Microsoft Aktie: KI-Chip gegen Nvidia

Microsoft präsentiert eigenen KI-Beschleuniger-Chip zur Kostenreduzierung und verringert Abhängigkeit von Nvidia. Die anstehenden Quartalszahlen entscheiden über die weitere Aktienkursentwicklung.

Kurz zusammengefasst:
  • Neuer KI-Chip Maia 200 in 3-Nanometer-Technologie
  • Fokus auf kosteneffiziente KI-Inferenz statt Training
  • Hohe Erwartungen an Umsatz und Azure-Wachstum
  • Analysten uneins über künftige Kursziele

Microsoft macht ernst im Kampf um die Vorherrschaft in der KI-Infrastruktur. Das Unternehmen hat seinen neuen Maia 200 Chip vorgestellt – einen Prozessor, der speziell für KI-Anwendungen entwickelt wurde und die Abhängigkeit von Nvidia verringern soll. Zeitgleich richtet sich der Blick auf die Quartalszahlen am Mittwoch, die über die weitere Kursentwicklung entscheiden dürften.

Maia 200: Angriff auf Nvidias Dominanz

Der neue AI-Beschleuniger-Chip Maia 200 wurde in TSMCs modernstem 3-Nanometer-Verfahren gefertigt. Scott Guthrie, Executive Vice President für Cloud und KI, bezeichnet ihn als Microsofts „effizientestes Inferenz-System“ bisher. Anders als bei vielen Konkurrenzprodukten liegt der Fokus nicht auf dem Training von KI-Modellen, sondern auf der Inferenz – dem Prozess, bei dem Modelle Antworten generieren.

Microsoft

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Die ersten Einheiten sind bereits in Rechenzentren in Iowa im Einsatz. Die Botschaft ist klar: Microsoft will die Betriebskosten senken und sich von der teuren Nvidia-Hardware emanzipieren.

Quartalszahlen als Belastungsprobe

Am Mittwoch nach Börsenschluss legt Microsoft die Zahlen für das zweite Geschäftsquartal 2026 vor. Die Erwartungen sind hoch:

  • Umsatz: ~80,2 Milliarden US-Dollar (+15,2% im Jahresvergleich)
  • Gewinn je Aktie: ~3,86 bis 3,88 US-Dollar (+20%)
  • Azure-Wachstum: ~37% (währungsbereinigt)

In den vergangenen vier Quartalen hat Microsoft die Gewinnerwartungen stets übertroffen – im Schnitt um 8,5 Prozent.

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Analysten gespalten

Wedbush-Analyst Dan Ives bleibt optimistisch. Er bestätigte sein „Outperform“-Rating mit einem Kursziel von 625 US-Dollar und erwartet, dass Microsoft die Konsensschätzung übertreffen wird. Begründung: Die Azure-Cloud bleibe der zentrale Wachstumstreiber.

Andere Häuser sind vorsichtiger geworden. Stifel und die Bank of America senkten ihre Kursziele jeweils von 640 auf 520 US-Dollar. Ihr Hauptargument: Die massiven Investitionen in KI-Infrastruktur müssen sich in überproportionalem Azure-Wachstum widerspiegeln, damit sich die Bewertung rechtfertigt.

Ausblick auf Mittwoch

Technisch bewegt sich die Aktie nach der Erholung von Tiefs unter 440 US-Dollar nun in einer entscheidenden Phase. Der Widerstandsbereich zwischen 481 und 485 US-Dollar markiert die nächste Hürde. Ein Durchbruch könnte den Weg zu den Allzeithochs ebnen. Sollte der Aufwärtstrend hingegen abgewürgt werden, rückt die Unterstützung bei 425 US-Dollar in den Fokus. Die Quartalszahlen am 28. Januar dürften die Richtung vorgeben.

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