Kurz vor dem Quartalsbericht am 3. Februar überschlagen sich die Analysten mit bullishen Einschätzungen zu AMD. UBS erhöhte das Kursziel auf 330 US-Dollar, Piper Sandler auf 300 US-Dollar – beide verweisen auf die boomende Nachfrage nach KI-Infrastruktur. Gleichzeitig treibt das Unternehmen strategische Partnerschaften und Supply-Chain-Optimierungen voran. Kann AMD die hohen Erwartungen erfüllen?
Analysten sehen Potenzial bis 330 US-Dollar
Der Haupttreiber für die aktuelle Stimmung sind aggressive Kurszielanhebungen führender Investmentbanken. UBS-Analyst Timothy Arcuri bekräftigte am 27. Januar sein „Buy“-Rating und hob das Kursziel von 300 auf 330 US-Dollar an. Piper Sandler zog nach und erhöhte das Ziel auf 300 US-Dollar bei unverändertem „Overweight“-Rating.
Piper Sandler benennt konkrete Katalysatoren für Mitte 2026:
- Produktionshochlauf des Helios-Rack-Systems
- Bedeutender Liefervertrag mit OpenAI
Die Analysten prognostizieren für das abgelaufene Dezemberquartal eine Umsatzüberraschung von rund 200 Millionen US-Dollar gegenüber dem Konsens sowie einen Gewinn je Aktie, der die Erwartungen um mindestens 0,02 US-Dollar übertreffen soll.
Samsung liefert ab Februar HBM4-Chips
Parallel zur Analyst-Offensive festigt AMD seine Lieferkette. Samsung soll ab Februar 2026 mit der Massenproduktion von HBM4-Speicherchips beginnen – eine Schlüsselkomponente für AMDs kommende KI-Beschleuniger. Die hochmodernen Speicherbausteine sollen potenzielle Engpässe bei den Grafikprozessoren der nächsten Generation auflösen.
Zusätzlich gab Tata Consultancy Services (TCS) am 14. Januar eine Kooperation mit AMD bekannt. Gemeinsam wollen beide Unternehmen KI- und Generative-AI-Lösungen für Firmenkunden entwickeln und AMDs Hardware tiefer in Unternehmens-IT-Infrastrukturen verankern.
Fokus auf Design statt Fertigung
Operativ strafft AMD sein Geschäft und konzentriert sich auf margenstarke Design- und Architektursparten. Der Verkauf der Fertigungssparte von ZT Systems an Sanmina Corp läuft planmäßig. AMD behält die wertvollen Datacenter-Design- und Kundenteams von ZT Systems, während die Produktion ausgelagert wird.
Zur Stärkung der Unternehmensführung holte AMD zudem KC McClure in den Verwaltungsrat. Die ehemalige Finanzchefin von Accenture bringt umfassende Finanzexpertise mit – ein Signal in Richtung profitables Wachstum.
Quartalszahlen als Lackmustest
Am 3. Februar nach Börsenschluss legt AMD die Zahlen für das vierte Quartal vor. Der Konsens erwartet einen Gewinn je Aktie von 1,31 US-Dollar bei Erlösen von etwa 9,65 Milliarden US-Dollar. Nach dem starken Kursanstieg von über 130 Prozent innerhalb eines Jahres sind die Erwartungen hoch eingepreist. Ob die Prognosen und das Momentum im KI-Geschäft die bullishen Kursziele rechtfertigen, wird sich in wenigen Tagen zeigen.
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