Die Federal National Mortgage Association, kurz Fannie Mae, hat ihre Gesamtjahresergebnisse für 2025 vorgelegt. Der Nettogewinn sank auf 14,36 Milliarden Dollar – ein deutlicher Rückgang gegenüber den 16,98 Milliarden Dollar des Vorjahres. Doch eine am 19. Februar veröffentlichte Analyse legt nahe: Der aktuelle Börsenkurs könnte deutlich unter dem fairen Wert liegen.
Bewertungslücke im Fokus
Die Aktie notiert derzeit im OTC-Handel bei rund 8,05 Dollar. Das Kurs-Umsatz-Verhältnis (KUV) liegt bei 1,7 – spürbar unter dem Branchendurchschnitt von 2,3. Diese Kennzahl deutet auf eine mögliche Unterbewertung im Vergleich zu anderen Finanzdienstleistern hin.
Die Bewertungsmodelle zeigen ein breites Spektrum. Während das mittlere Analystenkursziel bei etwa 14,30 Dollar liegt, ermitteln einzelne Discounted-Cash-Flow-Modelle einen theoretischen inneren Wert von rund 91,41 Dollar. Allerdings basieren solche DCF-Berechnungen auf langfristigen Cashflow-Annahmen, die im stark regulierten Umfeld von Fannie Mae mit erheblichen Unsicherheiten behaftet sind.
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Entspannung am Hypothekenmarkt
Parallel zur Bilanzvorlage entspannt sich die Lage am US-Hypothekenmarkt leicht. Die durchschnittliche Verzinsung für 30-jährige Festzinskredite lag am 19. Februar bei etwa 5,97 Prozent. Noch im Januar 2026 waren die Sätze zeitweise über die Marke von 7,00 Prozent geklettert.
Sinkende Hypothekenzinsen beleben in der Regel das Neugeschäft und Refinanzierungen – beides zentrale Geschäftsfelder für Fannie Mae. Allein im Multifamily-Segment verbuchte das Unternehmen 2025 ein Kreditvolumen von knapp 74 Milliarden Dollar. Zuletzt gab Fannie Mae zudem den vierten Credit Insurance Risk Transfer (CIRT) Deal der zweiten Jahreshälfte 2024 bekannt und übertrug damit Kreditrisiken im Umfang von 284,8 Millionen Dollar auf Versicherer.
Die Diskrepanz zwischen aktueller Marktbewertung und verschiedenen Bewertungsansätzen dürfte Analysten in den kommenden Wochen weiter beschäftigen. Ob sich die Einschätzung niedrigerer Hypothekenzinsen positiv in den nächsten Quartalszahlen niederschlägt, wird sich zeigen.
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