OPAP Aktie: Expertenmeinungen gehört
Rekordeinnahmen, eine verlängerte Staatslotterie-Konzession und jetzt eine Sonderdividende — OPAP liefert operativ solide Ergebnisse. Dass die Aktie seit Jahresbeginn trotzdem rund 21 Prozent verloren hat und aktuell bei 14,80 Euro notiert, erzählt eine Geschichte, die über die Fundamentaldaten hinausgeht.
Scrip-Dividende: Bares oder neue Aktien
Im Mittelpunkt steht derzeit eine Sonderdividende von 0,80 Euro je Aktie, die vor dem 19. Juni ausgezahlt werden soll. Ungewöhnlich ist das sogenannte Scrip-Dividend-Verfahren: Aktionäre können zwischen einer Barzahlung, neuen Aktien oder einer Kombination aus beidem wählen. Hinzu kommt die bereits im November gezahlte Zwischendividende von 0,50 Euro je Aktie.
Noch bedeutsamer für langfristig orientierte Anleger dürfte eine strukturelle Neuerung sein: Ab dem laufenden Geschäftsjahr gilt eine vertraglich garantierte Mindestjahresdividende von 1,00 Euro je Aktie.
Starke Basis, aber Kostendruck bleibt
Die Ausschüttungen stützen sich auf ein starkes Geschäftsjahr 2025. Das Bruttospielergebnis erreichte einen Rekordwert von mehr als 2,4 Milliarden Euro, der Bruttogewinn kletterte um 5,1 Prozent auf 1 Milliarde Euro. Lotterien blieben mit 803,7 Millionen Euro der wichtigste Umsatzträger, Video-Lottery-Terminals legten um 6 Prozent auf 365,5 Millionen Euro zu.
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Beim Nettogewinn sieht es weniger erfreulich aus. Er sank um 0,5 Prozent auf 483,4 Millionen Euro — gestiegene Zins-, Marketing- und Personalkosten zehrten die Umsatzgewinne teilweise auf.
Strukturell hat sich das Unternehmen indes abgesichert: Die Konzession für den Betrieb der griechischen Staatslotterien wurde um zwölf Jahre ab Mai 2026 verlängert. Für diese Verlängerung zahlte OPAP eine Einmalgebühr von 80 Millionen Euro, ergänzt durch eine umsatzabhängige Abgabe.
Kurs bleibt hinter den Zahlen zurück
Trotz dieser Stabilisierungsmaßnahmen hält der Kursrückgang an. Der Abstand zum 52-Wochen-Hoch bei 18,87 Euro beträgt inzwischen mehr als 21 Prozent. Ob eine geplante Zweitnotierung an einer internationalen Börse — die das Management skizziert hat, um die Aktionärsbasis zu verbreitern — den Druck auf den Kurs mittelfristig lindern kann, wird sich spätestens nach Abschluss des Dividendenprozesses zeigen, wenn die operative Entwicklung wieder stärker in den Fokus rückt.
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