AMD Aktie: 11,2 Milliarden Dollar für laufendes Quartal
AMD-Chefin Su treibt massiven Ausbau der Fertigungskapazitäten voran. Rekordumsätze und neue 2-Nanometer-Chips prägen die Strategie.

Kurz zusammengefasst
- Drastische Kapazitätserweiterung geplant
- Umsatzsprung auf über 10 Milliarden Dollar
- Aktienkurs hat sich verdoppelt
- Neue EPYC-Generation im 2-Nanometer-Verfahren
Der Chipmarkt stößt an seine Grenzen. AMD-Chefin Lisa Su zieht in Taipeh nun die Konsequenz und fordert von ihren Partnern drastische Kapazitätserweiterungen. Die weltweite Nachfrage nach Prozessoren sprengt derzeit alle internen Prognosen.
Engpass zwingt zum Handeln
Der Markt für Central Processing Units (CPUs) ist extrem eng. AMD plant daher mit taiwanischen Fertigern wie ASE, Wistron und Unimicron einen massiven Ausbau. Diese Offensive soll die Versorgungssicherheit bis zum Jahr 2029 garantieren. Das Ziel: kontinuierlich steigende Auslieferungsmengen in jedem Quartal.
Hinter diesem Druck stehen explodierende Auftragsbücher. Im ersten Quartal 2026 trieb das Rechenzentrums-Geschäft den Umsatz auf 10,3 Milliarden US-Dollar. Für das laufende Quartal stellt das Management rund 11,2 Milliarden US-Dollar in Aussicht.
An der Börse spiegelt sich diese Dynamik wider. Seit Jahresbeginn hat sich der Aktienkurs auf gut 386 Euro verdoppelt. Das Papier notiert damit nur knapp unter dem Rekordhoch. Analysten von Evercore ISI reagierten prompt und hoben ihr Kursziel auf 579 US-Dollar an.
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Fokus auf 2-Nanometer und KI
Parallel dazu startet die Produktion der nächsten EPYC-Generation. Die Chips mit dem Codenamen „Venice“ fertigt TSMC im neuen 2-Nanometer-Verfahren. Es ist das branchenweit erste High-Performance-Produkt auf dieser Basis.
Der technologische Fokus verschiebt sich spürbar. AMD zielt nicht mehr nur auf reines KI-Training ab. Inferencing und agentenbasierte KI rücken in den Mittelpunkt. Hyperscaler achten zunehmend auf die Gesamtkosten ihrer Systeme. Das treibt den Bedarf an besonders effizienten Prozessoren.
Um diesen Hunger zu stillen, weitet AMD auch seine Präsenz in China aus. In Suzhou eröffnete Lisa Su diese Woche die zweite Ausbaustufe von TF-AMD. Dieser Schritt sichert dringend benötigte Kapazitäten im Advanced Packaging. Sie sind entscheidend, um die KI-Infrastruktur im zweiten Halbjahr 2026 zu skalieren. Ab 2027 will der Konzern die Liefermengen für den Servermarkt dann noch einmal signifikant erhöhen.
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