Endlich Klarheit für das Vorzeigeprojekt: European Lithium und die assoziierte Critical Metals Corp. melden gleich zwei wichtige Fortschritte. Die Verlängerung einer entscheidenden Berbaulizenz in Österreich sichert das Kerngeschäft ab, während ein strategischer Zukauf im Titan-Sektor für Diversifizierung sorgt. Doch reicht diese doppelte Nachricht, um das Vertrauen der Anleger nachhaltig zu festigen?
Planungssicherheit in Kärnten
Die österreichische Regierung hat die Berbaulizenz für das Wolfsberg-Projekt um zwei Jahre verlängert. Diese Entscheidung verschafft den Partnern die dringend benötigte Planungssicherheit für die Lithium-Lagerstätte in Kärnten und entkräftet jüngste mediale Spekulationen über mögliche regulatorische Hürden.
Damit ist der Weg frei für die weiteren Entwicklungsschritte. Das erklärte Ziel bleibt eine finale Investitionsentscheidung („Decision to Mine“) bis Ende 2026. Diese hängt jedoch weiterhin von zwei kritischen Faktoren ab: einer stabilen Finanzierung und einem robusten Lithiumpreisumfeld.
Strategische Bedeutung und Abnehmer
Das Wolfsberg-Projekt ist ein zentraler Baustein in den Bemühungen, eine integrierte Lieferkette für Lithium-Ionen-Batterien innerhalb Europas aufzubauen und die Importabhängigkeit zu verringern. Die infrastrukturelle Anbindung an Straße und Schiene ist bereits vorhanden, was den Zugang zu den europäischen Batterieherstellern erleichtert.
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Auch auf der Abnehmerseite sind die Weichen gestellt: Die BMW Group hat sich vertraglich bereits 100 Prozent des geförderten Lithiumhydroxids gesichert. Für die Weiterverarbeitung ist zudem ein Joint Venture mit der Obeikan Investment Group geplant, das den Bau einer Raffinerie in Saudi-Arabien vorsieht.
Expansion in den Titan-Sektor
Abseits des Lithium-Geschäfts treibt das Unternehmen seine Diversifizierung voran. Bereits am 27. Januar wurde eine verbindliche Vereinbarung zur Übernahme der Velta Holding unterzeichnet. Durch diesen Schritt sichert sich European Lithium Zugang zu etablierten Titan-Bergbau- und Produktionsanlagen in der Ukraine und erweitert sein Portfolio um weitere wichtige Industrieminerale.
Mit der behördlichen Absicherung im Rücken richtet sich der Blick nun auf die operative Umsetzung. Der entscheidende Meilenstein für die langfristige Perspektive der Aktie ist die für Ende 2026 terminierte finale Investitionsentscheidung, die den Übergang vom Planungsstadium in die kommerzielle Förderung markieren soll.
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