Amazon Aktie: 11.000 Ingenieure für 2026 geplant
Amazon baut Cloud-Sparte massiv aus und investiert Milliarden in KI, während das Werbegeschäft Rekordmargen erzielt.

Kurz zusammengefasst
- 11.000 neue Cloud-Mitarbeiter geplant
- 16.000 Stellen im Verwaltungsbereich gestrichen
- Werbegeschäft mit 70 Milliarden Umsatz
- Milliardeninvestitionen in KI-Infrastruktur
Amazon baut um. Während der Konzern Tausende Stellen streicht, kündigt Cloud-Chef Matt Garman eine massive Einstellungsoffensive für Nachwuchskräfte an. Die Botschaft ist klar: Künstliche Intelligenz ersetzt keine Entwickler, sie verändert ihre Aufgaben grundlegend.
Cloud-Sparte setzt auf Nachwuchs
Bei der Veranstaltung „What’s Next with AWS“ konkretisierte Garman die Pläne. Rund 11.000 Software-Ingenieure und Praktikanten will der Cloud-Riese im Jahr 2026 weltweit einstellen. Parallel dazu fielen in diesem Jahr bereits 16.000 Stellen im Verwaltungsbereich weg.
Die Nachfrage nach Entwicklern beschleunigt sich laut Garman sogar. Der Fokus verschiebt sich dabei vom reinen Schreiben von Code-Schnipseln hin zur Entwicklung kompletter Anwendungen und der Lösung komplexer Kundenprobleme. Amazon will so seine Führungsposition im Infrastrukturmarkt verteidigen.
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Werbegeschäft als Renditebringer
Abseits der Cloud-Sparte entwickelt sich das Werbegeschäft zum wichtigsten Renditetreiber. Mit einem Umsatz von über 70 Milliarden Dollar in den vergangenen vier Quartalen wuchs das Segment deutlich. Experten schätzen die operativen Margen in diesem Bereich auf etwa 80 Prozent.
Diese Entwicklung schlägt sich in der Rekordmarge von 13,1 Prozent nieder. Um den Vorsprung zu halten, plant der Konzern für 2026 milliardenschwere Investitionen in Rechenzentren und KI-Infrastruktur.
An der Börse lösten die Nachrichten zuletzt Gewinnmitnahmen aus. Die Aktie schloss am Freitag bei 226,70 Euro, was einem Wochenminus von rund zwei Prozent entspricht. Damit notiert das Papier knapp unter seinem Rekordhoch von Anfang Mai. Die massiven Investitionen bleiben der zentrale Fixpunkt. Das Erreichen der Marktführerschaft bei KI-Infrastrukturen steht dabei gegen die kurzfristige Generierung von freiem Cashflow.
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