Amazon Aktie: 15 Milliarden Euro für Frankreich bis 2028
Amazon eröffnet sein Logistiknetz für Fremdfirmen und investiert über 15 Milliarden Euro in Frankreich. Die Aktien von FedEx und UPS fallen daraufhin stark.

Kurz zusammengefasst
- Logistiknetz für externe Firmen geöffnet
- Milliardeninvestition in Frankreich bis 2028
- FedEx- und UPS-Aktien brechen ein
- Starkes Quartal mit 17 Prozent Umsatzplus
Amazon bläst zum Großangriff auf die globale Lieferkette. Der Konzern öffnet sein gigantisches Logistiknetzwerk nun auch für externe Unternehmen und pumpt parallel Milliarden nach Europa. Das Tempo dieser Expansion überrascht selbst erfahrene Marktbeobachter.
Neue Konkurrenz für FedEx und UPS
Mit den „Amazon Supply Chain Services“ (ASCS) wildert der Konzern in fremden Revieren. Bisher nutzte Amazon seine Flotte aus Flugzeugen, Zügen und Lkw nur für den eigenen Handel. Jetzt bietet das Unternehmen diese Infrastruktur branchenübergreifend an. Große Marken wie Procter & Gamble oder 3M greifen bereits zu.
Die Folge: Panik bei den etablierten Logistikern. Die Aktien von FedEx und UPS brachen nach der Ankündigung um bis zu neun Prozent ein. Amazon hingegen markierte am Mittwoch bei 234,05 Euro ein neues 52-Wochen-Hoch. Seit Jahresbeginn steht damit ein sattes Kursplus von 21 Prozent auf der Anzeigetafel.
Milliarden für den französischen Markt
Derweil baut Amazon seine europäische Präsenz massiv aus. Bis 2028 investiert der Konzern mehr als 15 Milliarden Euro in Frankreich. Das Geld fließt in neue Logistikzentren, Cloud-Infrastruktur und Künstliche Intelligenz.
Ab 2026 entstehen dadurch landesweit 7.000 neue Arbeitsplätze. Mehrere Verteilzentren öffnen bald ihre Tore, bevor Ende 2027 ein weiterer Standort im elsässischen Ensisheim folgt.
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Starkes Quartal liefert Rückenwind
Ein exzellentes operatives Geschäft finanziert diese Offensive. Im ersten Quartal 2026 kletterte der Umsatz um 17 Prozent auf 181,5 Milliarden US-Dollar. Die wichtige Cloud-Sparte AWS wuchs sogar um 28 Prozent.
Auch das eigene Chip-Geschäft brummt. Die Produktlinien rund um Graviton und Trainium wachsen dreistellig. Sie steuern aktuell auf einen Jahresumsatz von über 20 Milliarden Dollar zu.
Für das laufende zweite Quartal peilt das Management bis zu 199 Milliarden Dollar Umsatz an. Ein strategischer Schachzug könnte diese Prognose sogar übertreffen. Amazon verlegt den diesjährigen „Prime Day“ in den Juni. Das Rabatt-Event findet damit einen Monat früher statt als üblich. Die kommenden Q2-Zahlen dürften diesen massiven Sondereffekt direkt widerspiegeln.
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