Die tschechische Verteidigungsindustrie festigt ihre strategische Position im europäischen Sicherheitssektor. Mit dem erfolgreichen Abschluss eines Technologietransfers zur Munitionsproduktion direkt in der Ukraine und einem verbesserten Kreditrating untermauert die Czechoslovak Group (CSG) ihre industrielle Basis. Nach dem jüngsten Börsengang in Amsterdam rückt nun die operative Umsetzung der Wachstumsstrategie in den Fokus.
Produktion in der Ukraine startet
Ein wesentlicher Treiber für die CSG ist die anhaltend hohe Nachfrage nach Verteidigungsgütern. Wie der tschechische Präsident Petr Pavel gestern bestätigte, wurden im Rahmen der „Tschechischen Initiative“ bislang rund 4,4 Millionen Schuss Großkalibermunition ausgeliefert – allein zwei Millionen davon im Laufe des Jahres 2025. Als führender Hersteller von Großkalibersystemen ist die Gruppe direkt in diese Lieferketten eingebunden.
Parallel dazu erreichte das Unternehmen gestern einen operativen Durchbruch: Der Technologietransfer an den Partner Ukrainian Armor wurde formal abgeschlossen. Damit ist das Fundament für die Serienfertigung von 155mm-Artilleriegeschossen nach NATO-Standard direkt in der Ukraine gelegt. Die Produktion beginnt mit M107-Projektilen und soll künftig auf weitere Varianten ausgeweitet werden. Besonders bedeutend ist dabei die Sicherung von Treibladungen, die am Weltmarkt derzeit als kritischer Engpass gelten.
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Investment-Grade-Status erreicht
Auch auf finanzieller Ebene gab es zuletzt positive Signale. Die Ratingagentur Moody’s hob die Einstufung der Gruppe am vergangenen Freitag auf „Baa3“ an. Damit erreicht CSG den begehrten Investment-Grade-Status. Analysten begründen diesen Schritt mit der vereinfachten Kapitalstruktur und einer verbesserten Corporate Governance, die aus dem Börsengang an der Euronext Amsterdam im Januar resultierten.
An der Börse wird die Aktie nach der ersten Euphorie über das 25-Milliarden-Euro-Listing derzeit jedoch etwas vorsichtiger bewertet. Das Papier notiert aktuell bei 28,58 Euro und verzeichnet damit auf Wochensicht ein Minus von rund 11 Prozent. Marktbeobachter werten dies als Konsolidierung, während das Unternehmen den Übergang von der Planungsphase zur aktiven industriellen Kapazität in den neuen Produktionsstätten vollzieht.
Für Investoren steht nun der 26. März 2026 im Kalender. An diesem Tag wird das Unternehmen seinen ersten geprüften Jahresabschluss als börsennotierte Gesellschaft vorlegen. Das Management wird die Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2025 im Rahmen eines Webcasts für Analysten und Anleger im Detail erläutern.
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