Ocugen Aktie: Fantastische Umsatzsteigerung!

Das Biotech-Unternehmen Ocugen sichert sich 20,85 Millionen Dollar und präsentiert vielversprechende Zwischenergebnisse für seine Gentherapie gegen Erblindungskrankheiten.

Kurz zusammengefasst:
  • Finanzierungsrunde sichert Kapital bis Ende 2026
  • Phase-2-Daten zeigen signifikante Läsionsreduktion
  • Zulassungsantrag für OCU410 für 2028 geplant
  • Gentherapie adressiert mehrere Krankheitsursachen

Das Biotech-Unternehmen Ocugen hat Anfang 2026 zwei wichtige Meilensteine erreicht: Eine Finanzierung über 22,5 Millionen Dollar verschafft zusätzliche Luft, während vielversprechende Studiendaten zur Gentherapie OCU410 die Pipeline stärken. Kann das Unternehmen aus Malvern, Pennsylvania, damit den Durchbruch bei der Behandlung von Erblindungskrankheiten schaffen?

Kapitalspritze sichert Finanzierung bis Q4

Am 23. Januar 2026 schloss Ocugen eine Finanzierungsrunde über 15 Millionen Aktien zu je 1,50 Dollar ab. Nach Abzug von Provisionen und Kosten flossen dem Unternehmen netto 20,85 Millionen Dollar zu. Angeführt wurde die Runde vom Investor RTW Investments, weitere neue und bestehende Geldgeber beteiligten sich.

Ocugen

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Das frische Kapital soll allgemeine Unternehmenszwecke, Investitionsausgaben und Verwaltungskosten decken. Laut Unternehmensangaben verlängert sich dadurch die finanzielle Reichweite bis in das vierte Quartal 2026. Oppenheimer & Co. fungierte als alleiniger Bookrunner der Transaktion.

Phase-2-Daten überzeugen bei OCU410

Bereits am 15. Januar präsentierte Ocugen vorläufige 12-Monats-Ergebnisse aus der Phase-2-Studie ArMaDa. Die Gentherapie OCU410 richtet sich gegen geografische Atrophie, eine Form der altersabhängigen Makuladegeneration. Die Zwischendaten von rund 50 Prozent der ausgewerteten Patienten zeigen:

  • 46 Prozent Reduktion des Läsionswachstums (mittlere und hohe Dosis vs. Kontrollgruppe; p=0,015)
  • 54 Prozent Reduktion in der mittleren Dosisgruppe (p=0,02)
  • 50 Prozent Responderrate mit Patienten, die mehr als 50 Prozent Läsionsreduktion erreichten
  • 57 Prozent stärkere Reduktion bei Patienten mit Ausgangsläsionen über 7,5 Quadratmillimetern

Über beide Studienphasen hinweg traten keine schwerwiegenden unerwünschten Ereignisse auf, die mit OCU410 in Verbindung stehen. Endophthalmitis, Netzhautablösungen oder andere typische Komplikationen wurden nicht beobachtet.

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Zulassung für 2028 angepeilt

Ocugen plant, 2026 mit Phase-3-Studien zu starten und die vollständigen Phase-2-Daten noch im ersten Quartal 2026 zu veröffentlichen. Die Einreichung des Zulassungsantrags (BLA) für OCU410 ist für 2028 vorgesehen.

Parallel entwickelt das Unternehmen OCU410ST für die Stargardt-Krankheit. Hier hat Ocugen bereits Phase-1-Daten publiziert und peilt eine Zulassung für 2027 an.

Der Markt für geografische Atrophie ist beträchtlich: Allein in den USA und Europa sind rund 2 bis 3 Millionen Menschen betroffen. Bestehende Therapien erfordern häufige Injektionen ins Auge – monatlich oder zweimonatlich – und zielen nur auf einen einzelnen Krankheitsmechanismus ab. OCU410 soll als einmalige Gentherapie mehrere Ursachen gleichzeitig adressieren. Die kommenden Monate werden zeigen, ob die Daten auch in der finalen Auswertung überzeugen können.

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