Nvidia steht vor einer der wichtigsten Wochen der letzten Jahre. Während der KI-Gigant eine massive Partnerschaft mit Meta verkündet hat, bewegt sich der Aktienkurs seit Monaten kaum vom Fleck. Am Mittwoch müssen die Quartalszahlen zeigen, ob die KI-Rallye noch Luft nach oben hat oder ob die immensen Erwartungen den Kurs deckeln.
Gewaltige Investitionen der Tech-Riesen
Trotz der jüngsten Seitwärtsbewegung an der Börse – seit Jahresanfang liegt die Aktie mit -0,05 % praktisch unverändert auf der Stelle – gibt es fundamental starke Signale. Meta Platforms und Nvidia haben am 17. Februar eine strategische Partnerschaft über mehrere Jahre vereinbart. Der Social-Media-Konzern plant, „Millionen“ von Nvidias Blackwell- und Rubin-GPUs in seinen Rechenzentren zu verbauen.
Dieser Deal untermauert die weiterhin aggressiven Ausgabenpläne der Hyperscaler. Meta hat seine Investitionsprognose (CapEx) für 2026 auf bis zu 135 Milliarden Dollar angehoben. Auch Amazon und Alphabet planen laut Berichten Investitionen in Höhe von rund 200 Milliarden beziehungsweise bis zu 185 Milliarden Dollar. Diese Zahlen deuten darauf hin, dass die Nachfrage nach KI-Infrastruktur ungebrochen hoch bleibt.
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Politische Rahmenbedingungen
Auch makroökonomisch gab es am Freitag Neuigkeiten, die den Gesamtmarkt stützten. Der Supreme Court kippte die umfassenden Zollpläne von Präsident Trump in einer 6-zu-3-Entscheidung. Während die großen Indizes daraufhin zulegten, blieb die direkte Auswirkung auf die Halbleiterbranche begrenzt. Analysten weisen darauf hin, dass viele Chip-Importe ohnehin von den spezifischen, nun gestoppten Zöllen ausgenommen waren, während andere branchenspezifische Handelsbeschränkungen bestehen bleiben.
Das erwarten die Analysten
Der Fokus der Anleger liegt nun voll auf dem Quartalsbericht am Mittwochabend nach Börsenschluss. Der Marktkonsens rechnet mit einem Umsatz von rund 65,6 Milliarden Dollar für das abgelaufene Quartal – ein massiver Anstieg gegenüber den 39,3 Milliarden Dollar im Vorjahr. Einige Experten, wie die Analysten der Citi, sind noch optimistischer und prognostizieren Erlöse von bis zu 67 Milliarden Dollar.
Noch wichtiger als der Rückblick dürfte jedoch der Ausblick sein. Investoren werden genau zuhören, was CEO Jensen Huang zur Einführung der neuen Rubin-Plattform und zu möglichen Lieferengpässen bei Speicherchips sagt. Mit einer Gewichtung von 7,8 % im S&P 500 wird die Marktreaktion auf die Zahlen am 25. Februar nicht nur für Chiphersteller, sondern für die gesamte Marktstimmung richtungsweisend sein.
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