E.ON hat sich mit einem frischen Mehrjahreshoch in eine interessante Ausgangslage gebracht: Der Markt honoriert die Rolle als großer Netzbetreiber – doch der nächste wichtige Impuls steht schon kurz bevor. Denn Ende Februar legt der Konzern den Geschäftsbericht 2025 vor. Können die Zahlen und der Ausblick die jüngste Stärke untermauern?
Rückenwind aus dem Netzgeschäft
Der jüngste Trend ist klar: Seit Mitte Dezember läuft die Aktie in einem übergeordneten Aufwärtstrend. Mit 17,79 Euro notiert sie zudem rund 6% über dem 50-Tage-Durchschnitt (16,76 Euro) – ein Hinweis darauf, dass Käufer zuletzt am Drücker waren.
Ein Treiber bleibt die strategische Positionierung als Netzbetreiber in einem Umfeld, in dem Investitionen in Energieinfrastruktur politisch priorisiert werden. Gleichzeitig hängt ein Teil der Story am regulatorischen Umfeld: E.ON hatte zuletzt auf Unsicherheiten rund um Reformen der Netzfinanzierung in Deutschland hingewiesen. Genau solche Punkte können die Bewertung im Sektor spürbar prägen.
Finanzierung früh gesichert
Mitte Januar hat E.ON Anleihen über insgesamt 1,6 Mrd. Euro platziert – aufgeteilt in:
- 750 Mio. Euro (8-jährige Anleihe)
- 850 Mio. Euro (12-jährige grüne Anleihe)
Die grüne Tranche ist laut Unternehmen die erste Emission unter dem neuen Green Financing Framework (veröffentlicht im November 2025), das EU-Taxonomie-konform ausgerichtet ist. Der Fokus: Investitionen in Energieverteilnetze in Deutschland, Schweden, Tschechien und Polen.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei E.ON?
Wichtig für die Einordnung: Den Finanzierungsbedarf für 2026 beziffert E.ON auf 3,5 bis 5 Mrd. Euro. Mit der Platzierung ist also ein wesentlicher Teil frühzeitig abgedeckt – das nimmt Druck aus der Planung, gerade in einem investitionsintensiven Netzgeschäft.
Diese Termine zählen jetzt
Der nächste Fixpunkt ist bereits terminiert: Am 25. Februar 2026 veröffentlicht E.ON den integrierten Geschäftsbericht 2025. Danach geht es im Kalender zügig weiter:
- 25. Februar 2026: Geschäftsbericht 2025
- 23. April 2026: Hauptversammlung
- 13. Mai 2026: Quartalsmitteilung Januar bis März 2026
Unterm Strich: Die Aktie kommt mit Rückenwind in die Berichtssaison – und nach dem jüngsten Anstieg wird am 25. Februar vor allem zählen, wie E.ON den Investitions- und Finanzierungsrahmen für 2026 konkret einordnet.
E.ON-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue E.ON-Analyse vom 9. Februar liefert die Antwort:
Die neusten E.ON-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für E.ON-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 9. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
E.ON: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
