Alphabet Aktie: Neue Zielmarke gesetzt!
Alphabet erwartet starke Quartalszahlen und profitiert von einem neuen KI-Cloud-Vertrag, während sich gleichzeitig eine milliardenschwere Sammelklage von Werbekunden formiert.
Kurz zusammengefasst
- Citi erwartet Umsatz über Markterwartungen
- Neuer Cloud-Deal mit KI-Startup Anthropic
- Drohende Schadensersatzforderungen von Werbekunden
- Entscheidende Quartalszahlen Ende April
Ein prall gefüllter Event-Kalender und ein neuer Cloud-Deal treiben die Stimmung. Auf der anderen Seite formiert sich eine juristische Bedrohung durch Werbekunden. Bei Alphabet prallen aktuell zwei Welten aufeinander.
Analysten erwarten starkes Quartal
Die US-Bank Citi setzt Alphabet auf eine 90-tägige Beobachtungsliste für steigende Kurse. Analyst Ronald Josey verweist auf einen dichten Kalender. Dazu gehören die Entwicklerkonferenz Google Cloud Next, die Quartalszahlen am 29. April und die Google I/O im Mai. Die Experten erwarten Produktupdates rund um das KI-Modell Gemini und die Cloud-Dienste.
Citi hob das Kursziel von 390 auf 405 US-Dollar an. Die Bank rechnet mit einem Quartalsumsatz von 108 Milliarden US-Dollar. Das übertrifft die Markterwartung von 106,8 Milliarden US-Dollar deutlich.
Anthropic-Deal befeuert Cloud-Fantasie
Ein neuer Vertrag mit dem KI-Entwickler Anthropic untermauert diese positiven Aussichten. Das Startup kauft künftig Rechenleistung über Googles hauseigene KI-Chips, die sogenannten TPUs. Dieser Deal stärkt die Marktposition von Google Cloud. Die Sparte wuchs bereits im vierten Quartal um 48 Prozent auf 17,66 Milliarden US-Dollar.
An der Börse kommt das gut an. Die Alphabet-Aktie legte heute um 3,05 Prozent auf 281,80 Euro zu. Auf Jahressicht verzeichnet das Papier damit ein Plus von über 100 Prozent. Der Kurs notiert nur noch knapp unter dem 52-Wochen-Hoch von 291,60 Euro.
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Die Milliarden-Klage der Werbekunden
Abseits des operativen Geschäfts braut sich ein juristisches Risiko zusammen. Alphabet drohen Schadensersatzforderungen in Milliardenhöhe. Gerichte stuften Teile des Such- und Werbegeschäfts zuvor als illegales Monopol ein. Nun schließen sich Werbekunden für Massenschlichtungsverfahren zusammen. Die Verträge mit Google schreiben diese Schlichtungen zwingend vor.
Anwalt Ashley Keller vertritt bereits zahlreiche Unternehmen. Er schätzt das Volumen der potenziellen Forderungen auf über 218 Milliarden US-Dollar. Die ersten Anträge sollen noch in dieser Woche eingehen. Solche Verfahren dauern in der Regel 12 bis 24 Monate. Alphabet kündigte an, sich aggressiv gegen die Forderungen zu verteidigen.
Die kommenden Wochen liefern harte Fakten. Am 29. April präsentiert Alphabet die Ergebnisse für das erste Quartal. Ein Umsatz über der Marke von 108 Milliarden US-Dollar würde die bullische These der Analysten bestätigen. Parallel dazu starten die ersten Schlichtungsverfahren der Werbekunden.
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