Electro Optic Systems (EOS) liefert zum Jahresende ein Update, das vor allem zwei Punkte unterstreicht: deutlich mehr Aufträge in der Pipeline und eine spürbar bessere Cashflow-Entwicklung. Das verschafft dem Rüstungszulieferer mehr Spielraum – und erhöht die Erwartungen an die Umsetzung im laufenden Jahr. Wie viel davon schon 2026 tatsächlich als Umsatz sichtbar wird, hängt nun am geplanten Hochlauf der Auslieferungen.
- Kundenzahlungen im Dezember-Quartal 2025: 77,3 Mio. AUD
- Operativer Cashflow: +19,3 Mio. AUD (Vorquartal: -34,3 Mio. AUD)
- Auftragsbestand (31. Dezember 2025): ca. 459 Mio. AUD
- Liquide Mittel (31. Dezember 2025): 106,9 Mio. AUD
Cashflow dreht deutlich ins Plus
Im Dezember-Quartal 2025 stiegen die Zahlungseingänge von Kunden auf 77,3 Mio. AUD. Das waren 60,8 Mio. AUD mehr als im September-Quartal. Als Treiber nennt das Unternehmen vor allem erreichte Meilensteine in laufenden Kundenverträgen.
Entsprechend kippte auch der operative Cashflow: EOS meldete 19,3 Mio. AUD Mittelzufluss aus dem operativen Geschäft, nachdem im Vorquartal noch 34,3 Mio. AUD Abfluss zu Buche standen. Zum Quartalsende lagen die Barmittel bei 106,9 Mio. AUD, ein Plus von 15,4 Mio. AUD gegenüber Ende September. Zusätzlich hält EOS 41,6 Mio. AUD als Cash-Sicherheitsleistungen bei Banken zur Absicherung von Garantien und Bürgschaften.
Auftragsbestand wächst auf 459 Mio. AUD
Der feste Auftragsbestand lag zum 31. Dezember 2025 bei rund 459 Mio. AUD. Laut Quartalsbericht entspricht das einem Zuwachs von 323 Mio. AUD beziehungsweise 238% gegenüber dem Stand Ende 2024.
Das Management erwartet auf Basis aktueller Kundenanforderungen und Produktionspläne, dass der Großteil dieses Bestands 2026 und 2027 in Umsatz umschlägt. Entscheidend wird damit weniger die Nachfragefrage – sondern die saubere Abarbeitung der Projekte.
Zu den im Jahr 2025 gemeldeten größeren Aufträgen zählen unter anderem:
– R400 RWS für LAND 400-3 (Australien/Hanwha): 108 Mio. AUD (Oktober)
– Slinger Counter-Drone RWS (westeuropäische NATO-Kunden): 20 Mio. AUD (November)
– High Energy Laser Weapon, konditional (Südkorea): 120 Mio. AUD (Dezember)
– R400 RWS für LAV (Südamerika): 32 Mio. AUD (Dezember)
– RWS für die U.S. Army (General Dynamics): 33 Mio. AUD (Dezember)
MARSS-Deal und Produktion: Ausbau der Plattform-Story
Bereits im Januar kündigte EOS eine bedingte Vereinbarung zur Übernahme des MARSS-Group-Geschäfts an. MARSS liefert KI-gestützte Command-and-Control-(C2)-Systeme, die für Counter-Drone-Operationen zentral sind. Der Kaufpreis besteht aus US‑$36 Mio. (rund 54 Mio. AUD) sofort in bar sowie einem möglichen Earn-out von bis zu 100 Mio. Euro (rund 174 Mio. AUD), zahlbar in Cash und/oder Aktien. Der Abschluss hängt an üblichen Bedingungen, einschließlich regulatorischer Freigaben, die im Laufe von 2026 erwartet werden.
Parallel meldet das Unternehmen laufende Fertigung und Auslieferungen von Remote Weapon Systems (RWS) in die USA, nach Europa, in den Nahen Osten, nach Südostasien und nach Australien. Zudem zog der Standort Singapur in eine neue Anlage um, die sowohl Service für RWS als auch Fertigung von Hochenergielaser-Waffensystemen unterstützen soll. In Huntsville (Alabama) lief die Produktion weiter, um die Präsenz im US-Verteidigungsmarkt zu vertiefen.
Als nächster Taktgeber gilt, wie schnell EOS den deutlich gewachsenen Auftragsbestand in den angekündigten Zeitfenstern 2026 und 2027 in Auslieferungen und Umsatz überführt – und ob der eingeschlagene positive Cashflow-Trend dabei stabil bleibt.
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