Amadeus Fire: EBITA-Ziel bis 130 Prozent höher
Nach Millionenverlust streicht Amadeus Fire die Dividende und startet eine umfassende Transformation für 2026.

Kurz zusammengefasst
- Dividende für 2025 komplett gestrichen
- Operatives Ergebnis soll sich verdoppeln
- Aktie verliert seit Januar 44 Prozent
- Analysten sehen Kurspotenzial von 70 Euro
Amadeus Fire zieht die Reißleine. Nach einem verlustreichen Geschäftsjahr 2025 setzt der Personaldienstleister auf eine radikale Rosskur, um die finanzielle Basis für den Neuanfang zu sichern. Das Management setzt dabei auf interne Stabilisierung statt auf Ausschüttungen.
Der Konzernverlust von rund 2,4 Millionen Euro im vergangenen Jahr hinterlässt deutliche Spuren in der Bilanz. Wo im Vorjahr noch ein Gewinn von über 32 Millionen Euro stand, klafft nun eine Lücke. Die Konsequenz ist hart: Die Dividende für das Jahr 2025 wird ersatzlos gestrichen. Das Kapital soll stattdessen vollständig in die angekündigte Transformation fließen.
Ambitionierte Ziele für das laufende Jahr
Für 2026 peilt der Vorstand eine deutliche Erholung an. Das operative EBITA soll auf bis zu 31 Millionen Euro klettern. Im Vergleich zum Vorjahreswert von 13,7 Millionen Euro entspräche dies einem Zuwachs von rund 130 Prozent.
Parallel dazu soll der Umsatz moderat zulegen. Die Zielspanne liegt zwischen 362 Millionen und 394 Millionen Euro. Ein wichtiger Faktor für die angestrebte Margenverbesserung ist das Ende der teuren Restrukturierung im Segment Weiterbildung. Diese hatte das Ergebnis im Vorjahr mit über sechs Millionen Euro belastet.
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Kursverfall trifft auf Analysten-Optimismus
An der Börse herrscht derweil Katerstimmung. Seit Jahresbeginn hat die Aktie fast 44 Prozent an Wert verloren. Mit einem aktuellen Kurs von 23,75 Euro notiert das Papier nur knapp über seinem 52-Wochen-Tief. Der Abstand zum Jahreshöchststand bei über 81 Euro verdeutlicht das Ausmaß des Vertrauensverlusts.
Analysten bewerten die Lage dennoch als Chance. Das mittlere Kursziel liegt im Bereich von 70 bis 77 Euro. Experten verweisen auf den strukturellen Fachkräftemangel, von dem der Spezialist für kaufmännische Berufe langfristig profitieren dürfte, sobald sich das konjunkturelle Umfeld stabilisiert.
Die kommenden Wochen bringen Klarheit über den Fortschritt dieser Strategie. Im Mai veröffentlicht das Unternehmen die Zahlen für das erste Quartal. Ende des Monats folgt die Hauptversammlung, auf der die Aktionäre über den Gewinnverwendungsvorschlag und den Kurs der digitalen Transformation abstimmen.
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