Amazon Aktie: Börsentrends beobachten

Amazon treibt KI-Integration in Filmproduktion und Smart-Home voran. Während Alexa+ für alle US-Kunden startet, testet MGM Studios KI-Tools zur Kostensenkung.

Kurz zusammengefasst:
  • KI-Beta-Programm für Filmproduktion ab März 2026
  • Alexa+ jetzt für alle US-Kunden verfügbar
  • Ziel ist Senkung der Produktionskosten
  • Konzern setzt auf Effizienz durch Automatisierung

Amazon treibt seine KI-Strategie konsequent voran – und das gleich an mehreren Fronten. Während Jeff Bezos bei der Washington Post Tausende Jobs streicht, setzt sein Konzern massiv auf Künstliche Intelligenz. Die Botschaft ist klar: Effizienz durch Automatisierung, koste es, was es wolle.

Film- und TV-Produktion wird radikal umgebaut

Amazon MGM Studios plant ab März 2026 ein geschlossenes Beta-Programm für neue KI-Tools in der Film- und Serienproduktion. Erste Ergebnisse will der Konzern bereits im Mai präsentieren. Unter der Leitung von Albert Cheng entsteht eine Art „Startup“ innerhalb des Unternehmens – klein, agil und fokussiert.

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Das Ziel: Produktionskosten senken und mehr Inhalte schneller erstellen. „Die Kosten für die Produktion sind so hoch, dass es schwierig ist, mehr zu produzieren und große Risiken einzugehen“, erklärt Cheng. Die zweite Staffel der Serie „House of David“ zeigt bereits, wohin die Reise geht. Regisseur Jon Erwin kombinierte KI-generierte Szenen mit Live-Action-Material, um aufwendige Kampfsequenzen kostengünstiger zu realisieren.

Die Technologie nutzt Amazon Web Services als Basis und arbeitet mit mehreren KI-Modellanbietern zusammen. Dabei betont Amazon: Autoren, Regisseure und Schauspieler bleiben involviert – KI dient als Werkzeug, nicht als Ersatz. Dennoch wächst die Skepsis in Hollywood. Stars wie Emily Blunt äußerten bereits Befürchtungen, dass KI-Schauspielerinnen wie Tilly Norwood echte Jobs verdrängen könnten.

Alexa+ jetzt für alle verfügbar

Parallel dazu macht Amazon seinen KI-Assistenten Alexa+ ab sofort für alle US-Kunden zugänglich. Nach einer einjährigen Early-Access-Phase mit Prime-Mitgliedern öffnet der Konzern nun die Tore. Prime-Abonnenten (139 Dollar jährlich) erhalten unbegrenzten Zugang zu allen Funktionen – auf allen Alexa-Geräten, über Alexa.com und die App.

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Nutzer ohne Prime zahlen 19,99 Dollar monatlich oder probieren eine kostenlose, textbasierte Chat-Version mit eingeschränkter Nutzung. Die neue Version soll vor allem bei Amazon Photos, Prime Video und Amazon Music helfen, die Dienste optimal zu nutzen.

Trump kennt ChatGPT nicht – findet KI aber großartig

Apropos KI: US-Präsident Donald Trump behauptete in einem NBC-Interview, ChatGPT noch nie benutzt zu haben. „Aber ich weiß alles darüber“, so Trump. Er prognostiziert, KI werde wichtiger als das Internet und zum „größten Job-Produzenten“ werden. Eine bemerkenswerte Einschätzung – immerhin verwies Amazon selbst beim Abbau von 30.000 Stellen seit Oktober 2025, der größten Entlassungswelle der Firmengeschichte, auch auf KI-Effekte.

Die Realität dürfte komplexer sein: Während Trump Arbeitsplätze verspricht, automatisiert Amazon bereits massiv. Die Strategie ist eindeutig – wer in KI investiert, gewinnt. Wer es nicht tut, verliert den Anschluss.

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