AMD Aktie: Solider Gewinn!

AMD profitiert von Intels Lieferengpässen und düsterem Ausblick. Analysten erwarten starkes Wachstum im KI- und Servergeschäft des Halbleiterkonzerns.

Kurz zusammengefasst:
  • Intel-Aktie stürzt nach enttäuschendem Quartalsausblick ab
  • AMD kann Nachfrage nach KI-Chips von Intel übernehmen
  • KeyBanc erwartet mindestens 50% Server-CPU-Wachstum
  • AMD-Quartalszahlen am 3. Februar im Fokus

AMD setzt seine Erfolgsserie fort: Neun Handelstage in Folge ging es für die Aktie nach oben. Allein am Freitag legte der Titel um 2,35 Prozent auf 259,68 US-Dollar zu. Der Grund für die Rally liegt beim Erzrivalen Intel – dessen schwache Prognose und Lieferengpässe spielen AMD in die Karten.

Intel enttäuscht mit Ausblick

Intel hatte am Donnerstagabend seine Zahlen für das vierte Quartal 2025 vorgelegt. Mit 13,7 Milliarden US-Dollar Umsatz übertraf der Konzern die Erwartungen von 13,4 Milliarden US-Dollar. Auch beim bereinigten Gewinn je Aktie schlug Intel mit 0,15 US-Dollar die Schätzungen von 0,08 US-Dollar.

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Doch der Ausblick sorgte für einen Schock: Für das erste Quartal 2026 rechnet Intel nur mit 11,7 bis 12,7 Milliarden US-Dollar Umsatz – deutlich unter der Konsensschätzung von 12,6 Milliarden US-Dollar. Beim bereinigten Gewinn je Aktie kalkuliert das Unternehmen mit einem Nullergebnis, während Analysten 0,05 US-Dollar erwartet hatten. Die Intel-Aktie brach am Freitag um über 15 Prozent ein.

Finanzvorstand David Zinsner warnte explizit, dass „die verfügbare Versorgung im ersten Quartal auf dem niedrigsten Niveau sein wird, bevor sie sich im zweiten Quartal verbessert“. Als Gründe nannte er erschöpfte Pufferbestände und branchenweite Lieferengpässe. Hinzu kämen steigende Kosten für DRAM, NAND und Substrate, die „unsere Umsatzchancen in diesem Jahr begrenzen könnten“.

AMD profitiert von Intels Problemen

Die Lieferprobleme bei Intel treffen den Markt zu einem kritischen Zeitpunkt. Die Investitionsausgaben der Hyperscaler für KI-Infrastruktur dürften 2026 auf über 600 Milliarden US-Dollar steigen – ein Plus von 36 Prozent gegenüber 2025. AMD kann mit seinen EPYC-Server-CPUs und Instinct-KI-Beschleunigern Nachfrage absorbieren, die Intel nicht bedienen kann.

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Mehrere Analysten haben ihre Einschätzungen zuletzt angehoben. KeyBanc stufte AMD Anfang Januar auf „Overweight“ mit einem Kursziel von 270 US-Dollar hoch. Die Begründung: ausverkaufte Server-CPUs für 2026 und mögliche Preiserhöhungen von 10 bis 15 Prozent im ersten Quartal. KeyBanc erwartet ein Wachstum von mindestens 50 Prozent im Server-CPU-Geschäft und 14 bis 15 Milliarden US-Dollar KI-Umsatz für 2026.

Quartalszahlen stehen an

Am 3. Februar legt AMD seine Zahlen für das vierte Quartal 2025 vor. Analysten erwarten einen Umsatz von 9,65 Milliarden US-Dollar – ein Anstieg von 26 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Beim Gewinn je Aktie rechnet der Konsens mit 1,32 US-Dollar, was einem Plus von 21,1 Prozent entspricht.

Besonders im Fokus stehen die Umsatzentwicklung im Rechenzentrumsgeschäft und der Ausblick für KI-Beschleuniger. Im dritten Quartal 2025 hatte AMD im Datacenter-Segment 4,3 Milliarden US-Dollar erlöst – ein Zuwachs von 22 Prozent. Für das Gesamtjahr 2025 hatte das Unternehmen rund 5 Milliarden US-Dollar KI-Umsatz in Aussicht gestellt.

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