ams-OSRAM Aktie: 10,41 Prozent auf 18,88 CHF
ams-OSRAM steigt mit digitaler Photonik in KI-Rechenzentren ein und treibt den Portfolio-Umbau voran. Die Aktie erreicht ein neues 52-Wochen-Hoch.
Kurz zusammengefasst
- Neues 52-Wochen-Hoch für die Aktie
- Einstieg in KI-Rechenzentren mit Photonik
- Verkauf von Geschäftsbereichen abgeschlossen
- Schuldenabbau durch Desinvestitionserlöse
ams-OSRAM erreicht ein neues 52-Wochen-Hoch. Die Aktie kletterte am Montag um 10,41 Prozent auf 18,88 CHF. Innerhalb der letzten 30 Tage legte der Kurs damit um über 80 Prozent zu.
Der Konzern richtet sich strategisch neu aus. Ein zentraler Baustein ist der Eintritt in den Markt für KI-Rechenzentren. ams-OSRAM hat dafür eine Entwicklungsvereinbarung mit einem führenden Partner unterzeichnet.
Fokus auf digitale Photonik
Das Ziel ist die Kommerzialisierung digitaler Photonik-Lösungen. Diese Technik soll optische Verbindungen in Hochleistungsrechnern ermöglichen. Das neue Geschäftsfeld ergänzt die Sparten Automotive und Industrial.
Parallel dazu schreitet das Effizienzprogramm „Simplify“ voran. Der Verkauf des Bereichs für Entertainment- und Industrielampen an Ushio ist abgeschlossen. Derweil bereitet das Management den Übergang der nicht-optischen Sensoren an Infineon vor.
Dieser Teilverkauf endet voraussichtlich Mitte 2026. Die Desinvestitionen sollen insgesamt Erlöse von rund 670 Millionen Euro einbringen. Ein Teil dieser Mittel floss bereits im ersten Quartal zu.
Stabilisierung der Kennzahlen
Das Management nutzt das Geld vorrangig zum Schuldenabbau. Die operative Entwicklung stabilisierte sich zuletzt. Im ersten Quartal 2026 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 796 Millionen Euro.
Die bereinigte EBITDA-Marge lag mit 16,5 Prozent am oberen Ende der Prognose. Für das laufende zweite Quartal peilt der Vorstand einen Umsatz zwischen 725 und 825 Millionen Euro an.
Auf der Hauptversammlung im Juni 2026 stehen weitere Weichenstellungen an. Die Verwaltung schlägt vor, ein bedingtes Kapital aus dem Jahr 2017 aufzuheben. Dieser Schritt vereinfacht die Bilanzstruktur.
Trotz des schwierigen Umfelds in der Industrieautomation bleibt der Zeitplan für den Turnaround bestehen. Das Unternehmen plant für das Jahr 2027 einen positiven Free Cashflow ein.
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