Amazon Aktie: Massenentlassung startet

Amazon kündigt eine weitere große Entlassungswelle an, während Analysten optimistische Quartalsprognosen aufgrund starken Cloud-Wachstums abgeben. Die Zahlen werden am 4. Februar veröffentlicht.

Kurz zusammengefasst:
  • Zweite große Entlassungswelle mit 30.000 Stellen
  • Citi-Analysten erwarten starkes AWS-Wachstum
  • Quartalszahlen am 4. Februar 2026 erwartet
  • Abschreibung einer 475-Millionen-Dollar-Investition

Amazon plant ab kommender Woche eine zweite große Entlassungswelle im Konzern. Rund 30.000 Stellen sollen weltweit gestrichen werden – zusätzlich zu den bereits 14.000 abgebauten Jobs im Oktober 2025. Zeitgleich geben Analysten eine optimistische Prognose für die anstehenden Quartalszahlen ab, getrieben durch beschleunigtes Cloud-Wachstum.

Zweite Entlassungswelle beginnt

Laut Reuters-Bericht vom Freitag werden die Kündigungen bereits am kommenden Dienstag, dem 27. Januar, beginnen. Betroffen sind mehrere Geschäftsbereiche: Amazon Web Services (AWS), das Einzelhandelsgeschäft, Prime Video sowie die Personalabteilung. CEO Andy Jassy begründet den Stellenabbau mit der Notwendigkeit, die Bürokratie im Konzern zu reduzieren – nicht mit akuter finanzieller Not.

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Die Maßnahme fügt sich in Jasseys Strategie ein, Amazon operativ effizienter zu gestalten und Entscheidungswege zu verkürzen.

Citi erwartet starke AWS-Zahlen

Unabhängig von der Restrukturierung zeigt sich Citi Research am Freitag optimistisch für das Geschäft. Die Analysten bekräftigen ihr „Buy“-Rating mit einem Kursziel von 320 US-Dollar und erwarten für das vierte Quartal 2025 eine Outperformance bei Umsatz und operativem Gewinn.

Der Haupttreiber: AWS soll um 22,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr gewachsen sein. Strategische KI-Partnerschaften und der Ausbau der Cloud-Infrastruktur stützen diese Einschätzung. Auch das Online-Handelsgeschäft während der Weihnachtssaison verlief laut Daten von Citi robust.

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Externe Belastungen

Zwei Faktoren trüben das Bild: Zum einen hat CEO Jassy diese Woche bestätigt, dass Zölle aus der Trump-Ära zu Preiserhöhungen auf der Plattform geführt haben. Amazon hatte zwar Anfang 2025 Lagerbestände aufgebaut, diese waren jedoch im Herbst aufgebraucht – mit der Folge höherer Kosten für Verkäufer und Endkunden.

Zum anderen muss der Konzern eine Investition von 475 Millionen US-Dollar in Saks Global nach deren Insolvenzantrag am 14. Januar vollständig abschreiben. Amazon stuft den Anteil als „faktisch wertlos“ ein.

Zahlen am 4. Februar

Am 4. Februar 2026 legt Amazon die Quartalszahlen vor. Investoren werden besonders auf die AWS-Wachstumsrate achten – 22,5 Prozent gelten als Messlatte. Der Analystenkonsens laut TipRanks liegt bei einem Kursziel von durchschnittlich 294,45 US-Dollar, was einem Potenzial von rund 25 Prozent entspricht. Die Aktie bewegt sich derzeit in einer 52-Wochen-Spanne zwischen 161,38 und 258,60 US-Dollar.

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