Rolls-Royce Aktie: Starke Zahlen, große Ambitionen

Rolls-Royce meldet 2025 einen Betriebsgewinn von 3,46 Mrd. Pfund und startet ein umfangreiches Aktienrückkaufprogramm. Zudem positioniert sich das Unternehmen im Rennen um den nächsten europäischen Kampfjet.

Kurz zusammengefasst:
  • Betriebsgewinn steigt um 41 Prozent
  • Aktienrückkauf von bis zu 9 Mrd. Pfund geplant
  • Ambitionierte Ziele bis 2028 angekündigt
  • Engagement im GCAP-Kampfjetprogramm

Rolls-Royce hat 2025 das stärkste Finanzergebnis seit Jahren vorgelegt – und legt gleichzeitig mit einem milliardenschweren Aktienrückkauf nach. Dazu mischt das Unternehmen in einer der wichtigsten Debatten der europäischen Verteidigungspolitik mit. Die Aktie hat seit Jahresbeginn rund elf Prozent zugelegt, notiert aber noch knapp unter ihrem 52-Wochen-Hoch.

Rekordergebnisse und ein historisches Rückkaufprogramm

Der Betriebsgewinn stieg 2025 um 41 Prozent auf 3,46 Milliarden Pfund, der Umsatz wuchs um 13 Prozent auf 20,1 Milliarden Pfund. Besonders die Zivilluftfahrtsparte glänzte: Die operative Marge verbesserte sich von 16,6 auf 20,5 Prozent – getrieben vor allem durch das margenstarke Ersatzteilgeschäft und langfristige Serviceverträge.

Rolls-Royce

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Begleitet werden diese Zahlen von einem Aktienrückkaufprogramm im Volumen von sieben bis neun Milliarden Pfund für den Zeitraum 2026 bis 2028. Allein in diesem Jahr sind 2,5 Milliarden Pfund eingeplant. Für ein Unternehmen, das erst 2025 nach fünfjähriger Pause wieder eine Dividende ausgeschüttet hat, ist das ein deutliches Signal für die wiedergewonnene finanzielle Stärke.

Hochgesteckte Ziele für 2028

Das Management hat seine mittelfristigen Ziele angehoben – und das aus einer Position der Stärke heraus: Das ursprüngliche Margenziel von 15 bis 17 Prozent wurde drei Jahre früher als geplant erreicht. Für 2026 erwartet Rolls-Royce nun einen operativen Gewinn von 4,0 bis 4,2 Milliarden Pfund. Bis 2028 soll er auf 4,9 bis 5,2 Milliarden Pfund steigen, begleitet von einem freien Cashflow zwischen 5,0 und 5,3 Milliarden Pfund.

GCAP: Europas Kampfjet als Wachstumschance

Zusätzlichen Rückenwind erhält die Aktie durch geopolitische Entwicklungen. CEO Tufan Erginbilgiç hat sich offen dafür ausgesprochen, Deutschland in das Global Combat Air Programme (GCAP) aufzunehmen – ein Gemeinschaftsprojekt von Großbritannien, Italien und Japan zur Entwicklung eines Kampfjets der sechsten Generation als Eurofighter-Nachfolger ab 2035. Rolls-Royce verantwortet dabei die Triebwerksentwicklung.

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Die Spekulationen über einen deutschen Beitritt haben zuletzt zugenommen, weil das konkurrierende französisch-deutsche Programm FCAS mit Verzögerungen und Streitigkeiten über Workshares kämpft. Erginbilgiç brachte die Logik dahinter klar auf den Punkt: „Mehr Länder bedeuten mehr Käufer.“ Rolls-Royce ist über seine Partnerschaft mit Avio Aero und IHI bereits tief in die industrielle Struktur von GCAP eingebunden.

Gegenwind aus dem Nahen Osten

Nicht alles läuft reibungslos. Der anhaltende Konflikt im Nahen Osten belastet die Zivilluftfahrtsparte, da Rolls-Royce seine Einnahmen auf Basis der geflogenen Triebwerksstunden abrechnet. Fallen Flüge wegen regionaler Sperrungen aus, sinken die Erlöse unmittelbar.

Wie schnell die Aktie ihren Aufwärtstrend fortsetzen kann, hängt damit nicht nur von den nächsten Quartalszahlen ab, sondern auch davon, wie sich die Lage im Nahen Osten entwickelt – und ob Berlin tatsächlich in das GCAP-Programm einsteigt.

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