SFC Energy Aktie: Aufwärtstrend verstetigt

First Berlin hebt das Kursziel für SFC Energy auf 22 Euro an. Grund ist eine optimistischere Ertragsprognose für 2026, getrieben vom wachsenden und margenstarken Verteidigungssegment.

Kurz zusammengefasst:
  • Kursziel steigt von 21 auf 22 Euro
  • Optimistische EBITDA-Prognose für 2026
  • Verteidigungsgeschäft wird zum Wachstumstreiber
  • Aktie zeigt starke Kursgewinne

First Berlin zieht bei SFC Energy die Daumenschrauben nach oben – und zwar bei den Erwartungen. Das Analysehaus hebt sein Kursziel leicht an und begründet das mit einer neu eingeschätzten Ertragskraft für 2026. Der entscheidende Treiber: ausgerechnet das Verteidigungsgeschäft soll deutlich mehr Gewicht bekommen.

Kursziel-Anhebung mit klarer Begründung

In einem Research-Update von gestern (26. Februar 2026) bestätigt First Berlin Equity Research die „Buy“-Einstufung. Gleichzeitig steigt das Kursziel von 21 auf 22 Euro. Analyst Dr. Karsten von Blumenthal stützt die Anpassung auf ein aktualisiertes Discounted-Cashflow-Modell (DCF) – und vor allem auf eine optimistischere Sicht auf die Profitabilität im laufenden Jahr.

SFC Energy

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Am Markt zeigt sich zuletzt wieder mehr Rückenwind: Die Aktie steht heute bei 15,40 Euro und liegt damit auf 7-Tage-Sicht rund 17,7% im Plus.

Warum 2026 operativ besser aussehen soll

Kernpunkt der Studie ist die EBITDA-Story. Laut First Berlin liegt die Unternehmensprognose für das bereinigte EBITDA 2026 über den bisherigen Analystenannahmen – konkret um 27%. SFC Energy selbst erwartet für 2026 ein bereinigtes EBITDA von 20,0 bis 24,0 Mio. Euro.

Doch woher soll der Schub kommen? First Berlin nennt mehrere Faktoren:

  • Produktmix: Ein veränderter Mix soll die Margen stützen.
  • Währungseffekte: Es werden geringere negative Effekte erwartet.
  • Sondereffekte: Einmalkosten sollen im Prognosebild ausbleiben.
  • Verteidigung als Wachstumstreiber: Der Umsatzanteil dieses Segments soll von rund 10% (2025) auf 15 bis 20% (2026) steigen.

Genau dieser Mix ist der Hebel: Mehr margenstarker Umsatz aus Verteidigung und weniger Bremsklötze durch Einmaleffekte – so lässt sich das EBITDA-Bild nachvollziehbar aufhellen.

Umsatz: Wachstum ja, aber moderat

Beim Umsatz bleibt die Studie vergleichsweise nüchtern. First Berlin teilt die Erwartung, dass der Gesamtumsatz 2026 um 5 bis 12% gegenüber dem Vorjahr wächst. Als Argument führen die Analysten eine hohe Visibilität für das erste Halbjahr an – plus den Rückenwind aus einem starken vierten Quartal 2025, in dem SFC Energy die eigene Prognose beim bereinigten EBITDA übertroffen habe.

Die Management-Aussage, im ersten Halbjahr starke Ergebnisse bei Auftragseingang, Umsatz und Profitabilität zu erwarten, ist laut Studie ebenfalls in die Bewertung eingeflossen.

Zum Schluss bleibt damit ein klarer Eindruck: First Berlin sieht weniger die ganz große Umsatz-Explosion, sondern vor allem eine Profitabilitätsverbesserung durch Mix und Segmentverschiebung – und hebt deshalb das Kursziel auf 22 Euro an.

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