Allianz Aktie: Dividende fast in der Hand
Die Allianz erhöht ihre Dividende um 11 Prozent und führt ein umfangreiches Aktienrückkaufprogramm durch. Die Hauptversammlung im Mai entscheidet zudem über einen Wechsel an der Spitze des Aufsichtsrats.
Kurz zusammengefasst
- Dividende steigt auf 17,10 Euro je Aktie
- Aktienrückkäufe im Wert von 2,5 Milliarden Euro
- Wechsel im Aufsichtsratsvorsitz geplant
- Verschärfte Bedingungen für Vorstandsboni
Wer die Allianz-Aktie bis zum 7. Mai im Depot hält, kassiert 17,10 Euro Dividende je Aktie. Das sind elf Prozent mehr als im Vorjahr. Ausgezahlt wird am 12. Mai.
Das Rückkaufprogramm läuft derweil auf vollen Touren. Zwischen dem 7. und 10. April kaufte Allianz weitere 101.388 eigene Aktien zurück. Seit Programmstart am 13. März summiert sich der Bestand auf rund 1,14 Millionen Aktien. Das Gesamtprogramm umfasst bis zu 2,5 Milliarden Euro und läuft bis Ende 2026.
Weniger Aktien, mehr Gewinn je Anteil
Alle zurückgekauften Anteile werden eingezogen. Das Ergebnis: Die Zahl ausstehender Aktien sank seit Ende 2021 von 408,5 Millionen auf aktuell 380,4 Millionen — ein Rückgang von rund sieben Prozent in vier Jahren. Wer als Aktionär bleibt, hält damit automatisch einen größeren Anteil am Konzerngewinn.
Die finanzielle Basis für diese Ausschüttungspolitik gilt als solide. Allianz verdiente 2025 unterm Strich rund 11 Milliarden Euro. Die Solvency-II-Quote liegt bei 218 Prozent. Dividende und Rückkäufe zusammen ergeben ein Kapitalrückführungsvolumen von rund neun Milliarden Euro.
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Hauptversammlung mit Personalwechsel
Die Hauptversammlung am 7. Mai bringt mehr als nur den Dividendenbeschluss. Mit dem Ende der Veranstaltung laufen die Mandate von Michael Diekmann, Sophie Boissard und Rashmy Chatterjee aus. Dr. Jörg Schneider soll Diekmann als Aufsichtsratsvorsitzenden nachfolgen.
Außerdem steht eine Reform der Vorstandsvergütung zur Abstimmung. Langfristboni verfallen künftig bereits dann, wenn die Allianz-Aktie den STOXX Europe 600 Insurance Index über vier Jahre um mehr als 25 Prozentpunkte unterschreitet. Bisher lag die Schwelle bei 50 Punkten. Eine deutlich schärfere Hürde — Vorstand und Aktionäre rücken damit näher zusammen.
Nur sechs Tage nach der Hauptversammlung, am 13. Mai, legt Allianz die Zahlen für das erste Quartal 2026 vor. Das operative Gewinnziel für das Gesamtjahr liegt bei 17,4 Milliarden Euro. Ob der Konzern diesen Kurs im derzeit schwierigen Marktumfeld hält, zeigen die Q1-Zahlen.
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