Der Silbermarkt erlebt seit Jahresbeginn extreme Ausschläge – und der WisdomTree Silver 3x Daily Leveraged ETC verstärkt jeden davon um den Faktor drei. Nach dem Absturz von über 116 Dollar je Unze Ende Januar auf unter 71 Dollar Anfang Februar notiert Silber aktuell bei rund 88,70 Dollar. Strukturelle Angebotsengpässe und ein entscheidender Fed-Termin nächste Woche halten die Spannung hoch.
Extreme Bewegungen, dreifach verstärkt
Der Rückgang von rund 40 Prozent in weniger als einer Woche im Februar war für Halter des 3SIL-Produkts entsprechend verheerend. Der ETC bildet täglich das Dreifache der Performance des Solactive Silver Commodity Futures SL Index ab. Steigt der Index an einem Tag um ein Prozent, legt der ETC um drei Prozent zu – und umgekehrt. Bei einer Haltedauer von mehr als einem Tag können durch den täglichen Zinseszinseffekt Renditen entstehen, die deutlich vom erwarteten Vielfachen abweichen.
Das Produkt verwaltet rund 313 Millionen Euro und ist unter anderem an der Mailänder Börse sowie der London Stock Exchange unter dem Ticker 3SIL handelbar. Die laufenden Kosten betragen 0,99 Prozent pro Jahr.
Strukturelle Kräfte im Hintergrund
Hinter der Preisbewegung stecken mehr als kurzfristige Spekulation. Chinas Fabrikpreise für die Silberraffinierung stiegen im Februar um 16,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr – ein deutliches Zeichen für Margendruck entlang der industriellen Lieferkette. China ist der weltgrößte Silberverarbeiter. Gleichzeitig sind die registrierten COMEX-Lagerbestände seit 2020 um mehr als 70 Prozent gefallen. Das Silver Institute prognostizierte für 2025 ein Angebotsdefizit von 117,7 Millionen Unzen. Für 2026 erwartet das Institut eine weitgehend stabile Nachfrage.
Auf der Makroseite dominiert die US-Notenbank das kurzfristige Bild. Am 18. März entscheidet das FOMC über den Leitzins – eine Pause gilt als weitgehend sicher, ein Zinssignal in Richtung Senkung könnte den Dollar belasten und Edelmetallen Auftrieb geben. Zuletzt wertete der Dollar kurzfristig auf, was Silber und Gold gemeinsam unter Druck setzte.
Institutionelle Prognosen mit großer Bandbreite
Die Einschätzungen großer Häuser für den Silberpreis 2026 gehen weit auseinander. J.P. Morgan erwartet einen Jahresdurchschnitt von 81 Dollar je Unze. Eine Reuters-Umfrage vom Februar kommt auf 79,50 Dollar, mit dem Hinweis auf schwächere Industrie- und Schmucknachfrage als Belastungsfaktor. Bank of America skizziert in einem Szenario auf Basis historischer Gold-Silber-Ratio-Kompression eine Bandbreite von 135 bis 309 Dollar – ausdrücklich kein Basisszenario, sondern ein Extremfall.
Silber weist historisch eine doppelt so hohe Volatilität auf wie Gold. Die monatliche historische Volatilität von Silber lag Anfang März bei 36,53 Prozent, gegenüber 17,06 Prozent bei Gold. Das aktuelle Gold-Silber-Verhältnis von 60,3 zeigt, dass Silber in der laufenden Korrektur stärker zurückgefallen ist als Gold – ein typisches Muster, wenn spekulative Positionen im Zuge von Risikoabbau abgebaut werden.
Mit dem Fed-Entscheid am 18. März, anhaltenden Raffinierungskosten in China und einem Silberpreis, der noch mehr als 25 Prozent unter dem Januar-Allzeithoch liegt, bleiben die Voraussetzungen für ausgeprägte Tagesbewegungen im 3SIL-Produkt vorerst bestehen.
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