AMERIWEST CRITICAL METALS IN Aktie: Bornite-Projekt mit 10,831 Prozent CuEq
Alte Bohrdaten aus den 1970er-80er Jahren zeigen bei Ameriwest Critical Metals hohe Kupfergehalte. Das Unternehmen plant nun moderne Überprüfungen.

Kurz zusammengefasst
- Analyse von 48 historischen Bohrungen
- Kupferwerte über 1,5 Prozent entdeckt
- CEO sieht solide Basis für Prüfungen
- Handel an CSE wieder aufgenommen
Ein kleines Bergbauunternehmen hat alte Bohrkerne neu ausgewertet – mit überraschendem Ergebnis. Ameriwest Critical Metals legt eine Analyse historischer Bohrdaten aus Oregon vor, die auf beachtliche Kupfergehalte hindeuten. Die Daten stammen aus den Jahren 1976 bis 1990, insgesamt 48 Bohrungen auf knapp 39.000 Fuß Länge.
Für Anleger im Junior-Mining-Sektor ist das eine durchaus interessante Nachricht.
Brekzien-Pipe mit hohen Gehalten
Die Analyse konzentriert sich auf das Bornite-Projekt, ein Kupfer-Gold-Silber-Vorkommen in Oregon. Besonders der äußere Mantel der Brekzien-Pipe zeigt mehrere Abschnitte mit Kupferäquivalent-Werten (CuEq) über 1,5 Prozent. Die besten historischen Treffer: 110 Fuß mit 10,831 Prozent CuEq und 140 Fuß mit 9,423 Prozent CuEq.
Auch im Inneren der Pipe fanden sich mineralisierte Zonen. 980 Fuß mit 1,453 Prozent CuEq und 672 Fuß mit 1,106 Prozent CuEq – Werte, die im Bergbausektor Aufmerksamkeit erregen.
CEO David Watkinson spricht von einer soliden technischen Basis für moderne Überprüfungen.
Nächste Schritte und Markt
Wichtig: Die Ergebnisse sind historisch. Sie gelten nicht als aktuelle Ressourcenschätzung nach modernen Standards. Das Unternehmen will die Daten nun strukturiert nutzen: bestehende Kernproben neu beproben und analysieren, 3D-Modelle erstellen und später neue Bohrkampagnen starten.
Der Handel mit Ameriwest-Aktien wurde an der Canadian Securities Exchange (CSE) am 3. Juni 2026 wieder aufgenommen – nach einer kurzen Aussetzung durch die Aufsichtsbehörde CIRO. Die US-Notierung (AWLIF) lag zuletzt bei 0,27 US-Dollar.
Das Unternehmen firmierte bis August 2025 als Ameriwest Lithium und konzentriert sich jetzt auf kritische Mineralien in Nordamerika. Für den Sektor typisch: viel Potenzial, aber auch viel Arbeit, bis daraus eine förderfähige Lagerstätte wird. Die nächsten Monate werden zeigen, ob sich die alten Daten in neue Erfolge übersetzen lassen.
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