Amazon Aktie: Branchenanalysen veröffentlicht

Amazon streicht 16.000 Stellen und schreibt seine Luxus-Investition bei Saks Global faktisch ab. Der Konzern setzt nun voll auf KI und Cloud, während Analysten weiteres Kurspotenzial sehen.

Kurz zusammengefasst:
  • Massiver Stellenabbau von 16.000 Positionen
  • Luxus-Investment bei Saks Global als wertlos eingestuft
  • Analysten halten Kursziel von 300 US-Dollar für realistisch
  • Fokus des Managements liegt auf KI und Cloud-Geschäft

Amazon zieht kurz vor den Quartalszahlen die Reißleine. Mit einem massiven Stellenabbau und dem faktischen Abschreiben der Luxus-Strategie rund um Saks Global räumt der E-Commerce-Riese seine Bilanz auf. Während das Management voll auf KI und Cloud setzt, müssen Anleger nun bewerten, ob dieser harte Kurswechsel die Profitabilität langfristig sichert.

Fokus auf KI statt Personal

Der Konzern bestätigt einen drastischen Einschnitt in seine Personalstruktur. Am Mittwoch kündigte Amazon die Streichung von rund 16.000 Stellen in der Verwaltung und im Technologiebereich an. Betroffen sind dabei auch die profitable Cloud-Sparte AWS sowie das Kerngeschäft im Handel.

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Dieser Schritt ist Teil einer größeren Restrukturierung. Bereits im Oktober 2025 fielen 14.000 Jobs weg, womit sich der Abbau in den letzten vier Monaten auf knapp 30.000 Positionen summiert. Das Management begründet die Maßnahme mit dem Abbau von Hierarchieebenen und schnelleren Entscheidungsprozessen. Das eingesparte Kapital soll gezielt in Wachstumsfelder wie generative KI-Infrastruktur und Cloud-Kapazitäten umgeleitet werden.

Fehlschlag im Luxus-Segment

Parallel zur internen Straffung muss Amazon einen herben Rückschlag bei seiner Expansionsstrategie hinnehmen. Die Ambitionen, im High-End-Modemarkt Fuß zu fassen, wurden durch die Insolvenz von Saks Global ausgebremst. Der Einzelhändler bestätigte am Donnerstag im Rahmen seines Chapter-11-Verfahrens die Schließung eines Großteils der „Saks OFF 5TH“-Filialen.

Für Amazon, das nach der Neiman-Marcus-Übernahme 2024 eine Minderheitsbeteiligung an Saks hält, ist dies ein finanzielles Debakel. In Gerichtsdokumenten bezeichneten Vertreter des Tech-Konzerns das eigene Investment angesichts der finanziellen Lage des Händlers als „vermutlich wertlos“. Damit ist die geplante Integration von Luxusmarken auf der Amazon-Plattform vorerst gescheitert.

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Analysten sehen Kurspotenzial

Trotz der operativen Baustellen und der gemischten Marktstimmung – die Aktie schloss am Freitag bei 241,00 USD – bleibt das vertrauen der Experten bestehen. Die Telsey Advisory Group bestätigte am Freitag ihr „Outperform“-Rating und rief ein Kursziel von 300,00 USD aus. Dies impliziert ein Aufwärtspotenzial von rund 25 Prozent gegenüber dem aktuellen Kursniveau.

Marktbeobachter werten die strikte Kostendisziplin als notwendigen Schritt, um die Margen in einem wettbewerbsintensiven Umfeld zu schützen.

Der entscheidende Impuls für die weitere Kursentwicklung wird am 5. Februar erwartet. Wenn Amazon seine Bücher für das vierte Quartal öffnet, liegt der Fokus insbesondere auf dem Umsatzwachstum der Cloud-Sparte AWS und den Auswirkungen der Sparmaßnahmen auf die operative Marge.

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