Amazon Aktie: KI und Sparkurs

Amazon veröffentlicht Q4-Zahlen während Gespräche über ein 50-Milliarden-Dollar-Investment in OpenAI laufen. Parallel setzt der Konzern massive Stellenkürzungen um.

Kurz zusammengefasst:
  • Mögliches Mega-Investment in OpenAI bis 50 Mrd. Dollar
  • Massive Stellenstreichungen mit rund 30.000 betroffenen Jobs
  • Bereits 8 Mrd. Dollar in KI-Rivalen Anthropic investiert
  • Quartalsbericht mit Fokus auf AWS und Kostenmanagement

Amazon geht in eine entscheidende Woche: Am Donnerstag legt der Konzern seine Zahlen für das vierte Quartal 2025 vor – während intern kräftig umgebaut wird und parallel Gespräche über eine mögliche Mega-Investition in OpenAI laufen. Wie viel finanziellen Spielraum nimmt sich Amazon damit für den KI-Kurs?

Wichtige Punkte im Überblick:

Amazon

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  • Gespräche über bis zu 50 Mrd. US-Dollar Investment in OpenAI (Berichte vom 29. Januar)
  • Parallel bereits rund 8 Mrd. US-Dollar in Anthropic investiert (seit 2023)
  • Bestätigte 16.000 Stellenstreichungen im Corporate-Bereich; seit Oktober insgesamt etwa 30.000
  • Quartalsbericht nach US-Börsenschluss am Donnerstag

Gespräche über OpenAI-Investment

Laut Berichten von Reuters, Wall Street Journal und CNBC führt Amazon Gespräche über ein Investment von bis zu 50 Milliarden US-Dollar in OpenAI, den Entwickler hinter ChatGPT. Die Gespräche befinden sich demnach noch in einem frühen Stadium. Sollte es dazu kommen, könnte Amazon zum größten Geldgeber der laufenden Finanzierungsrunde werden, die insgesamt bis zu 100 Milliarden US-Dollar einsammeln soll.

CNBC zufolge treiben Amazon-CEO Andy Jassy und OpenAI-CEO Sam Altman die Gespräche direkt voran. Ein Term Sheet könnte in den kommenden Wochen unterschrieben werden, die finalen Summen seien aber noch offen.

Doppelstrategie mit Anthropic

Brisant ist das vor allem deshalb, weil Amazon bereits stark bei Anthropic engagiert ist – einem OpenAI-Rivalen. Seit 2023 hat Amazon laut Reuters insgesamt rund 8 Milliarden US-Dollar investiert.

Reuters verweist zudem auf eine Prognose von Anthropic: Das Unternehmen rechne 2026 damit, seine annualisierte Umsatzrate auf etwa 26 Milliarden US-Dollar zu mehr als verdoppeln.

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Umbau und Kostenschnitt

Parallel setzt Amazon den internen Umbau fort. Reuters zufolge bestätigte der Konzern am 28. Januar 16.000 Stellenstreichungen im Corporate-Bereich. Seit Oktober 2025 summieren sich die Kürzungen damit auf etwa 30.000 Jobs – laut Bericht knapp 10% der Corporate-Belegschaft und die größten Stellenkürzungen in der Unternehmensgeschichte.

Personalchefin Beth Galetti begründete die Schritte laut Reuters mit dem Ziel, Hierarchieebenen abzubauen, Verantwortung zu erhöhen und Bürokratie zu reduzieren. Betroffen seien unter anderem AWS, Alexa, Prime Video, Geräte, Werbung sowie die Last-mile-Delivery.

Im Retail-Bereich kündigte Amazon laut Reuters außerdem an, die letzten stationären Fresh-Lebensmittelmärkte und Go-Stores zu schließen. Zusätzlich werde das biometrische Bezahlsystem Amazon One eingestellt.

Blick auf die Quartalszahlen

Amazon veröffentlicht die Zahlen für Q4 2025 am Donnerstag nach US-Börsenschluss. Laut Zacks liegen die Konsensschätzungen bei:

  • Gewinnwachstum: ca. +5,7% zum Vorjahr
  • Umsatzwachstum: ca. +12,7% zum Vorjahr

Im Fokus dürfte erneut AWS stehen, das laut CNBC-Daten einen wesentlichen Anteil am operativen Ergebnis liefert. Aufmerksamkeit erwarten Marktteilnehmer auch beim Werbegeschäft und bei den Margen im E-Commerce.

Am Donnerstag dürfte der Management-Ausblick für 2026 zusätzlich wichtig werden – vor allem mit Blick darauf, wie Amazon seine Mittel zwischen Kostendisziplin und möglichen KI-Investitionen priorisiert.

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