AMD Aktie: Kampf um Speicherchips

AMD-CEO Lisa Su verhandelt in Südkorea über die Versorgung mit KI-Speicherchips, um Engpässe zu lösen und ambitionierte Wachstumsziele zu erreichen.

Kurz zusammengefasst:
  • Verhandlungen mit Samsung und Naver über HBM-Chips
  • Aktienkurs trotz robuster Rechenzentrumszahlen unter Druck
  • Großaufträge von Meta und OpenAI sichern Wachstum
  • Analysten erwarten deutlichen Gewinnanstieg für 2026

Der Chipentwickler AMD steht vor einer entscheidenden diplomatischen Mission. Während die Aktie nach einem verhaltenen Quartalsausblick zuletzt unter Druck geriet, reist CEO Lisa Su in der kommenden Woche nach Südkorea. Dort geht es um nicht weniger als die Sicherung von High-Bandwidth Memory (HBM) – dem aktuell größten Flaschenhals im boomenden Markt für KI-Hardware.

Engpassfaktor KI-Speicher

Am 18. März trifft sich Su mit hochrangigen Vertretern von Samsung und Naver. Im Zentrum der Gespräche steht die verlässliche Versorgung mit speziellen Speicherchips, die für die nächste Generation von KI-Beschleunigern unerlässlich sind. Ohne ein ausreichendes HBM-Angebot droht AMD im Wettlauf um den Ausbau der globalen Rechenzentren ins Hintertreffen zu geraten. Mit dem südkoreanischen Internetkonzern Naver stehen zudem Kooperationen bei souveräner KI-Infrastruktur und der Chipversorgung auf der Agenda.

AMD

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Operative Stärke trifft auf Kursverluste

An der Börse spiegelte sich die operative Dynamik zuletzt nur bedingt wider. Die vorsichtige Prognose für das laufende erste Quartal 2026 enttäuschte die Anleger und drückte den Kurs seit Jahresbeginn um knapp 10 Prozent auf aktuell 171,82 Euro. Dabei liefert das Kerngeschäft robuste Zahlen. Der Umsatz im Bereich Rechenzentren kletterte im Jahresvergleich um 39 Prozent und macht mittlerweile mehr als die Hälfte des Gesamtgeschäfts aus. Auch ein kürzlich beigelegter Patentstreit mit Adeia sowie die Vorstellung neuer Ryzen-Prozessoren für industrielle KI-Anwendungen konnten den jüngsten Abwärtstrend kaum bremsen.

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Milliarden-Deals stützen das Wachstum

Langfristig stützt sich die Wachstumsstory auf massive Abnahmeverträge. Meta und OpenAI haben sich den Bezug von AMD-Grafikprozessoren mit einer Kapazität von insgesamt 12 Gigawatt für die kommenden Jahre gesichert. Allein Meta fungiert als Hauptkunde für die sechste Generation der EPYC-Prozessoren.

Analysten blicken aufgrund dieser Auftragslage optimistisch auf die fundamentalen Kennzahlen:
* Erwarteter Gewinn pro Aktie (Q1 2026): 1,27 US-Dollar (+32,3 % YoY)
* Konsensschätzung für das Gesamtjahr 2026: 6,61 US-Dollar (+58,5 % YoY)
* Vom Management prognostiziertes jährliches Umsatzwachstum: 35 % über die nächsten drei Jahre

Die anstehenden Verhandlungen in Seoul sind ein zwingender Baustein für die Umsetzung dieser ambitionierten Ziele. Gelingt es dem Management, die Lieferketten für die speicherintensiven KI-Chips abzusichern, schafft AMD die operativen Voraussetzungen, um die zugesagten Großaufträge ab der zweiten Jahreshälfte 2026 reibungslos abzuwickeln.

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