Altria liefert zum Jahresende Zahlen, die auf den ersten Blick nicht ganz zusammenpassen: Der Umsatz fällt leicht, liegt aber über den Erwartungen. Beim Gewinn je Aktie reicht es dagegen knapp nicht. Gleichzeitig setzt das Management mit einem neuen Aktienrückkaufprogramm und frischer Prognose für 2026 klare Ankerpunkte – genau dort schaut der Markt jetzt hin.
Umsatz besser als befürchtet, Gewinn leicht darunter
Im vierten Quartal 2025 (bis 31. Dezember) meldete Altria einen Nettoumsatz von 5,08 Mrd. USD. Das war zwar ein kleines Minus von 0,53% im Vergleich zum Vorjahr, lag aber über der Markterwartung von rund 5,02 Mrd. USD. Auf Gesamtjahressicht 2025 sanken die Erlöse um 1,49% auf 20,14 Mrd. USD.
Auf der Ertragsseite zeigte sich jedoch Gegenwind: Das Ergebnis je Aktie (EPS) lag im Quartal bei 1,30 USD und damit knapp unter dem Analystenkonsens von 1,32 USD. Heißt unterm Strich: operativ solide, aber nicht stark genug, um bei der Profitabilität wirklich zu glänzen.
2026-Prognose und Rückkauf als Stütze
Wichtiger als die knappe EPS-Abweichung war für viele Investoren der Blick nach vorn. Für 2026 stellt das Management ein EPS in einer Spanne von 5,56 bis 5,72 USD in Aussicht. Dazu kommt ein neues Aktienrückkaufprogramm über 2,0 Mrd. USD – ein Signal, dass Altria weiterhin konsequent Kapital an Aktionäre zurückführen will.
Ein zusätzlicher Baustein bleibt die Dividende: Die quartalsweise Ausschüttung liegt bei 1,06 USD je Aktie.
Die zentralen Punkte in Kürze:
– Q4-Umsatz: 5,08 Mrd. USD (Erwartung: ca. 5,02 Mrd. USD)
– Q4-EPS: 1,30 USD (Konsens: 1,32 USD)
– 2026-EPS-Ausblick: 5,56–5,72 USD
– Neues Rückkaufprogramm: 2,0 Mrd. USD
– Quartalsdividende: 1,06 USD je Aktie
Analysten passen Kursziele an
Nach den Zahlen gab es Bewegung bei den Kurszielen: UBS hob das Ziel von 63 auf 67 USD an und blieb bei „Buy“. Stifel senkte dagegen von 72 auf 68 USD, bestätigte aber ebenfalls „Buy“. Unterm Strich wirkt das wie eine vorsichtige Neusortierung: weniger Euphorie, aber weiterhin grundsätzliches Vertrauen.
Auch institutionelle Investoren tauchten in aktuellen Meldungen auf: Der südkoreanische National Pension Service erhöhte seine Position im dritten Quartal um 4,8% auf rund 4,7 Mio. Aktien. Federated Hermes baute den Anteil ebenfalls deutlich aus. Spiegelt das eher Stabilitätssuche wider als Wachstumshoffnung? Zumindest passt es zu einem Titel, bei dem Ausschüttungen und Rückkäufe eine zentrale Rolle spielen.
Zum Wochenschluss lag der Kurs laut den bereitgestellten Daten bei 60,30 USD und damit leicht unter dem jüngsten 52‑Wochen-Hoch von 63,68 USD. Entscheidend für die nächsten Wochen dürfte sein, ob Altria die 2026er-Gewinnspanne mit sichtbarer operativer Stabilität untermauern kann – und ob der Rückkauf dabei wie geplant als zusätzlicher Kurspuffer wirkt.
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