AMD Aktie: Zahlen entscheiden

AMD veröffentlicht Q4-Ergebnisse in einer polarisierten Tech-Landschaft. Nach Microsofts Kurssturz und Apples Rekordzahlen muss der Chipkonzern die Nachfrage nach KI-Beschleunigern bestätigen.

Kurz zusammengefasst:
  • Veröffentlichung der Quartalszahlen am 3. Februar
  • Markt nach Microsoft-Absturz und Apple-Rekord gespalten
  • Hohe Erwartungen an KI-Rechenzentrumsgeschäft
  • Starke institutionelle Positionierung in AMD-Aktien

Advanced Micro Devices steht am Scheideweg. Während Microsoft die Tech-Welt mit einem historischen Kurssturz erschütterte, lieferte Apple Rekordergebnisse. Am Dienstag legt AMD die Q4-Zahlen vor – und die Erwartungen sind hoch. Die Frage: Kann der Chipriese die Dynamik im KI-Geschäft bestätigen?

Microsoft schockt, Apple begeistert

Der Donnerstag brachte eine Zäsur an den Märkten. Microsoft brach um rund 12 Prozent ein – der schlechteste Handelstag seit März 2020. Starke Quartalszahlen spielten keine Rolle. Investoren reagierten alarmiert auf explodierende Investitionen in KI-Infrastruktur und unklare Renditen dieser Milliardenausgaben. Der Ausverkauf erfasste den gesamten Halbleitersektor, AMD schloss bei 252,18 US-Dollar mit einem Minus von 0,22 Prozent.

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Doch nach Börsenschluss kam die Gegenbewegung. Apple meldete Rekorderlöse von 143,8 Milliarden US-Dollar im ersten Quartal. iPhone-Verkäufe erreichten ein Allzeithoch von 85,3 Milliarden US-Dollar, der chinesische Markt erholte sich um 38 Prozent. Zwei Tech-Riesen, zwei völlig unterschiedliche Signale – und mittendrin: AMD.

Die Zahlen müssen liefern

Am 3. Februar legt AMD die Ergebnisse für das vierte Quartal und das Gesamtjahr vor. Der Markt erwartet Klarheit zur Positionierung im Rechenzentrumsgeschäft. Im dritten Quartal 2025 hatte das Unternehmen Erlöse von 9,25 Milliarden US-Dollar gemeldet, ein Plus von 35,6 Prozent zum Vorjahr.

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Die entscheidende Frage: Bleibt die Nachfrage nach KI-Beschleunigern stark genug, um die aktuellen Bewertungen zu rechtfertigen? Microsofts Warnung vor überbordenden Ausgaben hat die Sensibilität für genau dieses Thema drastisch erhöht.

Institutionelle Investoren setzen auf AMD

Daten aus dem dritten Quartal 2025 zeigen massive Positionierungen. Norges Bank stieg mit rund 3,09 Milliarden US-Dollar neu ein, Nordea Investment Management stockte seinen Anteil um über 203 Prozent auf 3,9 Millionen Aktien auf. Insgesamt halten institutionelle Anleger etwa 71,34 Prozent der Anteile.

Die nächsten Tage werden zeigen, ob dieses Vertrauen gerechtfertigt ist. Die Marktreaktion auf die Zahlen dürfte richtungsweisend sein – nicht nur für AMD, sondern für den gesamten KI-Chip-Sektor.

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