Die dänische Orsted-Aktie gewinnt am Montag, 16. Februar 2026, deutlich an Terrain. Grund sind positive Signale gleich zweier großer Investmentbanken. Kepler Cheuvreux stufte das Papier des Offshore-Wind-Entwicklers auf „Buy“ hoch, Morgan Stanley erhöhte das Kursziel. Die Kombination beider Meldungen sorgt für spürbaren Rückenwind.
Kepler Cheuvreux hebt Rating an
Der entscheidende Impuls kommt von Kepler Cheuvreux. Die Analysten werteten Orsted von „Hold“ auf „Buy“ hoch und schraubten das Kursziel von 150 auf 175 dänische Kronen.
Die Begründung: Verbesserte Sichtbarkeit beim Cashflow. Laut der Analystennote dürften die Investitionsausgaben bis 2028 deutlich sinken, wodurch der freie Cashflow besser erkennbar wird. Interessant: Das Bewertungsmodell berücksichtigt bereits mögliche Abschreibungen auf gestoppte US-Projekte – und sieht trotzdem Potenzial bis 175 DKK.
Morgan Stanley zieht nach
Quasi zeitgleich aktualisierte Morgan Stanley seine Einschätzung. Die Bank bestätigte zwar ihr „Equal Weight“-Rating, hob das Kursziel aber von 147 auf 160 DKK an.
Die Aktie reagierte mit einem Kursplus von rund 3 bis 4 Prozent. Im Handelsverlauf kletterte das Papier auf etwa 151 DKK. Damit setzt sich die Aufwärtsbewegung seit Jahresbeginn fort.
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Portfoliobereinigung stützt Bilanz
Die Analystenupdates fallen zeitlich kurz nach einer strategischen Weichenstellung. Anfang Februar unterzeichnete Orsted einen Vertrag zum Verkauf seines europäischen Onshore-Geschäfts an Copenhagen Infrastructure Partners (CIP).
Der Deal umfasst Wind- und Solaranlagen in Großbritannien, Irland, Deutschland und Spanien. Volumen: rund 1,44 Milliarden Euro (10,7 Milliarden DKK). Mit dem Erlös will sich Orsted auf sein Kerngeschäft – Offshore-Windkraft – konzentrieren und gleichzeitig die Bilanz in einer kapitalintensiven Wachstumsphase stärken. Abschluss ist für das zweite Quartal 2026 geplant.
Zusätzliches Signal: Das Management kündigte für 2026 die Wiederaufnahme der Dividendenzahlung an, nachdem 2025 pausiert wurde.
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