Navitas Semiconductor vollzieht den Wandel vom Smartphone-Zulieferer zum Spezialisten für Hochleistungsmärkte. Mit der Strategie „Navitas 2.0“ rücken KI-Rechenzentren und industrielle Elektrifizierung in das Zentrum des Geschäftsmodells. Erstmals in der Unternehmensgeschichte stammt nun der Großteil des Umsatzes aus diesen wachstumsstarken Bereichen.
Fokus auf KI-Infrastruktur
Das Unternehmen, das auf Galliumnitrid (GaN) und Siliziumkarbid (SiC) spezialisiert ist, hat seinen Fokus massiv verschoben. Während früher das Geschäft mit mobilen Endgeräten dominierte, machte dieser Bereich im vierten Quartal 2025 weniger als ein Viertel des Gesamtumsatzes aus. Stattdessen treiben nun die Anforderungen von KI-Rechenzentren und die Modernisierung der Stromnetze das Wachstum voran.
Ein Kernstück dieser Entwicklung ist eine neue 10-kW-Plattform, die für KI-Rechenzentren der nächsten Generation eine Effizienz von 98,5 Prozent verspricht. Um die Produktion abzusichern, setzt Navitas auf strategische Allianzen. Eine langfristige Partnerschaft mit GlobalFoundries soll die Fertigung in den USA beschleunigen, während die Zusammenarbeit mit Cyient Semiconductors den Markteintritt in Indien ebnen soll. Doch kann diese technologische Offensive die Verluste zeitnah auffangen?
Solide Cash-Position für 2026
Im vierten Quartal 2025 lag der Umsatz bei 7,3 Millionen US-Dollar und damit am oberen Ende der eigenen Prognose. Der bereinigte Verlust pro Aktie belief sich auf 0,05 US-Dollar. Trotz der laufenden Investitionen steht das Unternehmen finanziell auf soliden Beinen: Dank einer Kapitalerhöhung im November verfügt Navitas über liquide Mittel in Höhe von rund 237 Millionen US-Dollar. Das Management zielt bis zum Jahr 2030 auf einen adressierbaren Markt von 3,5 Milliarden US-Dollar ab.
Für das erste Quartal 2026 prognostiziert Navitas einen weiteren Umsatzanstieg auf 8,0 bis 8,5 Millionen US-Dollar bei einer erwarteten Bruttomarge von etwa 38,7 Prozent. Die Aktie gab heute um rund drei Prozent auf 8,10 Euro nach, nachdem sie im Verlauf der letzten sieben Tage bereits um über 17 Prozent zulegen konnte. Der Fokus bleibt im laufenden Jahr klar auf der weiteren Skalierung der Hochleistungs-Segmente.
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