Aventis Energy Aktie: Unbeständige Zukunft!

Aventis Energy startet im Februar ein Bohrprogramm im Corvo-Uranprojekt. Der Aktienkurs zeigt sich jedoch trotz der anstehenden Exploration unter Druck.

Kurz zusammengefasst:
  • Bohrprogramm startet Anfang Februar 2026
  • Fokus auf hochgradige Uranmineralisierung
  • Aktienkurs notiert deutlich unter Jahreshoch
  • Finanzierung der Kampagne gilt als gesichert

Aventis Energy steht kurz vor einem entscheidenden Schritt im Corvo-Uranprojekt im Athabasca-Becken. Das erste Bohrprogramm wurde vorgezogen und soll bereits Anfang Februar starten – inklusive klar definierter Ziele in einem Gebiet mit historischen Hochgehalten. Die zentrale Frage: Wie stark prägt dieses anstehende Explorationsprogramm die aktuelle Stimmung um die Aktie?

Kurs unter Druck, Fantasie von der Bohrung

Trotz des anstehenden Bohrstarts bleibt das Papier charttechnisch angeschlagen. Mit rund 9 % Minus am heutigen Freitag und einem Rückgang von gut 13 % in den vergangenen 30 Tagen notiert die Aktie deutlich unter ihrem 52‑Wochen-Hoch und nur knapp über dem jüngsten Jahrestief. Der Titel bewegt sich damit in einem engen Korridor und spiegelt zugleich die hohe Volatilität und die Unsicherheit typischer Explorationswerte wider.

Auffällig ist der Abstand zum Hoch des vergangenen Jahres: Von 0,42 € ging es bis auf aktuell etwa 0,14 € nach unten – ein Rückgang von mehr als zwei Dritteln. Zugleich liegt der Kurs unter den gleitenden 50‑ und 100‑Tage-Durchschnitten, während ein RSI von über 70 auf ein kurzfristig überkauftes Niveau hindeutet. Die Markttechnik signalisiert damit eher Vorsicht, während die operative Story gerade in eine spannendere Phase übergeht.

Corvo-Projekt im Fokus

Inhaltlich dreht sich derzeit fast alles um das Corvo-Uranprojekt im östlichen Athabasca-Becken in Saskatchewan, einer der weltweit bedeutendsten Regionen für Uranvorkommen. Aventis Energy hat am 13. Januar bestätigt, dass die Vorbereitungen für die Mobilisierung des Bohrteams abgeschlossen sind.

Das erste Bohrprogramm wurde zeitlich nach vorne gezogen und soll nun bereits Anfang Februar 2026 starten. Geplant ist ein kompaktes, aber fokussiertes Explorationspaket:

  • Umfang: 2.500 bis 3.000 Meter Diamantbohrungen
  • Ziel: Flach liegende, hochgradige Uranmineralisierung im Grundgebirge
  • Bohrtiefe: Fokus auf Ziele in weniger als 200 bis 300 Meter Tiefe
  • Schlüsselzone: Die „Manhattan Showing“, wo historische Stichproben U3O8-Gehalte von bis zu 8,10 % gezeigt haben

Zur Verfeinerung der Bohrziele hat das Unternehmen zudem eine hochauflösende Gravimetrie-Messung am Boden abgeschlossen, die sich über mehr als 29 Kilometer entlang eines elektromagnetischen Leiters erstreckt. Diese Daten sollen helfen, die aussichtsreichsten Strukturen für die anstehende Kampagne zu identifizieren und das Risiko von Fehlschüssen zu verringern.

Finanzierung und Projektumfeld

Operativ konzentriert sich Aventis Energy, ehemals Vital Battery Metals Inc., derzeit klar auf Uran in Kanada. Neben Corvo hält die Gesellschaft zwar auch das Sting-Kupferprojekt in Neufundland, der aktuelle Nachrichtenfluss dreht sich aber eindeutig um die Aktivitäten in Saskatchewan.

Wichtig für den kurzfristigen Fahrplan: Die Finanzierung des anstehenden Bohrprogramms gilt als gesichert. Das ermöglicht den planmäßigen Start und die Mobilisierung in den kommenden Wochen, ohne dass unmittelbar zusätzlicher Kapitalbedarf entsteht – ein Punkt, der bei kleinen Explorern häufig im Mittelpunkt der Investoren-Sorgen steht.

Fazit: Hohe Erwartung, hoher Risikohebel

Mit dem bevorstehenden Winterbohrprogramm am Corvo-Projekt tritt Aventis Energy in eine Phase, in der Bohrergebnisse zum zentralen Kurstreiber werden dürften. Die Kombination aus deutlichem Abstand zum 52‑Wochen-Hoch, hoher Volatilität und klar definierten, potenziell hochgradigen Zielen macht deutlich: Die weitere Entwicklung der Aktie dürfte maßgeblich davon abhängen, ob die Bohrungen die historischen Hinweise auf hochgradige Uranmineralisierung bestätigen oder nicht.

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