Der April 2026 wird für UBS zum Monat der Entscheidungen. Am 15. April lädt die Schweizer Großbank zur Hauptversammlung nach Basel — mit einer erhöhten Dividende, einem teilerneuerten Verwaltungsrat und dem Integrationsabschluss der Credit Suisse als Kulisse. Nur zwei Wochen später folgen die Q1-Zahlen.
Dividende steigt, Board wird umgebaut
Ein klares Signal in Richtung Aktionäre: UBS schlägt eine Bardividende von 1,10 US-Dollar je Aktie für das Geschäftsjahr 2025 vor. Das erhält besonderes Gewicht, weil die Diskussion um verschärfte Eigenkapitalanforderungen für systemrelevante Banken noch läuft — die Schweizer Regierung will im April entscheiden, wie viel zusätzliches Kapital UBS vorhalten soll.
Gleichzeitig vollzieht der Verwaltungsrat einen spürbaren Generationswechsel. Lukas Gähwiler, William C. Dudley und Jeanette Wong treten nicht zur Wiederwahl an. Neu nominiert sind Markus Ronner, Agustín Carstens und Luca Maestri. Der Umbau passt zur strategischen Realität einer Bank, die durch die Credit-Suisse-Übernahme erheblich gewachsen ist.
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Integration auf der Zielgeraden
UBS hat die Migration aller ehemaligen Credit-Suisse-Kunden auf die eigenen Systeme abgeschlossen. Nun läuft die finale Phase: die schrittweise Abschaltung der alten IT-Infrastruktur, die nach eigenen Angaben bis Ende 2025 im Wesentlichen beendet sein soll. Das Management dürfte diesen Fortschritt auf der HV als Beleg für Umsetzungsstärke ins Feld führen.
Auf der Tagesordnung stehen zudem Vergütungsabstimmungen — über den Gesamtvergütungsbetrag für den Verwaltungsrat sowie die variable Vergütung der Konzernleitung für 2025. Institutionelle Investoren und Stimmrechtsberater legen dabei zunehmend strengere Maßstäbe an Transparenz und Pay-for-Performance an.
Mit HV am 15. April und Q1-Ergebnissen am 29. April liefert der Monat das erste klare Bild, wie UBS das Post-Integrationsjahr 2026 angeht — und wie der Markt die Kapitalstärke der Bank unter dem Druck möglicher neuer Regulierungsauflagen bewertet.
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