Ethereum kletterte am 26. Februar 2026 erstmals seit Wochen wieder über die psychologisch wichtige Marke von 2.000 US-Dollar. Mit einem Tagesplus von rund 11 Prozent überflügelte die zweitgrößte Kryptowährung Bitcoin deutlich – ein Zeichen dafür, dass Anleger wieder stärker in riskantere Altcoins rotieren. Nach dem brutalen Absturz im Februar scheint sich der Verkaufsdruck nun zu lösen.
Altcoins ziehen an
Laut CoinDesk legte Ether um 8,5 Prozent zu, während Solana 6,9 Prozent, Cardano 10,8 Prozent und Dogecoin 8,3 Prozent gewannen. Bitcoin kam dagegen nur auf magere 4,3 Prozent – in der Top 10 eine der schwächsten Performances. Daniel Reis-Faria, CEO von ZeroStack, wertet die Entwicklung als klares Signal: „Die Welle von Zwangsverkäufen ebbt ab.“ Ethereum bewegte sich im Tagesverlauf zwischen 1.816 und rund 2.100 Dollar, bevor der Kurs sich um 2.050 Dollar stabilisierte.
Die Erholung kommt nach wochenlangem Druck. Ethereum hatte seit Jahresanfang rund 38 Prozent verloren – der schlechteste Jahresstart in der Geschichte des Netzwerks. Von seinem Höchststand war die Kryptowährung zeitweise mehr als 60 Prozent abgestürzt.
Institutionelle Käufer kehren zurück
Parallel zur Kurserholung kehrten auch die Mittelzuflüsse zurück. Spot-ETFs auf Ethereum verzeichneten laut AMBCrypto Nettozuflüsse von 9,23 Millionen Dollar, wobei allein Grayscales Ethereum Mini Trust 11,1 Millionen Dollar an frischem Kapital aufnahm. Das ist bemerkenswert, denn im Februar hatten noch wochenlang Abflüsse die Stimmung belastet. Die Käufe deuten darauf hin, dass institutionelle Investoren gezielt in der Nähe von Unterstützungslinien positionieren.
Buterin verkauft – der Markt absorbiert
On-Chain-Daten von Arkham zeigen, dass Ethereum-Mitgründer Vitalik Buterin im Februar insgesamt 17.196 ETH im Wert von knapp 35 Millionen Dollar verkaufte. Das übertrifft die 16.384 ETH, die er Ende Januar im Zuge der Sparmaßnahmen der Ethereum Foundation abgezogen hatte. Historisch führten Buterins Verkäufe oft zu kurzfristigem Preisdruck. Diesmal jedoch stieg der Kurs trotz der Verkäufe – ein Hinweis auf stabilere Nachfrage.
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Optionen und technische Lage
Am Freitag läuft ein Optionspaket über 893 Millionen Dollar aus, Teil eines breiteren 8,4-Milliarden-Crypto-Expiry-Events. Der Max-Pain-Level liegt bei 2.200 Dollar – deutlich über dem aktuellen Kurs. Das Put-Call-Verhältnis von 0,78 deutet an, dass Händler auf eine Aufwärtsbewegung setzen. Gleichzeitig zeigen Glassnode-Daten, dass realisierte Verluste in den letzten 48 Stunden um 366 Millionen auf 78 Millionen Dollar sanken. Die Verkaufsintensität lässt nach, doch das Niveau bleibt erhöht.
Glamsterdam-Upgrade und regulatorische Fortschritte
Die Ethereum Foundation bestätigte Mitte Februar, dass das Glamsterdam-Upgrade für die erste Jahreshälfte 2026 geplant ist. Es soll unter anderem eine verbesserte Trennung von Blockvorschlag und -bau sowie höhere Gasgebührenlimits bringen. Regulatorisch gab es ebenfalls Bewegung: SEC-Chef Paul Atkins stufte Ethereum informell als digitales Rohstoffgut ein – keine Wertpapier-Klassifizierung. Das stärkt Ethereums Position als Infrastruktur für tokenisierte Assets.
Ethereum handelt derzeit zwischen einer Unterstützung bei 1.902 Dollar und einem Widerstand bei 2.108 Dollar. Ob der Kurs die 2.000-Dollar-Marke bis zum Optionsverfall am Freitag verteidigen kann, wird zeigen, wie tragfähig die Erholung tatsächlich ist.
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