AMD Aktie: Wachstumsmotor gestartet!

AMD veröffentlicht Quartalsergebnisse unter besonderer Beobachtung der KI-Beschleuniger-Sparte. Analysten bleiben trotz Kursrückgang optimistisch und erwarten Umsatzwachstum.

Kurz zusammengefasst:
  • Ergebnisse für Q4 und Gesamtjahr 2025 stehen an
  • Datacenter-Sparte mit KI-Beschleunigern im Mittelpunkt
  • Partnerschaft mit OpenAI als strategischer Wachstumshebel
  • Analysten sehen Aufwärtspotenzial von 7 bis 22 Prozent

Morgen ist es soweit: Advanced Micro Devices legt die Bilanz für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 vor. Nach einem Kursrückgang von über 6% am vergangenen Freitag auf 236,73 Dollar stehen die Zeichen auf Spannung. Investoren wollen endlich Belege sehen, dass die milliardenschweren Investitionen in KI-Rechenzentren tatsächlich zu beschleunigtem Umsatzwachstum führen.

Die wichtigsten Fakten im Überblick:

AMD

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  • Erwarteter Umsatz Q4 2025: rund 9,69 Milliarden Dollar (+26,6% im Jahresvergleich)
  • Konsens-Schätzung EPS: 1,32 Dollar
  • Aktienkurs 2026: +10% seit Jahresbeginn
  • Analystenziel: durchschnittlich 253 bis 289 Dollar

Datacenter-Sparte im Fokus

Der Client-Bereich dürfte morgen Nebensache sein. Alle Augen richten sich auf die Datacenter-Sparte, die im dritten Quartal 2025 um 22% zulegte und nahezu die Hälfte des Gesamtumsatzes ausmachte. Das Management hatte zuletzt eine jährliche Wachstumsrate von 60% über fünf Jahre für diesen Bereich prognostiziert. Ob AMD an diesem ambitionierten Ziel festhält oder es sogar anhebt, wird die Börsenreaktion maßgeblich bestimmen.

Dabei geht es konkret um die „MI“-Serie der KI-Beschleuniger. Diese Chips sollen AMD im Wettbewerb mit Marktführer Nvidia Marktanteile verschaffen. Erste Erfolge gibt es bereits: Große Cloud-Anbieter wie Microsoft, Meta und Oracle setzen AMD Instinct-Beschleuniger ein, um ihre Lieferketten breiter aufzustellen.

OpenAI-Deal als strategischer Hebel

Jüngste Berichte über eine Zusammenarbeit mit OpenAI unterstreichen AMDs wachsende Rolle im KI-Ökosystem. Die Rede ist von der Bereitstellung von Rechenleistung im Umfang von 6 Gigawatt AMD-GPUs für Training und Inferenz-Aufgaben. Solche Partnerschaften könnten die Umsatzprognosen für 2026 deutlich stützen.

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Zusätzlich expandiert AMD in neue Anwendungsfelder: Die Technologie des Unternehmens soll 2028 in Blue Origins Mondlandefähre zum Einsatz kommen – ein Beleg für die wachsende Bedeutung der Chips auch im Edge-Computing-Bereich.

Analysten bleiben optimistisch

Trotz der jüngsten Kursschwäche halten die meisten Analysten an ihrer positiven Einschätzung fest. Die Mehrheit vergibt ein „Buy“- oder „Moderate Buy“-Rating. Die durchschnittlichen Kursziele liegen zwischen 253 und 289 Dollar, was ein Aufwärtspotenzial von rund 7% bis 22% impliziert. Das Forward-KGV bewegt sich bei etwa 36 bis 40 – eine Bewertung, die hohes künftiges Wachstum einpreist.

Worauf es ankommt

Die entscheidende Größe wird der Ausblick auf 2026 sein. Bestätigt AMD die angestrebte jährliche Umsatzwachstumsrate von 35% und das 60%-Ziel für KI-Beschleuniger? Jede Abweichung nach oben oder unten dürfte zu ausgeprägten Kursbewegungen führen. Mit einem aktuellen Kurs von knapp 237 Dollar hat die Aktie in diesem Jahr bereits zugelegt – die morgigen Zahlen werden zeigen, ob die Bewertung gerechtfertigt ist.

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