Amazon Aktie: Prime Business Card ab 13. Mai
Amazon bringt seine neuen Business-Kreditkarten drei Monate vor dem Zeitplan an den Markt, um die Bindung von Geschäftskunden zu stärken.

Kurz zusammengefasst
- Prime Business Card und Amazon Business Card eingeführt
- Bis zu fünf Prozent Cashback auf Amazon-Käufe
- Zinsfreie Ratenzahlung über zwölf Monate
- Ziel: B2B-Markt mit 35 Milliarden Dollar Jahresumsatz
Amazon greift im Finanzsektor an. Der Konzern bringt seine neuen Firmenkreditkarten drei Monate früher als geplant auf den Markt. Das Ziel: Die Bindung von Geschäftskunden vertiefen und den Umsatz abseits des reinen E-Commerce ausbauen.
Seit dem 13. Mai gibt Amazon die Prime Business Card und die Amazon Business Card heraus. U.S. Bank übernimmt die Ausgabe im Mastercard-Netzwerk. Bisherige American-Express-Kunden erhalten im Sommer automatisch Ersatzkarten. Ihre gesammelten Prämien bleiben erhalten.
Prämien und integrierte Finanztools
Das Prämiensystem orientiert sich am bestehenden Prime-Modell. Mitglieder erhalten fünf Prozent Cashback auf US-Käufe bei Amazon, AWS und Whole Foods. Ohne Prime-Abo winken drei Prozent. Die Obergrenze liegt jeweils bei 150.000 US-Dollar pro Jahr.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Amazon?
Neu ist die Ausweitung auf externe Umsätze. Kunden sammeln zwei Prozent Rückvergütung in ihren stärksten Ausgabenkategorien außerhalb des Amazon-Ökosystems. Alternativ zum Cashback bietet der Konzern eine zinsfreie Ratenzahlung über zwölf Monate an. Integrierte Software-Tools zur Ausgabenkontrolle runden das Paket ab. Nutzer können Ausgabenlimits festlegen und virtuelle Karten ausgeben.
Milliardenmarkt im Fokus
Der Vorstoß zielt auf ein lukratives Segment. Amazon Business bedient weltweit über acht Millionen Firmenkunden. Die B2B-Plattform generiert einen hochgerechneten Jahresumsatz von mehr als 35 Milliarden US-Dollar. Rückenwind liefert das starke erste Quartal. Der Gewinn je Aktie übertraf die Analystenschätzungen mit 2,78 US-Dollar deutlich.
Auch die Cloud-Sparte AWS wuchs zuletzt rasant um 28 Prozent. An der Börse kommt die operative Stärke an. Die Amazon-Aktie notiert aktuell bei rund 231 Euro. Damit liegt das Papier nur knapp unter seinem 52-Wochen-Hoch. Seit Jahresbeginn beläuft sich das Kursplus auf gut 19 Prozent. Das frühe Rollout der Kreditkarten untermauert nun den Anspruch auf weitere Marktanteile im B2B-Sektor.
Amazon-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Amazon-Analyse vom 14. Mai liefert die Antwort:
Die neusten Amazon-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Amazon-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 14. Mai erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Amazon: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...