Amazon Aktie: Gewitterwolken über dem Tech-Riesen
Amazon steht vor Quartalszahlen unter Druck: Stellenabbau bei AWS und makroökonomische Belastungen belasten die Aktie.

Kurz zusammengefasst
- AWS verzeichnet Wachstum trotz Stellenabbau
- Gemischte Erwartungen an kommende Quartalszahlen
- Makroökonomische Risiken belasten das Kerngeschäft
- Aktie im Abwärtstrend seit Jahresbeginn
Der Tech- und E-Commerce-Gigant Amazon steckt in einer Zwickmühle. Während die profitablen Cloud-Dienste von AWS mit Stellenabbau auf die KI-Revolution reagieren, drücken makroökonomische Sorgen auf die Stimmung. Kommt die Aktie aus dem Abwärtstrend – oder steht vor den Quartalszahlen die nächste Enttäuschung bevor?
AWS im Umbruch: Stellenabbau trotz Wachstum
Amazon baut Jobs in seiner profitablen Cloud-Sparte AWS ab – ein überraschender Schritt angesichts des anhaltenden Wachstums. Im ersten Quartal 2025 legte der Umsatz von AWS um 17% auf 29,3 Milliarden Dollar zu. Doch CEO Andy Jassy warnte bereits vor den Auswirkungen generativer KI auf die Belegschaft. Die genaue Zahl der betroffenen Stellen bleibt zwar unklar, doch die Botschaft ist deutlich: Selbst der Zugpferd-Bereich des Konzerns steht unter Anpassungsdruck.
Quartalszahlen unter der Lupe
Am 31. Juli stehen die Q2-Zahlen an – und die Erwartungen sind gemischt. Amazon prognostiziert einen Umsatz zwischen 159 und 164 Milliarden Dollar (plus 7-11%) sowie einen operativen Gewinn von 13 bis 17,5 Milliarden Dollar. Doch die entscheidende Frage lautet: Kann der Konzern in unsicheren Zeiten liefern?
Makro-Stürme bedrohen das Geschäft
Die Herausforderungen sind vielfältig:
- Die US-Inflation beschleunigte sich im Juni auf 2,7%
- Zollgebühren könnten die Margen weiter belasten
- Die Konsumstimmung bleibt fragil
Besonders Amazons Kerngeschäft mit Online-Handel steht unter Beobachtung. Jede Schwäche der Verbraucherausgaben würde hier direkt durchschlagen. Die Aktie, die seit Jahresanfang bereits über 10% verloren hat, kämpft weiter mit dem Abwärtstrend.
Bleibt die Frage: Ist Amazon bereit für die nächste Runde – oder wird der Tech-Riese von den aktuellen Stürmen weiter nach unten gedrückt? Die Antwort könnte schon Ende des Monats kommen.
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