Die Aktie von Grupo Televisa hat seit Jahresbeginn einen deutlichen Sprung von rund 15 Prozent gemacht. Nach dieser dynamischen Phase konsolidiert der Kurs derzeit in einem nachrichtenarmen Umfeld. Marktteilnehmer prüfen nun, ob der Aufwärtstrend angesichts gemischter Signale aus der Branche und dem mexikanischen Markt nachhaltig ist.
Signale aus dem Wettbewerbsumfeld
An der mexikanischen Börse notiert das Papier aktuell bei rund 11,49 MXN, während die US-Notierung bei etwa 3,37 USD liegt. Ein wichtiger Orientierungspunkt für Anleger waren zuletzt die Ergebnisse des regionalen Konkurrenten Liberty Latin America (LILA). Dieser meldete bei stagnierenden Jahresumsätzen eine Steigerung des bereinigten operativen Ergebnisses (OIBDA) um 9 Prozent.
Diese Zahlen verdeutlichen, dass im lateinamerikanischen Telekommunikationssektor derzeit die Kostenkontrolle und Effizienzsteigerungen im Vordergrund stehen. Dem gegenüber stehen jedoch Herausforderungen im mexikanischen Heimatmarkt. Jüngste Berichte des Einzelhandelsriesen Walmex deuten auf Margendruck durch Steuern und Inflation hin. Dies zeichnet ein gemischtes Bild für die Kaufkraft der Konsumenten, von der auch die Mediendienste von Televisa abhängen.
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Management-Vertrauen und Schuldenlast
Ein wesentlicher Faktor für das Marktsentiment bleibt die konsolidierte Eigentümerstruktur. Die Co-CEOs Bernardo Gómez Martínez und Alfonso de Angoitia Noriega übernahmen Anfang Januar einen Anteil von 22,2 Prozent von Emilio Azcárraga. Marktbeobachter werten diesen umfangreichen Insider-Kauf als starkes Vertrauenssignal der Führungsebene.
Kann das Unternehmen dieses Vertrauen auch in operative Erfolge ummünzen? Ein kritischer Punkt bleibt dabei die Bilanzstruktur. Die Gesamtverschuldung lag zuletzt in einer Spanne von 4,73 bis 5,10 Milliarden USD. Da das Zinsumfeld in Mexiko weiterhin anspruchsvoll bleibt, achten Investoren verstärkt auf Strategien zum Schuldenabbau und zur Kapitalallokation.
Die weiteren Kursbewegungen hängen nun maßgeblich von den nächsten operativen Updates ab. Im Fokus stehen dabei insbesondere die Effizienzsteigerungen in den Segmenten Cable und Sky sowie konkrete Fortschritte beim Management der langfristigen Verbindlichkeiten.
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