Ist Hochtief noch ein klassischer Baukonzern oder bereits ein Profiteur des KI-Booms? Der MDax-Konzern legte eine makellose Bilanz vor, die Analystenerwartungen deutlich übertraf. Doch der wahre Treibstoff für die Kursrallye liegt in der strategischen Neuausrichtung auf digitale Infrastruktur und neue Energiemärkte, die den Aktienkurs auf ein neues Allzeithoch katapultierte.
Zahlen pulverisieren Prognosen
Das operative Geschäft läuft auf Hochtouren. Hochtief steigerte den Umsatz im vergangenen Jahr um 15 Prozent auf über 38 Milliarden Euro. Noch beeindruckender fiel die Profitabilität aus: Der operative Konzerngewinn kletterte um 26 Prozent auf 789 Millionen Euro. Damit übertraf das Essener Unternehmen seine eigene Prognose deutlich.
Anleger profitieren direkt von dieser Entwicklung. Die Dividende soll parallel zum Gewinnwachstum um ebenfalls 26 Prozent auf 6,60 Euro je Aktie angehoben werden. Diese fundamentalen Daten untermauern den massiven Kursanstieg der letzten zwölf Monate, in denen sich der Börsenwert des Unternehmens mit einem Plus von über 175 Prozent fast verdreifacht hat. Gestern markierte das Papier bei 414,80 Euro ein neues Allzeithoch.
Wette auf KI und Atomkraft
Hinter den Kulissen vollzieht Hochtief unter dem Einfluss der spanischen Muttergesellschaft ACS einen tiefgreifenden Wandel. Das Unternehmen löst sich zunehmend vom Image des reinen Betongießers und drängt in High-Tech-Sektoren. Besonders die US-Tochter Turner profitiert vom globalen Wettrüsten im Bereich der Künstlichen Intelligenz, da sie maßgeblich am Bau der dringend benötigten Rechenzentren beteiligt ist.
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Zusätzlich sorgt eine neue Fantasie im Energiesektor für Aufmerksamkeit: Hochtief plant den Einstieg in den Bau kleiner, modularer Atomkraftwerke (Mini-AKWs). Diese strategische Weichenstellung zielt auf die global steigende Nachfrage nach emissionsfreier Energie und digitaler Infrastruktur ab – Märkte, die deutlich höhere Margen versprechen als der klassische Hochbau.
Volle Auftragsbücher sichern Zukunft
Die Basis für die Fortsetzung des Wachstumskurses ist gelegt. Der Auftragseingang sprang zuletzt um 32 Prozent an, was den Auftragsbestand auf den Rekordwert von knapp 73 Milliarden Euro hievte. Dieses Polster bietet dem Konzern eine hohe Planungssicherheit für die kommenden Quartale.
Für das laufende Geschäftsjahr 2026 bleibt das Management offensiv und prognostiziert einen weiteren Anstieg des operativen Gewinns um 20 bis 30 Prozent. Sollte Hochtief dieses Tempo halten, dürfte die aktuelle Bewertung trotz der jüngsten Rallye durch das fundamentale Wachstum gedeckt bleiben.
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