AMD Aktie: Meilenstein im KI-Rennen
AMDs neuer KI-Beschleuniger durchbricht Leistungsgrenze in Benchmarks und stärkt die Wettbewerbsposition. Analysten sehen Potenzial und heben Kursziel an.

Kurz zusammengefasst
- Neue GPU knackt Million-Token-Grenze im Test
- Leistungssprung um Faktor 3,1 gegenüber Vorgänger
- Wells Fargo setzt Kursziel von 345 US-Dollar
- Starke Analystenmehrheit mit Kaufempfehlungen
Kurz vor der Präsentation der neuen Quartalszahlen sendet Advanced Micro Devices ein starkes Signal an den Markt. Die neueste Generation der hauseigenen KI-Beschleuniger durchbrach in branchenweiten Tests eine wichtige Leistungsgrenze. Das untermauert nicht nur die technologische Wettbewerbsfähigkeit gegenüber Branchenprimus Nvidia, sondern ruft auch prominente Analysten auf den Plan.
Leistungssprung im Rechenzentrum
Im aktuellen MLPerf Inference 6.0 Benchmark überschritt die Instinct MI355X GPU erstmals die Schwelle von einer Million verarbeiteten Token pro Sekunde. Dieser Meilenstein gelang beim Einsatz großer Sprachmodelle wie Llama 2 70B in vernetzten Server-Clustern. Bemerkenswert ist dabei die Entwicklungsgeschwindigkeit. Gegenüber dem Vorgängermodell MI325X verzeichnete das Unternehmen einen Leistungssprung um den Faktor 3,1. Das belegt, wie schnell die zugrundeliegende CDNA-Architektur skaliert.
Breites Netzwerk und harter Wettbewerb
Neben der reinen Hardware-Leistung rückt zunehmend das Partner-Ökosystem in den Fokus. Neun große Technologiepartner, darunter Dell und Oracle, reichten eigene Testergebnisse ein. Ein Novum war dabei der erfolgreiche Parallelbetrieb verschiedener GPU-Generationen in einem länderübergreifenden Netzwerk zwischen den USA und Südkorea.
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Beim direkten Vergleich mit der Konkurrenz ist allerdings Vorsicht geboten. Zwar beansprucht AMD in bestimmten Einzel-Setup-Szenarien eine vergleichbare oder höhere Leistung als Nvidias B200-Chip für sich. Da die Hersteller jedoch unterschiedliche Konfigurationen und Modelle testen, lassen sich die Ergebnisse nur bedingt eins zu eins übertragen.
Analysten positionieren sich
Die technologischen Fortschritte spiegeln sich in der Erwartungshaltung der Wall Street wider. Wells Fargo nahm das Papier kürzlich mit einem Kursziel von 345 US-Dollar in seine Liste für taktische Quartalsideen auf. Die Experten begründen den Optimismus mit einer anhaltend starken Nachfrage nach EPYC-Server-Prozessoren und weiteren Großaufträgen für KI-Chips. Von 51 Analysten, die den Titel abdecken, raten derzeit 39 zum Kauf. Verkaufsempfehlungen gibt es keine. Einzig die US-Exportkontrollen nach China bleiben ein Unsicherheitsfaktor. Für das erste Quartal rechnet das Management hier lediglich mit Verkäufen im Wert von rund 100 Millionen US-Dollar für das angepasste Modell MI308.
Die nächste Bewährungsprobe für die Bewertung steht unmittelbar bevor. Schätzungen zufolge wird AMD zwischen dem 1. und 6. Mai 2026 die Ergebnisse für das abgelaufene erste Quartal vorlegen. Das Management stellte zuletzt einen Umsatz von etwa 9,8 Milliarden US-Dollar in Aussicht, was einem Wachstum von 32 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspräche. Die Bruttomarge soll dabei bei rund 55 Prozent liegen.
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