieser Schritt eine deutliche Kapazitätserweiterung für das städtische Schienennetz. Bis September sollen 27 Einheiten schrittweise den Betrieb aufnehmen, weitere 15 Züge folgen bis 2028.

Alstom

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Zeitgleich präsentierte das Unternehmen in Derby den ersten modernisierten Zug der britischen CrossCountry-Voyager-Flotte. Das 60 Millionen Pfund schwere Programm sieht vor, innerhalb der nächsten zwei Jahre insgesamt 70 Züge der Klassen 220 und 221 umfassend zu überholen. Ziel ist eine Aufwertung des Komforts sowie eine technische Erneuerung der Langstreckenflotte.

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Rekord-Auftragsbestand stützt Ausblick

Die operative Dynamik spiegelt sich zunehmend im Börsenkurs wider. Gestützt durch die jüngsten Quartalszahlen, die eine Verdopplung der Auftragseingänge auswiesen, erreichte die Aktie zuletzt neue Mehrjahreshochs. Mit einem Auftragsbestand von über 100 Milliarden Euro ist die langfristige Auslastung gesichert.

Zusätzlich setzt der Konzern auf technologische Innovationen zur Effizienzsteigerung. Eine neue Partnerschaft mit dem Unternehmen Stilfold zielt darauf ab, das Gewicht von Stahlkomponenten durch Falttechniken deutlich zu reduzieren. Marktbeobachter werten solche Initiativen als notwendigen Schritt, um die Profitabilität bei der Abarbeitung der massiven Auftragsbücher zu steigern.

Der Fokus verschiebt sich nun von der reinen Auftragsakquise auf die effiziente Projektabwicklung. Die kommenden Finanzberichte werden zeigen, ob Alstom den hohen Auftragsbestand zügig in einen stabilen freien Cashflow ummünzen kann. Besonders die Einhaltung der Zeitpläne bei den laufenden Großprojekten in Europa bleibt der entscheidende Faktor für die weitere Kursentwicklung.

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