Almonty Industries Aktie: US-Rüstungsdeal steht
Der Wolframproduzent Almonty Industries hat einen dreijährigen Abnahmevertrag für US-Verteidigungsanwendungen geschlossen und treibt sein US-Projekt voran, um die Abhängigkeit von China zu verringern.
Kurz zusammengefasst
- Langfristiger Liefervertrag für US-Rüstungsindustrie
- Produktionsstart in Montana für 2026 geplant
- Wolframpreis stieg 2025 um über 160 Prozent
- Institutionelle Investoren erhöhen ihre Positionen
Der Wolfram-Produzent Almonty Industries treibt seine Nordamerika-Strategie gezielt voran. Während die Abhängigkeit von chinesischen Rohstoffen in den USA zunehmend als nationales Sicherheitsrisiko gilt, positioniert sich das Unternehmen als direkter Lieferant für die Rüstungsindustrie. Ein neuer Abnahmevertrag und die Fortschritte bei einem Schlüsselprojekt in Montana liefern nun konkrete Ergebnisse dieser Ausrichtung.
Strategischer Vertrag fixiert
Almonty wartet nicht erst auf den Produktionsstart in den USA, um Einnahmen im Verteidigungssektor zu sichern. Das Unternehmen hat eine verbindliche Abnahmevereinbarung mit dem US-Rüstungszulieferer Tungsten Parts Wyoming und dem israelischen Verarbeiter Metal Tech geschlossen. Der Vertrag garantiert die Lieferung von monatlich mindestens 40 Tonnen Wolframoxid über eine anfängliche Laufzeit von drei Jahren.
Das Material ist dabei ausschließlich für US-Verteidigungsanwendungen wie Raketen-, Drohnen- und Artilleriesysteme vorgesehen. Eine vertraglich vereinbarte Preisuntergrenze, die sich an aktuellen Marktraten orientiert, schützt das Unternehmen zudem vor künftigen Preisschwankungen nach unten.
Geopolitik als fundamentaler Treiber
Die Dringlichkeit der US-Expansion resultiert aus einer strukturellen Verschiebung am Markt für kritische Mineralien. China kontrolliert derzeit über 80 Prozent der weltweiten Wolframproduktion und hat seine Exporte zuletzt spürbar eingeschränkt. Gleichzeitig verbieten die USA ab 2027 den Import von chinesischem Wolfram für die Rüstungsbeschaffung. Diese Kombination aus strikten Exportkontrollen und hoher Nachfrage ließ den Wolframpreis im Jahr 2025 um mehr als 160 Prozent ansteigen.
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Um die westliche Versorgungslücke zu füllen, treibt Almonty seine Produktionsstrategie auf drei Kontinenten parallel voran:
- USA (Montana): Für das vollständig übernommene Gentung Browns Lake Projekt wird die Produktionsreife im zweiten Halbjahr 2026 anvisiert.
- Südkorea (Sangdong): Die erste Phase ist bereits in Betrieb; eine Erweiterung zur Verdopplung der Wolframproduktion ist für 2027 geplant.
- Portugal (Panasqueira): Ein umfangreiches Bohrprogramm soll den Abbau in tieferen Schichten ermöglichen und die Lebensdauer der Mine verlängern.
Institutionelle Anleger greifen zu
Der Kapitalmarkt honoriert die Positionierung abseits der chinesischen Lieferketten deutlich. Die Anzahl der institutionellen Fonds, die Almonty-Aktien halten, stieg im vergangenen Quartal um über 55 Prozent auf insgesamt 107 an. An der Börse spiegelt sich dieses wachsende Interesse ebenfalls wider: Mit einem aktuellen Kurs von 21,52 CAD verzeichnet das Papier seit Jahresbeginn ein starkes Plus von knapp 79 Prozent.
Mit dem nahenden Produktionsstart in Montana im zweiten Halbjahr 2026 und dem bereits laufenden Abnahmevertrag festigt Almonty seine Rolle in der westlichen Rüstungslieferkette. Der massive Ausbau der Position durch den Vermögensverwalter Van ECK, der seinen Anteil drastisch auf über 11 Millionen Aktien im Wert von rund 99 Millionen US-Dollar aufgestockt hat, untermauert das fundamentale Vertrauen in den Zeitplan des Unternehmens.
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