AMD Aktie: Spurlos verschwunden?

AMD übertrifft Quartalserwartungen und sichert sich einen großen GPU-Deal mit Meta, doch der Aktienkurs leidet unter einer enttäuschenden Prognose.

Kurz zusammengefasst:
  • Quartalsgewinn übertrifft Analystenschätzungen deutlich
  • Langfristiger GPU-Partnerschaftsvertrag mit Meta abgeschlossen
  • Aktienkurs verliert trotz guter Nachrichten stark
  • Management hält an hoher Wachstumsprognose fest

AMD liefert Rekordergebnisse und verkündet eine historische Partnerschaft mit dem Facebook-Mutterkonzern Meta. Doch an der Börse herrscht Katerstimmung: Seit den jüngsten Quartalszahlen kennt der Kurs fast nur eine Richtung – nach unten. Während das Unternehmen operativ massive Fortschritte im KI-Sektor macht, straft der Markt die Aktie ab.

Starke Zahlen, enttäuschte Erwartungen

Die Diskrepanz zwischen Geschäftsentwicklung und Aktienkurs lässt sich auf den Ausblick zurückführen. Zwar übertraf AMD im vierten Quartal 2025 mit einem Gewinn von 1,53 Dollar pro Aktie und einem Umsatz von 10,27 Milliarden Dollar die Analystenschätzungen deutlich. Doch die Prognose für das laufende Quartal sorgte für Ernüchterung.

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Das Management stellte Umsätze zwischen 9,5 und 10,1 Milliarden Dollar in Aussicht. Dieser Wert liegt zwar über dem Markkonsens, verfehlte aber die extrem optimistischen Hoffnungen jener Anleger, die auf eine noch schnellere Explosion der KI-Nachfrage gewettet hatten. Die Folge war ein Kursrutsch, der sich auch im Februar fortsetzte: Während der Nasdaq nur leicht nachgab, verlor die AMD-Aktie über 15 Prozent an Wert.

Die Allianz mit Meta

Inmitten dieser Korrektur gelang dem Konzern jedoch ein strategischer Meilenstein. AMD und Meta vereinbarten eine langfristige Partnerschaft, die den Einsatz von bis zu 6 Gigawatt an AMD Instinct GPUs für die KI-Infrastruktur von Meta vorsieht. Die Auslieferung der ersten Tranche soll in der zweiten Jahreshälfte 2026 beginnen.

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Dieser Deal spiegelt eine ähnliche Vereinbarung mit OpenAI vom Oktober wider. Zusammengenommen verfügt AMD nun über feste Zusagen für 12 Gigawatt an GPU-Kapazität. Dies bestätigt, dass große Tech-Konzerne aktiv nach Alternativen zum Marktführer Nvidia suchen, um ihre Abhängigkeit zu verringern und Lieferketten zu diversifizieren.

Bewertung und Ausblick

Aktuell notiert die Aktie bei rund 192 Dollar und damit deutlich unter dem Allzeithoch vom Oktober 2025 (ca. 264 Dollar). Die fundamentale Bewertung wirkt vor dem Hintergrund der Wachstumsperspektiven attraktiver: Analysten rechnen für 2026 erneut mit einem Umsatzwachstum von 34 Prozent. Das Management selbst prognostiziert für die kommenden drei Jahre eine jährliche Wachstumsrate von 35 Prozent.

Für die weitere Kursentwicklung ist nun entscheidend, ob AMD die gewaltigen Aufträge von Meta und OpenAI reibungslos abwickeln kann. Gelingt dem Unternehmen die erfolgreiche Skalierung der Produktion und die pünktliche Auslieferung der neuen Chip-Generationen ab der zweiten Jahreshälfte 2026, würde dies die aktuelle Lücke zwischen der operativen Auftragslage und der pessimistischen Kursbewertung schließen.

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