Zum 120. Jubiläum der Marke blickt ams Osram nicht zurück, sondern wagt einen technologischen Vorstoß. Mit einer neuartigen Lösung für die Lieferkette will der Konzern ökologische Standards in der LED-Industrie neu definieren. Doch welchen Stellenwert hat diese Innovation für die laufende strategische Neuausrichtung des Unternehmens?
Papier statt Plastik
Im Zentrum der Ankündigung steht eine Abkehr von etablierten Industriestandards: Ams Osram ersetzt die bisher üblichen Kunststoffrollen für LED-Komponenten durch eine neu entwickelte Spule aus Papier. Was auf den ersten Blick unscheinbar wirkt, hat massive Auswirkungen auf die Ökobilanz. Nach Unternehmensangaben reduziert diese Umstellung den CO2-Fußabdruck um rund 80 Prozent.
Die Innovation zielt darauf ab, Lieferketten effizienter und umweltfreundlicher zu gestalten, da die neuen Spulen bei vergleichbaren Kosten ein Drittel weniger wiegen. Die offizielle Vorstellung dieser Technologie erfolgt auf der Fachmesse „Light + Building“, die vom 8. bis 13. März 2026 in Frankfurt am Main stattfindet. Unter dem Motto „Making the future brighter“ will der Konzern dort demonstrieren, wie sich Nachhaltigkeit mit Hochtechnologie verbinden lässt.
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Strategischer Umbau läuft
Diese Produktneuheit ordnet sich nahtlos in die breitere Transformationsstrategie ein. Ams Osram positioniert sich zunehmend als Spezialist für digitale Photonik und fokussiert sich auf wachstumsstarke Zukunftsfelder. Dazu gehören neben dem Automobilsektor vor allem Anwendungen in den Bereichen Augmented Reality, Künstliche Intelligenz und Robotik.
Die Börse honoriert den eingeschlagenen Kurs bislang vorsichtig optimistisch. Die Aktie notierte am Donnerstag bei 9,49 Euro und verzeichnet seit Jahresanfang ein Plus von 11,65 Prozent. Der Abstand zum 52-Wochen-Tief hat sich mittlerweile auf knapp 60 Prozent vergrößert, was auf eine Bodenbildung hindeutet.
Die Präsentation in Frankfurt wird zeigen, wie konkret ams Osram seine Vision einer nachhaltigen und vernetzten Zukunft bereits umsetzen kann. Anleger dürften genau beobachten, ob die neuen Lösungen auf der Messe auch bei industriellen Großkunden auf Resonanz stoßen.
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