AMD Aktie: 5,5% Minus nach OpenAI-Report
Ein Bericht über verfehlte OpenAI-Ziele sorgt für Kursschwankungen bei AMD. Vor den Quartalszahlen wachsen die Bewertungssorgen.

Kurz zusammengefasst
- OpenAI-Bericht belastet Halbleiterbranche
- AMD-Aktie erholt sich leicht nach Abverkauf
- Bewertungssorgen trotz Milliarden-Deal mit OpenAI
- Quartalszahlen am 5. Mai als wichtiger Test
Ein Bericht des Wall Street Journal über verfehlte Ziele bei OpenAI dämpft die Stimmung im Halbleitersektor. AMD verliert einen Teil seiner jüngsten Rekordgewinne. Das weckt kurz vor den Quartalszahlen neue Sorgen um die hohe Bewertung.
Zweifel am KI-Wachstum
Laut dem Zeitungsbericht hat OpenAI interne Ziele für Umsatz und Nutzerzahlen verfehlt. Finanzchefin Sarah Friar warnte intern angeblich vor Finanzierungsengpässen. Künftige Rechenzentren könnten schwerer zu bezahlen sein. OpenAI selbst bezeichnet den Bericht als lächerlich. Die Börse reagierte trotzdem nervös.
Am Dienstag rutschte die AMD-Aktie im Zuge eines breiten Branchen-Abverkaufs deutlich ab. Heute erholt sich der Kurs leicht um 2,23 Prozent auf 281,65 Euro. Auf Sicht von 30 Tagen steht immer noch ein massives Plus von rund 65 Prozent auf der Kurstafel.
Milliarden-Deal im Fokus
Die aktuelle Nervosität trifft AMD nicht zufällig. Im vergangenen Oktober schlossen beide Unternehmen einen mehrjährigen Vertrag. Das Ziel: OpenAI will AMD-Grafikchips mit einer Leistung von sechs Gigawatt installieren. Die erste Phase startet in der zweiten Jahreshälfte 2026.
Solche Großaufträge treiben die Fantasie der Investoren. Parallel dazu wachsen die Bedenken zur Bewertung. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis von AMD liegt aktuell bei 126. Der historische Schnitt der letzten fünf Jahre beträgt lediglich 91.
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Analysten bleiben mehrheitlich optimistisch. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei rund 295 US-Dollar. Die KI-Revolution laufe auch bei Problemen einzelner Akteure weiter, betonen Marktbeobachter. Ein Rücksetzer bei KI-nahen Aktien ziehe oft unbegründete Wellen nach sich.
Quartalszahlen als Härtetest
Am 5. Mai legt AMD seine Quartalszahlen vor. Das Management peilt einen Umsatz von etwa 9,8 Milliarden US-Dollar an. Das entspricht einem Wachstum von 32 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Starke Zahlen von Konkurrenten wie Texas Instruments deuten auf ein robustes Marktumfeld hin. AMD muss nun beweisen, dass die operative Entwicklung den rasanten Kursanstieg rechtfertigt. Die anstehende Bilanz wird zeigen, ob die Nachfrage aus den Rechenzentren das hohe Bewertungsniveau stützen kann.
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